Archive für Juni 2009

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Rezepte: Gesunde Ernährung

Gesunde Naschereien

Vollkornprodukte liegen voll im Trend. Warum nicht einmal beliebte Weihnachtskekse in der gesunden Variante backen? Oder Familie und Freunde mit neuen Kekssorten überraschen?

Vollkorn-Vanillekipferl

Zutaten:
250 g Dinkelvollmehl in eine Schüssel sieben
200 g Butter in kleine Stücke schneiden, beigeben

100 g Mandeln, feingemahlen
80 g Staubzucker (Puderzucker)
½ Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz beigeben, reiben, kurz zusammen kneten, 1 Stunde
kühl stellen.

Formen: Fingerdicke Rolle formen, ca. 2 cm lange Stücke abschneiden. Einzeln nochmals zwischen den Handballen oder auf dem Tisch zu bleistiftdicken Röllchen drehen und auf dem mit Backtrennpapier ausgelegten Blech zu Kipferl (Hörnchen) biegen.
Backen: 10 - 15 Minuten bei guter Mittelhitze (200°C) in der Mitte des vorgeheizten Ofens goldgelb backen. Sorgfältig vom Blech lösen.

6 - 8 Esslöffel Staubzucker (Puderzucker)
2 Päckchen Vanillezucker mischen, die heissen Kipferl darin wenden.

Tipp: Wird die doppelte Teigmenge zubereitet, 1 Ei beigeben, der Teig hält so besser zusammen.

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Spekulatius

Zutaten:
120 g Butter in eine Schüssel geben, geschmeidig rühren

120 g Rohrohrzucker
1 Ei beigeben, schaumig rühren

abgeriebene Schale einer unbeh. Zitrone
1 Teelöffel Zimt
1 Prise Nelkenpulver
1 Prise Kardamom
60 g Mandeln, gerieben beigeben, mischen

250 g helles Dinkelmehl
1 Teelöffel Backpulver beigeben, zusammen fügen, 1 - 2 Stunden kühl stellen.

Formen: Teig 3 mm auswellen, bemehltes Model darauf drücken, ausschneiden; evt. mit einer halben geschälten Mandel oder Mandelblättchen garnieren.
Backen: 15 - 20 Minuten bei guter Hitze (220°C) in der Mitte des Ofens.
Variante: Plätzchen schneiden, wenn kein Model vorhanden, oder beliebige Ausstechförmchen verwenden.

Weihnachtshäufchen

Zutaten:
100 g weiche Butter
100 g Vollrohrzucker
1 Prise Salz
abgeriebene Schale einer unbeh. Zitrone gut zusammen rühren

2 Eier zugeben

200 g Vollkornmehl
50 g Speisestärke (Maizena)
½ Päckchen Backpulver
4 EL Flüssigkeit (Sahne, Wasser od. Milch) einrühren

1 EL Kakaopulver ¼ der Teigmenge damit vermischen

Formen: 10 Teighäufchen auf ein Blech setzen, erst einen Klecks des hellen Teiges, dann einen kleinen Klecks des dunklen Teiges obendrauf.
Backen: Bei 200°C ca. 30 Minuten

Pikante Weihnachtsplätzchen

Zutaten:
150 g Vollkornmehl
125 g Butter
125 g Käse (alter Gouda, Gruyère), gerieben
1 Eigelb
1 Prise Vollmeersalz rasch zu einem Mürbteig verarbeiten und kalt stellen.
1 Eigelb
Kümmel oder Walnüsse nach Belieben

Formen: Nach 30 Minuten auf einer bemehlten Fläche auswellen und runde Plätzchen ausstechen. Mit dem zweiten Eigelb bepinseln, mit Kümmel bestreuen oder mit Walnüssen belegen.
Backen: Bei mittlerer Hitze (200°C) ca. 10 Minuten goldgelb backen.

RATGEBER

Gute Vorsätze!

Glauben sie mir, ich weiss wie das ist mit diesen guten Vorsätzen!

Vorsätze, die man garantiert nicht vergessen kann und die man immer einhalten wird. Man denkt, man solltee 5 Kg an Gewicht abnehmen! Oder, vielleicht doch 15 Kg? Machen Sie sich eine Liste und hängen Sie diese Liste an den Kühlschrank. Nehmen Sie sich nur Sachen vor, die Sie auch einhalten können!

RATGEBER: Ernährung

Grünzeug schützt vor Bauchspeicheldrüsenkrebs

Viel Gemüse führt zu einer deutlichen Senkung des Bauchspeicheldrüsenkrebs-Risikos!

Das fanden Forscher der Universität von Kalifornien in San Francisco, USA, heraus, die ihre Ergebnisse in der Septemberausgabe der Zeitschrift Cancer, Epidemiology, Biomarkers and Prevention veröffentlicht haben (1), berichtet heute Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen, die rät, täglich mindestens 500 Gramm Gemüse roh oder gekocht zu verzehren. Für ihre Studie befragten die Wissenschaftler zwischen 1995 und 1999 2.233 Probanden, von denen 532 an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt waren. Die Studienteilnehmer mussten Angaben zu ihren Ernährungsgewohnheiten und ihrem Lebensstil in den letzten 12 Monaten machen. Insbesondere waren die Forscher an der Art und Menge des Gemüse- und Obstverzehrs interessiert. Die Ergebnisse zeigten, dass fünf Portionen Gemüse täglich ausreichen, um das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs zu halbieren. Auch der regelmäßige Verzehr von Früchten, vor allem Zitrusfrüchte, war wirksam. Allerdings stellten die Wissenschaftler einen im Vergleich zu Gemüse wesentlich geringeren Effekt fest. Als wirksamste Krebsschützer erwiesen sich Knoblauch, Zwiebeln, Bohnen, gelbfarbenes Gemüse wie Karotten und Mais, Gemüse aus der Familie der Kreuzblütlergewächse wie Kohlrabi, Brokkoli und Blumenkohl sowie Gemüse mit dunklen Blättern, wie Spinat. Die Resultate der Studie bekräftigen die Empfehlung der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik, auf einen hohen Gemüse- und Obstverzehr zu achten.

Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zwar zu den selten auftretenden Tumorerkrankungen, allerdings ist er ursächlich für 6 Prozent aller Krebstodesfälle verantwortlich (2). Gemüse und Obst können nicht nur das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs reduzieren, sondern auch das Auftreten anderer Krebsarten wie die des Magen-Darm-Traktes, der Blase und der Niere.

Zudem bieten sie Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, regulieren die Verdauung und sind aufgrund ihres geringen Kaloriengehaltes unverzichtbar für eine schlanke Linie. Die reichlich enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe, sekundären Pflanzenstoffe und Ballaststoffe machen Gemüse und Obst so wertvoll für die Erhaltung der Gesundheit. Sie sollten täglich und in großen Mengen auf dem Speiseplan stehen, betont Susanne Sonntag abschließend.

  1. Chan JM et al.: Vegetable and fruit intake and pancreatic cancer in a population-based case-control study in the san francisco bay area. Cancer Epidemiology Biomarkers and Prevention, 2005, Vol. 14, 2093-2097.
  2. Homepage der Deutschen Krebsgesellschaft: www.krebsgesellschaft.de

ERNÄHRUNG HEUTE

Äpfeln machen fit!

“An apple a day keeps the doctor away”

Frische Äpfel aus deutschen Landen helfen jetzt die Jahreszeit gesund zu überstehen und sind gut für die schlanke Linie, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Judith Bünker von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Herbstzeit ist Apfelzeit und mit nur rund 50 Kilokalorien pro 100 Gramm sind Äpfel ein hervorragender und energiearmer Gesundsnack für Zwischendurch, weiß der Gesellschaftssprecher Sven-David Müller. Der Kohlenhydratgehalt beträgt durchschnittlich 11 Gramm pro 100 Gramm der Frucht. Äpfel enthalten Kohlenhydrate wie Glucose und Fructose sind damit für einen raschen und dauerhaften Energiekick gut geeignet. Im Apfel stecken aber auch Ballaststoffe, die zu einer besseren Sättigung führen, die Verdauung fördern und zum Schutz vor Darmkrebs beitragen. Pektin, das den Hauptanteil der Ballaststoffe im Apfel ausmacht, bindet Cholesterin und kann damit einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel ausüben. Das beliebte Obst enthält reichlich Vitamine und Mineralstoffe: Vor allem Kalium, das den Blutdruck senkt und wichtig ist für den Wasserhaushalt, und die Nerven- und Muskelfunktionen sowie Vitamin C, das dabei hilft die Erkältungssaison unbehelligt zu überstehen, finden sich in den Früchten. Der Vitamin C-Gehalt variiert je nach Sorte und Reifezustand und kann bis zu 35 Milligramm betragen. Vitamin C-reiche Sorten sind Berlepsch, Jonagold und Braeburn. 2 Äpfel täglich sind ein optimaler Abwehrschutz. Hierzulande sind Äpfel ein wichtiger Lieferant von sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Sie enthalten verschiedene Flavonoide, besonders Catechin, Epigallogatechin und Quercetin sind in den Früchten reichlich zu finden. Sie sind wirksame Antioxidantien und senken das Risiko für Krebs und Herzkreislauferkrankungen. Die wertvollen sekundären Pflanzeninhaltstoffe befinden sich überwiegend in den Randschichten der Früchte, wer besonders viel von dem Powerstoff aus der Frucht aufnehmen möchte sollte seine Äpfel deshalb ungeschält verzehren. Deutsche Äpfel sind unbedingt zu bevorzugen, da diese im Gegensatz zu den Importäpfeln in der Regel nicht gewachst sind. Denn trotz gründlichen Waschens verbleiben meist noch Reste der Wachsschicht auf der Schale. Auch geschmacklich sind die deutschen Äpfel der Importware überlegen und aufgrund der kürzeren Transportwege kommen die deutschen Früchte meist frischer in den Handel. So zahlreich wie die Anzahl der Apfelsorten, so vielfältig sind auch die Verwendungsmöglichkeiten. Sie ergänzen optimal eine Mahlzeit für Schüle, Büro oder auch Zuhause. Auch beim Backen und Kochen finden sie Verwendung, sie lassen sich zu Apfelmus oder Saft verarbeiten oder sorgen als getrocknete Apfelschnitze für eine fruchtige Abwechslung im Müsli. Auch in der Hausapotheke ist das Kernobst von Bedeutung, geriebener Apfel ist ein wirksames Mittel gegen Durchfall. Roh verzehrte Äpfel reinigen außerdem die Zähne, massieren das Zahnfleisch und sind damit für die Zahnreinigung zwischendurch, wenn keine Zahnbürste zur Hand ist, gut geeignet. Besonders jetzt wo das Obst Saison hat, empfiehlt es sich täglich mindestes einen frischen Apfel roh zu verzehren, so Bünker abschließend.

Ihr lifemax-Team

RATGEBER: Ernährung

Pflanzliche Östrogene statt synthetischer Hormonkeule!

Es muss nicht immer die chemische, nebenwirkungsbehaftete Hormonkeule sein, die Frauenknochen bei Östrogenmangel während oder nach den Wechseljahren vor Osteoporose schützt, pflanzliche Östrogene bieten vermutlich einen ebenso zuverlässigen Knochenschutz jedoch ohne Nebenwirkungen, betont heute Sven-David Müller-Nothmann, Sprecher der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.

Die Knochengesundheit von Frauen während oder nach den Wechseljahren hängt von mehreren Faktoren, besonders aber von der Östrogenproduktion in den Eierstöcken ab: Ein Östrogen-Mangel durch Unterproduktion, unter dem viele Frauen in fortgeschrittenem Alter leiden, ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Osteoporose (Knochenschwund), erklärt Müller-Nothmann. Daher schlucken viele Frauen bereits ab einem Alter von vierzig Jahren synthetische Hormonpräparate, die allerdings mit unerwünschten Nebenwirkungen, beispielsweise einem erhöhten Krebsrisiko, einhergehen. Die Bedeutung der Phytoöstrogene, die zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe gehören, für die Lösung dieses Problems erklärt sich aus der strukturellen Ähnlichkeit dieser Substanzen mit den im Körper produzierten Östrogenen. Phytoöstrogene könnten vermutlich stellvertretend für diese in den Knochenstoffwechsel eintreten und für kräftige Knochen bis ins hohe Alter sorgen. Diese Hypothese diskutieren Ernährungswissenschaftler schon seit geraumer Zeit, doch bis jetzt fehlten kontrollierte Studien, die die positive Wirkung der Phytoöstrogene anhand eindeutiger Ergebnisse klären konnten. Doch jetzt fanden britische Wissenschaftler heraus: Frauen, die täglich auf Rotklee basierende Isoflavonsupplemente (Isoflavone sind die in der Sojabohne am häufigsten vertretenen Phytoöstrogene) einnahmen, zeigten im Vergleich zu denjenigen, die keine Supplemente einnahmen, während und nach der Menopause weitaus geringere Mineralstoff- und Knochendichteeinbußen an der Wirbelsäule (1). Dieses Ergebnis stellten die Forscher nach Urin- und Blutuntersuchungen sowie Messungen der Knochendichte und der Körperzusammensetzung heraus. Außerdem war die protektive Wirkung der Isoflavone auf die Knochen menopausaler Frauen im Vergleich zu der Wirkung auf die Knochen jüngerer Frauen, wo sie für eine höhere Knochenmasse sorgen, sogar größer. Weiterhin senken Phytoöstrogene vermutlich das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen, weswegen besonders Frauen mittleren Alters nicht auf den Genuss dieser Substanzen verzichten sollten, so Müller-Nothmann. Phytoöstrogene sind in allen pflanzlichen Lebensmitteln, besonders reichlich aber in Sojaprodukten, also Sojamilch, -keimlinge, Tofu etc. enthalten - ein Stück Tofu oder Sojakeimlinge im Salat sind für die Knochen von Frauen ab vierzig also Gold wert, so Müller-Nothmann abschließend.

Quelle: (1) Atkinson C, Compston JE et al: The effects of phytoestrogen isoflavones on bone density in women: a double-blind, randomized, placebo-controlled trial. American Journal of Clinical Nutrition 2004; 79: 326-333

NEWS

Fettleibigkeit verursacht Kosten in Milliardenhöhe

Fettleibige doppelt so oft im Krankenhaus und vier Mal so häufig beim Arzt

Mannheim (pte/01.04.2005/15:50) - Die Kosten, die jährlich durch Adipositas (Fettleibigkeit) verursacht werden, belaufen sich auf 530 Mio. Euro. Rechnet man die durch das starke Übergewicht verursachten Begleiterkrankungen mit ein, so wird der entstandene Schaden in Deutschland auf fünf Mrd. Euro geschätzt. Das sind die Zahlen, die vom Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (GSF) http://www.gsf.de auf der derzeit stattfinden Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie www.dgk.org bekannt gegeben wurden.

Übergewicht ist einer der bedeutendsten Risikofaktoren für die Gesundheit, denn es erhöht die Wahrscheinlichkeit an schwerwiegenden Krankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt und anderen Herz-Kreislaufkrankheiten zu erkranken. Dadurch werden nicht nur die volkswirtschaftlichen Kosten sondern auch der Anteil der Krankenhausaufenthalte von adipösen Patienten - der derzeit mit 9,9 Prozent praktisch doppelt so hoch wie bei Normalgewichtigen ist - erhöht. Und der Anteil von Personen mit relativ starker Inanspruchnahme stationärer Leistungen ist mit 8,6 Prozent mehr als vier Mal so groß wie bei Normalgewichtigen, berichtet Thomas von Lengerke vom GSF.

Bei den Allgemeinarztbesuchen gilt Ähnliches, denn Fettleibige benötigen viel öfter ärztliche Versorgung als normalgewichtige Patienten (Zehn Prozent versus 3,6 Prozent). “Grundsätzlich gilt: Je schwerer der Patient, desto öfter muss er zum Arzt oder ins Krankenhaus”, erklärt von Lengerke. So konnten die Experten des GSF ermitteln, dass adipöse Patienten finanzielle Mittel in der Höhe von rund 1.630 Euro pro Krankenhausaufenthalt verbrauchen, während normalgewichtige Patienten nur bis zu 600 Euro benötigen. Bei einem Arztbesuch müssen Fettleibige mit rund 73 Euro rechnen, während normalgewichtige Patienten nur 45 Euro berappen müssen.

Auch in Deutschland hat in den vergangenen Jahren die Zahl der fettleibigen Patienten - insbesondere bei Kindern, Jugendlichen und jüngeren Frauen und Männern - signifikant zugenommen. Die Experten resümieren, dass das starke Übergewicht nicht nur mit höheren Ausgaben verbunden ist, sondern dass auch die Produktivität durch die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit bei Adipösen tendenziell niedriger ist.

RATGEBER: Ernährung

Kirschen: Die roten Fitmacher senken den Blutzucker!

Kirschen sind nicht nur ein idealer sommerleichter Snack, sondern enthalten auch viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Darüberhinaus könnten Typ 2 Diabetiker von der blutzuckerregulierenden Wirkung der in Kirschen enthaltenen Polyphenole profitieren, berichtet heute Diplom-Ingenieurin der Ernährungstechnik Elisabeth Warzecha von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.

Wissenschaftler der Staatsuniversität von Michigan in East Lansing, USA, fanden in Laborversuchen heraus, dass Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe) aus Kirschen die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüsenzellen anregen können (1). Die Zellen, die die amerikanischen Forscher mit Polyphenolen behandelten, produzierten 50 Prozent mehr Insulin als die Zellen ohne Zusatz. Ob die Ergebnisse auch auf den Menschen anzuwenden sind, müssen weitere Untersuchungen zeigen. Weiterhin senken Kirschen den Plasma-Harnsäurespiegel, wie das renommierte Journal of Nutrition im Jahr 2003 berichtete (2). So beugen Kirschen Gichtanfällen vor und sind idealer Bestandteil einer purinarmen Ernährungsweise. Bereits die alten Römer schätzten die zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften der Kirschen. Neben sekundären Pflanzenstoffen enthalten Kirschen Vitamin C und Folsäure, die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor sowie Kieselsäure und Pektin. Die enthaltenen Mineralstoffe sind besonders für Kinder günstig, da sie den Knochen- und Zahnaufbau unterstützen. Mit ihrem geringen Kaloriengehalt von 60 Kilokalorien pro 100 Gramm sind Kirschen zudem ein optimales Schlankobst. Die Hitzeeinwirkung bei der Verarbeitung von Kirschen zu Kuchen, Roter Grütze, Konfitüren oder Säften zerstört viele wertvolle Inhaltsstoffe der Kirsche. Elisabeth Warzecha empfiehlt daher, die Kirschen am besten frisch zu genießen. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte während und unmittelbar nach dem Kirschverzehr Vorsicht walten lassen bei der Flüssigkeitszufuhr, da das enthaltene Pektin Flüssigkeit bindet und im Magen quillt, was zu unangenehmen Bauchschmerzen und Blähungen führt, so Elisabeth Warzecha abschließend.

Quelle:

  1. Bolleddula Jayaprakasam et al: Insulin Secretion by Bioactive Anthocyanins and Anthocyanidins Present in Fruits, Journal of Agricultural and Food Chemistry 2005: 53 (1), 28-31
  2. Robert A. Jacob et al: Consumption of Cherries Lowers Plasma Urate in Healthy Women, Journal of Nutrition 2003: 133 (6), 1826-1829

RATGEBER: Ernährung

Mediterrane Ernährung

Frische und gesunde Küche senkt die Sterblichkeit um bis zu 14 Prozent

Athen (pte/08.04.2005/14:30) - Die mediterrane Ernährungsweise kann die Lebensdauer um bis zu ein Jahr verlängern. Denn durch diese Ernährungsweise, die reich an frischem Gemüse und Obst ist und nur wenig gesättigte Fette enthält, verbessert sich nicht nur der allgemeine Gesundheitszustand, sondern auch die Sterblichkeitsrate wird signifikant gesenkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine pan-europäische Studie der University of Athens Medical School http://www.nut.uoa.gr/english, deren Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe des British Medical Journals http://www.bmj.com veröffentlicht wurden.

An der Studie nahmen 74.607 Frauen und Männer über 60 Jahren teil. Die Forscher erfassten Informationen über ihren Gesundheitszustand, die bisherige Ernährungsweise, den Lifestyle, die medizinische Vorgeschichte, Rauch- und Trinkgewohnheiten und die physischen Aktivitäten der Probanden. Danach gaben sie den Teilnehmern einen Punkteplan, der auf der Einhaltung einer mediterranen Diät beruhte. Je mehr sich die Probanden an den Ernährungsplan hielten, desto mehr Punkte bekamen sie. Die mediterrane Ernährung basiert vor allem auf dem Verzehr von viel frischem Obst und Gemüse, Fisch, Getreide, ungesättigten Fetten - wie beispielsweise Olivenöl-, wenig Alkohol - meist Wein - und nur geringen Mengen von Milch- und Fleischprodukten.

In weiter Folge konnten die Forscher ermitteln, dass jene Probanden mit der höchsten Punktezahl auch die niedrigsten Sterberaten aufwiesen. Bereits ein Unterschied von zwei Punkten bewirkte eine achtprozentige Reduktion der Mortalität. Je drei Punkte mehr steigerten die Lebenserwartung um elf Prozent und eine Steigerung um vier Punkte zog eine Senkung der Sterblichkeitsrate um 14 Prozent nach sich. Das bedeutet, dass 60-jährige Männer, die sich eng an einer mediterranen Ernährungsweise orientieren, eine um ein Jahr gesteigerte Lebenserwartung haben als gleichaltrige Männer, die dies nicht tun. Die Forscher stellten weiters fest, dass die Ergebnisse vor allem in den mediterranen Ländern am signifikantesten waren.

RATGEBER: Ernährung

Blumenkohl und Brokkoli - Die universellen Nährstoffbomben!

Schon die alten Römern schätzten Blumenkohl und Brokkoli als kalorienarme, vitamin- und mineralstoffreiche Fitmacher, die nachweislich vor Krebs schützen, berichtet heute Diplom-Ingenieurin der Ernährungstechnik Elisabeth Warzecha.

Wissenschaftler der John Hopkins Universität von Baltimore, USA, stellten in Laborversuchen fest, dass die in Brokkoli und Blumenkohl enthaltenen Glucosinolate (sekundäre Pflanzenstoffe) bei Brust- und Magenkrebs antikarzinogen wirken (1, 2). Das aus Brokkoliröschen isolierte Sulforaphan reduzierte bei weiblichen Ratten das Auftreten, die Anzahl und die Entwicklungsrate von Brustkrebs. Sulforaphane wirken hemmend auf das Magengeschwür- und Magenkrebsbakterium Helicobacter pylori (2). Für Geschmack und Geruch von Blumenkohl und Brokkoli sind die Glucosinolate mitverantwortlich. Zudem beeinflussen Glucosinolate den körpereigenen Entgiftungsprozess positiv. Daneben besitzt das in Blumenkohl und Brokkoli reichhaltig enthaltene Vitamine C antioxidative Wirkungen. Vitamin A, Folsäure sowie die Mineralstoffe Calcium, Magnesium, Eisen und Kalium sind für die immunsteigernde und herz-kreislaufstärkende Wirkung von Blumenkohl und Brokkoli verantwortlich. Beide Gemüsesorten eignen sich wegen ihrer zarten und bekömmlichen Struktur bestens für verschiedene Schonkostarten und bieten Diabetikern wegen ihrem geringen Kohlenhydratanteil eine gesunde Abwechslung in ihrem Ernährungsplan. Die als Gemüse hauptsächlich verzehrten Teile sind nicht die Blätter, sondern die gestauchten Blütenstiele und Blütenknospen der Kohlpflanzen. Blumenkohl und Brokkoli am besten sehr frisch genießen, empfiehlt die Ernährungsexpertin Elisabeth Warzecha. Beide Gemüse verlieren bereits nach zwei bis drei Tagen viele ihrer wertvollen Inhaltsstoffe und reifen nach. Blanchiert lässt sich Blumenkohl und Brokkoli hervorragend einfrieren. Am besten verwendet man das zarte Gemüse in Suppen, Aufläufen, als kalorienarme Gemüsebeilage oder als Rohkostsalat. Die Saison für Blumenkohl und Brokkoli beginnt Ende Mai und endet im November, so Elisabeth Warzecha abschließend.

Quelle:

  1. Xiangqun Gao et al: Powerful and prolonged protection of human retinal pigment cells, keratinocytes, and mouse leukemia cells against oxidative damage: The indirect antioxidant effects of sulforaphane, Proc Natl Acad Sci USA. 2001: 98 (26), 15221-15226
  2. Jed W. Fahey et al: Sulforaphane inhibts extracellular, intracellular, and antibiotic-resistant strains of Helicobacter pylori and prevents benzo[a]pyrene-induced stomach tumors, Proc Natl Acad Sci USA. 2002: 99 (11), 7610-7615

RATGEBER: Ernährung

Fast Food kann tödlich sein! Hot Dogs und Co. erhöhen Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs

In einer aktuellen Studie der University of Hawaii (1, 2) kamen US-amerikanische Forscher zu dem Ergebnis, dass ein übermäßiger Verzehr von Hot Dogs, Würsten und anderen industriell verarbeiteten Fleischwaren - sogenannten processed meats - zu einem erhöhten Risiko von Bauchspeicheldrüsenkrebs führen kann, berichtet heute Diplom-Oecotrophologin Ann-Margret Heyenga von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.

Die Forscher unter der Leitung von Ute Nothlings vom Krebsforschungszentrum der Universität von Hawaii in Honolulu präsentierten die Ergebnisse der multiethnischen Kohortenstudie (Multiethnic Cohort Study) jüngst aus Anlass des 96. Jahrestreffens der Amerikanischen Vereinigung für Krebsforschung (American Association for Cancer Research - AACR) in Anaheim, Kalifornien, USA. Von 1996 bis 2003 analysierte das Forscherteam von 190.545 Studienteilnehmern Daten über Ernährungs- und Rauchgewohnheiten, Vorkommen von Pankreaskrebs in der Familie und ethnische Zugehörigkeit. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die Personen, die am häufigsten verarbeitetes Fleisch aßen, ein 67 Prozent erhöhtes Krankheitsrisiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs aufwiesen. Während ein großer Verzehr von Schwein und rotem Fleisch das Krebsrisiko um 50 Prozent erhöhte, konnten die Experten bei Geflügel, Fisch und Milchprodukten keinen Zusammenhang mit einer Krebserkrankungshäufigkeit feststellen. Insgesamt ermittelte das Forscherteam 482 Fälle von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Entscheidend für das erhöhte Risiko von Pankreaskrebs ist jedoch nicht der Fett- oder Cholesteringehalt des Fleisches, sondern wie das Fleisch bearbeitet wurde, betonen die Forscher. Die während der Verarbeitung stattfindenden chemischen Reaktionen führen zum Entstehen von karzinogenen Substanzen wie heterozyklischen Aminen oder polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen, die für das erhöhte Krebsrisiko verantwortlich sind. Obwohl, laut Nothlings, weitere Forschungsarbeit notwendig ist, macht diese Studie jedoch deutlich, dass Gesundheitsbewusste den Verzehr von rotem verarbeiteten Fleisch reduzieren und statt dessen gedämpften oder fettarm zubereiteten Fisch und Geflügel für eine gesunde Ernährungsweise bevorzugen sollten, so Ann-Margret Heyenga abschließend. 2.386 Zeichen

Quellen:

  1. www.aacr.org/ (April 20, 2005, press conference with Ute Nothlings, DrPH, Cancer Research Center, University of Hawaii, Honolulu; William Nelson, M.D., Ph.D., professor of oncology, urology, pharmacology and molecular sciences, Johns Hopkins University School of Medicine, Baltimore; April 20, 2005, presentations, annual meeting, American Association for Cancer Research, Anaheim, California)
  2. www.hawaii.edu/crch/

RATGEBER: Ernährung

Dr. med. Ulrich Th. Strunz: Pflanzliche Kost schützt vor koronaren Herzerkrankungen!

Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin: Herzensgute Ernährung mit reichlich Vollkornprodukten, Gemüse und Obst.

Reichlicher Konsum von Vollkornprodukten, Gemüse und Obst senkt das Risiko für koronare Herzerkrankungen berichtet heute Dr. med. Ulrich Theodor Strunz, Kurator der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen. Doktor Strunz und Sven-David Müller, Sprecher der Gesellschaft, empfehlen daher täglich mindestens ein Kilogramm Gemüse, Obst und Kartoffeln zu verzehren sowie Weißmehl- durch Vollkornprodukte zu ersetzen. Eine aktuelle, im renommierten American Journal of Clinical Nutrition publizierte Studie belegt positive Effekte von Vollkornprodukten, Gemüse und Obst auf das Mortalitätsrisiko und die Häufigkeit koronarer Herzerkrankungen (1). Die Forscher nahmen die Ernährungsgewohnheiten von 11.940 Probanden unter die Lupe, die zu Beginn der elfjährigen Follow-up Periode keinerlei Anzeichen für koronare Herzerkrankungen zeigten. Von den 11.940 Studienteilnehmern erlitten 535 innerhalb der elf Jahre eine koronare Herzerkrankung. Die Häufigkeit koronarer Herzerkrankungen lag bei Probanden mit einer mittleren täglichen Zufuhr von drei Mahlzeiten mit Vollkornprodukten um 28 Prozent niedriger als bei Probanden, die täglich durchschnittlich nur 0,1 Mal Vollkornprodukte verzehrten. Der Verzehr von Gemüse und Obst wirkt sich vorwiegend auf die Gesamtmortalität aus. Das Mortalitätsrisiko von Probanden mit einem durchschnittlichen täglichen Verzehr von 7,5 Gemüse- und Obstportionen lag um 22 Prozent niedriger als bei Probanden, die pro Tag durchschnittlich nur 1,5 Gemüse- und Obstportionen verzehrten. Vollkornprodukte, Gemüse und Obst versorgen den Körper mit lebensnotwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, fördern die Verdauung durch Ballaststoffe und beugen Übergewicht durch einen vergleichsweise niedrigen Kaloriengehalt vor. Ausreichend Gründe also, täglich mehrere Portionen Vollkornprodukte, Gemüse und Obst zu verzehren, so Strunz abschließend.

Quelle: Steffen LM, et al.: Association of whole-grain, refined-grain, ans fruit and vegetable consumption with risks of all-cause mortality and incident coronary artery disease and ischemic stroke: the Atherosclerosis Risk in Communities (ARIC) Study. Am J Clin Nutr 2003; 78:383-90

ERNÄHRUNG HEUTE

Mit Karotinoiden in die Sonne!

Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin: Möhren – ein essbarer Sonnenschutz! Möhren schützen die Haut vor den schädlichen Einflüssen der Sonne, berichtet heute Daniela Rösler, Diplom Oecotrophologin bei der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen. Sven-David Müller, Gesellschaftssprecher, empfiehlt Sonnenhungrigen die zusätzliche Aufnahme von täglich sechs Milligramm ß-Karotin und 15 Milligramm Zink-Histidin, damit es kein böses Erwachen aus dem Sonnenbad gibt.

Sonnenanbeter sollten nicht nur auf einen ausreichenden Schutzfaktor ihrer Sonnencreme achten, sondern auch Karotinoid-haltige Lebensmittel, wie Möhren, Tomaten und rote Paprika verzehren beziehungsweise im Sommer zu Karotinoid-haltigen Gemüse- und Obstkonzentraten greifen. Die Hautschutzfunktion der Karotinoide belegte jüngst eine deutsche Studie (siehe Quelle). Die 36 Probanden dieser placebokontrollierten Studie wurden in drei Gruppen eingeteilt. Die zwei Verumgruppen erhielten täglich entweder 24 Milligramm ß-Karotin oder ein Gemisch mit jeweils acht Milligramm ß-Karotin, Lutein sowie Lycopin. Zu Beginn der Studie, nach sechs und nach zwölf Wochen ermittelten die Wissenschaftler den Karotinoid-Spiegel im Serum und in der Haut sowie die Hautreaktionen nach einer Bestrahlung mit einem Sonnenlichtsimulator. In der ß-Karotin-Gruppe stieg die Serumkonzentration des ß-Karotins um das drei- bis vierfache an, bei der Gruppe mit der Karotinoid-Mischung zeigte sich für die verschiedenen substituierten Karotinoide jeweils eine ein- bis dreifache Steigerung der Serumkonzentration. In der Kontrollgruppe traten keinerlei Veränderungen der Serumkonzentrationen auf. Die durch die simulierte Sonnenlichteinstrahlung hervorgerufenen Hautrötungen waren in beiden Verum-Gruppen nach zwölf Wochen signifikant reduziert.

Karotinoide zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und sind weit verbreitete Naturfarbstoffe. Gemüse und Obst erhalten durch die Karotinoide eine charakteristische gelbe, orangerote oder rote Farbe. Von den rund 700 bekannten Karotinoiden sind vor allem ß-Karotin und Lycopin für ihre gesundheitsschützenden Wirkungen bekannt. Sie wirken antioxidativ und schützen dadurch nicht nur die Haut vor den schädlichen Folgen der UV-Strahlung, sondern auch vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Neben den Karotinoiden wirkt sich auch das Spurenelement Zink positiv gegen einen Sonnenbrand aus. Es fängt die schädlichen freien Radikale ab und wirkt prophylaktisch gegen Hautkrebs. Der innere Sonnenschutz ersetzt aber auf keinen Fall den äußeren. Auch bei reichlicher Karotinoid- sowie Zink-Zufuhr, möglichst in Form des gut bioverfügbaren Zink-Histidin ist der Einsatz von Sonnenschutzmitteln und eine dem Hauttyp angepasste “Sonnenzeit” unabdingbar, damit die Haut weder akuten noch dauerhaften Schaden davon trägt.

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Quelle: Heinrich U, et al.: Supplementation with ß-carotene or a similar amount of mixed carotenoids protects humans from uv-induced erythema. J Nutr 2003, 133, 98-101

RATGEBER: Ernährung

DER FAKTOR: A

Der Faktor: A. Vitamin A ist wichtig für das Wachstum, Funktion und Aufbau von Haut und Schleimhäuten, Blutkörperchen, Stoffwechsel und sehr wichtig für das Sehen. Natürliche Retinolquellen sind Fisch, Leberprodukte, Butter, Eigelb und Milchprodukte. In zahlreichen Obst- und Gemüsesorten, wie Orangen, Karotten, Spinat, Broccoli, Grünkohl, Peperoni und Kürbis ist die Vitamin-A-Vorstufe Beta-Carotin enthalten, die im menschlichen Körper zu Vitamin A umgewandelt werden kann.

RATGEBER: Ernährung

Rote Beete - Rote Farbe der Gesundheit

Das Gemüse mit der roten Farbe: In der Schweiz Rande, in Deutschland Rote Beete oder Rübe und in Österreich auch Rahne genannt, ist das Wintergemüse in allen Sprachen eine gesunde und beliebte Zutat, die auch regional erhältlich ist. Die rot violette Farbe verdankt die Rande den Anthocyanen, wirkungsvollen sekundären Pflanzenstoffen, die auch in Holunder- und Heidelbeersaft, oder im Traubensaft und Rotwein vorkommen. Diese geben der Roten Beete eine hohe antioxidative Kapazität, was unsere Gesundheit zu schätzen weiss.

Nicht nur unsere Augen erfreuen sich an den Farben der Natur. Auch unsere Gesundheit weiss die gespeicherte Lebensenergie in den Farben zu schätzen. Stark präsent in der Natur sind die rot-blau-violetten Farbstufen, die sich unter anderem in der Rande finden, die Anthocyanen. Diese sekundären Pflanzenstoffe gehören zur Gruppe der Polyphenolen. Die verschiedenen Abstufungen dieses Pflanzenstoffes, lassen sich besonders schön an den Verfärbungen der Blätter im Herbst sehen.

In der Naturheilkunde gilt, dass gerade diese sekundären Pflanzenstoffe die Sauerstoffzufuhr in den Zellen verbessert. Deshalb werden Tinkturen aus Holunderbeeren oder Randen oft als Begleittherapie bei bösartigen Geschwülsten angewendet. Die Rande wird nicht zuletzt auch wegen ihres hohen Kalium, Eisen, Vitamin B und Folsäure Gehalt, oft und gerne als Zutat für feine Salate zubereitet. Da sie nicht seht hitzebeständig ist, sollte sie nicht zu heiss gekocht werden sondern möglichst roh genossen werden.

Menschen mit einer Neigung zu Nierensteinen sollten die Rote Beete jedoch nur in Massen geniessen, da sie reich an Oxalsäure ist. Doch ein feiner ungekochter Randensalat ab und zu, tut immer gut. Mixen sie die Randen mit geschälten Orangenscheiben und einer Ingwer, Olivenöl, Essig Sauce und fertig ist eine herrliche Beilage zu einem Winteressen. Keine Sorgen, wenn ihre Urin und Stuhlausscheidungen nachher leicht rötlich gefärbt sind. Dies ist völlig harmlos und wird wieder vorbeigehen.

ERNÄHRUNG HEUTE

Zu wenig Gemüse und Obst schadet der Gesundheit

98 Prozent der Bundesbürger essen zu wenig Gemüse und Obst und riskieren damit ernährungs(mit)bedingte Erkrankungen, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Judith Bünker von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Ernährungsfachleute empfehlen täglich 650 Gramm Gemüse und 350 Gramm Obst zu essen. Tatsächlich verzehren die Deutschen aber weitaus weniger und schaden damit ihrer Gesundheit. Nur durchschnittlich 248 Gramm Gemüse und 290 Gramm Obst stehen täglich auf dem Speiseplan, weiß der Gesellschaftssprecher Sven-David Müller.

Eine gemüse- und obstreiche Kost kann Risikofaktoren für Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystem wie Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Diabetes mellitus positiv beeinflussen und zum Schutz vor Krebserkrankungen beitragen. Gemüse und Obst enthalten reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und sind kalorienarm. Die enthaltenen Ballaststoffe können den Cholesterinspiegel senken, zum Schutz vor Darmkrebs beitragen und bewirken eine gute und langanhaltende Sättigung, wovon besonders Übergewichtige profitieren. Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, wie Polyphenole, Glucosinolate und Carotinoide aus Obst und Gemüse haben zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen. Sie tragen dazu bei, das Krebsrisiko zu senken, die Bildung freier Radikale zu vermindern und das Immunsystem zu stärken.

Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, Übergewicht, Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Krebs gehören zu den häufigsten Todesursachen und führen zu einer enormen Belastung für das Gesundheitssystem. Alleine an den Folgen chronischer Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkten oder Schlaganfällen starben in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamt im Jahr 2002 394.000 Menschen. Jeder sechste Euro im Gesundheitswesen, das entspricht 35,4 Milliarden Euro, wird für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems ausgegeben. Dabei könnte diesen ernährungs(mit)bedingten Erkrankungen mit der richtigen Ernährungsweise vorgebeugt werden.

Am einfachsten gelingt es 1000 Gramm Gemüse und Obst täglich aufzunehmen, wenn man es sich zur Regel macht, fünf Portionen täglich zu essen: Morgens ein Müsli mit Obst oder ein Glas frisch gepresster Fruchtsaft, mittags eine große Portion Gemüse als Beilage oder Hauptgericht, als gesunder Snack für zwischendurch sind Äpfel, Bananen oder ein paar Möhren bestens geeignet und zum Abendessen noch einen knackigen Salat. Nudel-, Kartoffel- oder Fleischsalat zählen natürlich nicht, sie enthalten viel Mayonnaise und das einzige enthaltene “Gemüse” ist meist nur das zur Dekorationen verwendete Sträußchen Petersilie, witzelt Bünker.

Der Vitalstoff-Cocktail in Gemüse und Obst kann je nach Jahreszeit und Anbauverfahren stark variieren. Daher empfiehlt es sich, deutsches Gemüse und Obst entsprechend der Saison einzukaufen, so Bünker abschließend. Weitere Informationen rund um das Thema Gemüse und Obst finden sich in der Broschüre Gemüse und Obst aus ernährungsmedizinischer Sicht und bei uns.

Ihr lifemax-Team

RATGEBER: Ernährung

Knoblauch

In der Küche wird Knoblauch als leckeres Gewürz geschätzt und medizinisch schon seit dem Altertum als vielseitiges Heilmittel eingesetzt. Knoblauch soll auf den Herz-Kreislaufapparat wirken, gegen Prostata, Darm- und Magenkrebs und verhindert, dass sich Viren und Bakterien weiterbilden.

Ursprünglich stammt der Knoblauch aus Zentralasien und gelangte mit den Römern nach Europa und die ganze Welt. Seit dem Ende des 8.Jahrhunderts wird er als kultivierte Nutzpflanze dokumentiert und angebaut. Der Knoblauch blüht von Ende Juni bis August und wird von September bis Oktober in mehr als 30 Sorten geerntet. Der zu den Lauchgewächsen zählende Knoblauch wird in 2 Hauptbereichen verwendet: Als Nahrungsmittel in der Küche und als Heilmittel in der Medizin.

In der Küche wird der Knoblauch sehr vielfältig eingesetzt. Er kann gebraten, geschmort, gedämpft, eingelegt, gekocht oder roh genossen werden. Je kleiner der Knoblauch geschnitten oder gepresst wird, umso grösser ist sein Aroma und gegart wird er milder. Auf unterschiedliche Weise beeinflusst der Knoblauch viele Küchen der Welt. Nur in Mittel- und Nordeuropa geht man immer noch, wegen seines strengen Geruchs, vorsichtig mit der Verwendung des Knoblauchs um. Doch dank dem Durchbruch internationaler Küchen, breitet sich die Verwendung dieses gesunden Gewürzes auch bei uns immer mehr durch. Zum Glück, denn je mehr Leute Knoblauch essen, desto weniger wird sein strenger Geruch bemerkt!

Knoblauch essen schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch sehr gesund. Als Heilmittel wird er schon seit dem Altertum eingesetzt, und es werden ihm viele positive Eigenschaften zugeschrieben. Seine antioxidative Wirkung schützt unseren Körper vor freien Radikalen, wie zum Beispiel Nikotin oder andere schädliche Umwelteinflüsse. Sie sind wichtig zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und zur Stärkung des Immunsystems. Der Wirkstoff Allicin und der sekundäre Pflanzenstoff Quercetin haben eine antibakterielle Wirkung und helfen Bakterien, Viren und Pilze abzuwehren. Mit solchen wirkungsvollen Inhaltsstoffen wirkt der Knoblauch vielseitig auf den ganzen Körper. Aus diesem Grund lassen sie sich täglich vom Knoblauch schützen!

Ratgeber: Medizin

Die TOMATE

Die „Tomate“ wurde sie erst im 19.Jahrhundert. Dieser Name leitet sich vom Wort xitoamtl ab, wie der rote Liebesapfel in der Aztekensprache Nahuatl bezeichnet wird. Von den Azteken und Mayas schon seit 200 vor Chr. kultiviert, gehört sie mittlerweile auch bei uns zu einem alltäglichen Nahrungsmittel und wird vielseitig zubereitet. Der Hauptbestandteil der Tomate besteht aus Wasser, doch der Rest ist reich an sekundären Pflanzenstoffen, sowie Mineralstoffen und Vitaminen, was diese runde Frucht zu einem äusserst gesunden Naturprodukt macht. Krebs-, Herzinfarkt- und sogar Falten-Gefahren lassen sich mit Tomaten abwehren.

Das kräftige Rot und ihre pralle Form verhalfen der Tomate zum Namen Liebesapfel. Doch sie hat weit mehr zu bieten als eine ansprechende Erscheinungsform. Es sind vor allem ihre wertvollen Inhaltsstoffe, die dieses Nachtschattengewächs zu einem Gewinner machen und sie ist deshalb aus der heimischen Küche nicht mehr wegzudenken. Der spätsommerliche August und September sind bei uns die besten Monate für Tomaten, dann haben sie nämlich reichlich Sonne abbekommen und enthalten durch kurze Transportwege noch viele ihrer wertvollen Inhaltsstoffen.

Vor allem das für die rote Farbe verantwortliche Lycopin ist für die menschliche Gesundheit sehr wertvoll. Der sekundäre Pflanzenstoff Lycopin ist ein Carotinoid, welches antioxidativ wirken soll. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, scheint die Zellmembranen zu schützen und Untersuchungen zu Folge, die Veränderung geschädigter Zellen in Krebszellen zu verhindern. Darüber hinaus hilft das Lycopin dem Immunsystem Grippeerreger abzuwehren und hilft Herzinfarkten und sogar Falten vorzubeugen.

Carotinoide sind fettlöslich, deshalb bei der Nahrungszubereitung darauf achten, ein paar Tropfen hochwertiges Öl beizugeben. Ausserdem entfaltet sich das Lycopin erst bei höheren Temperaturen voll und kann dann vom Körper besser absorbiert werden. Scheuen sie sich nicht, Tomaten aus der Konserve zu kaufen, denn meist ist da der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen höher als bei frischer Ware, da die Tomaten besser ausgereift sind und meist noch am Erntetag verarbeitet wurden. Als Spaghettisauce, Ketchup, Pizzabelag, Saft, Salat, Suppe – der rote Liebesapfel lässt sich auf viele Arten zubereiten. Lassen sie sich verführen.

RATGEBER: Ernährung

Brokkoli für ein junges Immunsystem bis ins hohe Alter

Falls Sie zu den Leuten gehören, die schon in ihrer Kindheit beschlossen haben, Brokkoli nicht zu leiden, dann ist es jetzt höchste Zeit Ihre Meinung zu revidieren! Denn der Brokkoli gehört eindeutig zu den Spitzenreitern in Sachen Gesundheit. Brokkoli ist eine aus Italien eingewanderte Kohlart, die als starker Beschützer vor Krebs gilt, die Verdauung auf Trab hält, den Stoffwechsel auf Touren bringt und ausserdem mit ihren vielen sekundären Pflanzenstoffen zur Verjüngung des alternden Immunsystems beiträgt. Wer jetzt Brokkoli immer noch nicht mag ist selber schuld.

Dass der Brokkoli krebshemmende Wirkungen hat, ist schon länger bekannt. Doch nun zeigen neuste Studien, dass der Brokkoli ausserdem auch sehr wirksam in der Aktivierung des Immunsystems ist. Neben seinem reichen Vorkommen von Vitamin C und E sowie Eisen, sind es vor allem die zahlreichen sekundären Pflanzenstoffe, die den Brokkoli zu einer unschlagbaren Waffe im Kampf gegen freie Radikale machen. Diese sekundären Pflanzenstoffe helfen nämlich dem Immunsystem diese freien Radikale zu bekämpfen, die unsere Körperzellen schädigen. Auf diese Weise wirkt Brokkoli aktiv dem Alterungsprozess entgegen.

Doch Brokkoli ist nicht gleich Brokkoli: Kräftige, grüne Brokkolisorten enthalten beispielsweise bedeutend mehr Chlorophyll, Lutein und Beta Carotin als violette oder graugrüne Sorten. Auch die Witterung beeinflusst die Inhaltsstoffe. Brokkoli, der im Herbst bei kühlen Temperaturen angebaut wird, weist einen besonders hohen Inhaltsstoffgehalt auf. Beim Kauf gilt es darauf zu achten, dass der Brokkoli frisch ist. Denn dieses Gemüse lässt sich nicht lange lagern und sollte unbedingt frisch genossen werden. Brokkoli sollte auch nicht zu lange gekocht werden, denn bei zu langem Kochen gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Am besten nur kurz andämpfen und mit ein bisschen Olivenöl beträufelt geniessen.

Einfach, lecker und schnell zubereitet ist eine Brokkolicremesuppe, die entweder als Vorspeise oder als leichte, satt machende Hauptspeise genossen werden kann. Brokkoli macht sich ausserdem gut in Salaten, entweder roh geraspelt oder nur ganz kurz gekocht. Gesundem Geniessen steht nichts im Weg mit diesem alles könnenden „Heilgemüse“!

Ratgeber: Erste Hilfe

Karotten haben immer Saison

Karotten haben immer Saison und sollten das ganze Jahr über fester Bestandteil einer gesunden Ernährung sein. Jedem Kind wird gesagt, dass die orangefarbenen Wurzeln gut für die Augen sind, in der Hoffnung, dass das Karottenessen etwas leichter über die Bühne gehen würde. Wie gesund sind also diese Weitgepriesenen Karotten wirklich, und wie können ihre Wirkstoffe am besten vom Körper aufgenommen werden?

Die Karotte (auch Möhre, Rübli, Mohrrüben oder Wurzeln genannt) scheint fast so alt wie die Welt zu sein. In der Steinzeit war sie beliebt bei den Jägern und Sammlern und auch bei den Schweizer Pfahlbauten fanden sich Karottensamen aus der Zeit 2000 v Ch. Und bereits im Altertum ist sie eine beliebte Heilpflanze. Die Karotte ist reich an sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralien, was sie zu einer der wertvollsten Gemüsearten macht. Das reiche Vorkommen von Betakarotin gibt der Karotten eine hohe antioxidative Wirkung im Stoffwechsel.

Dieses Betakarotin ist ausserdem eine Vorstufe des Vitamin A, welches in gewissen Augenzellen zu Sehpurpur zerfällt, wenn von Lichtstrahlen getroffen. Dabei entsteht ein elektrisches Signal, welches den Sehreiz im Gehirn auslöst. Wenn der Körper also zuwenig von diesem Sehvitamin erhält, kann er nicht genug Sehpurpur produzieren. Wer einen Vitamin-A-Mangel hat, kann Nachtblind werden. In diesem Sinn helfen Karotten sicher auch zu gesunden Augen. Doch aufgepasst mehr ist nicht unbedingt besser: eine Überdosierung an Vitamin A kann gefährlich werden.

Die moderne Ernährungslehre empfiehlt, Karotten nicht einfach nur roh zu essen. Sie erkennt, dass die Bioverfügbarkeit durch Verarbeitungsmethoden, wie beispielsweise Blanchieren, erhöht wird. Die Cellulosewände der Karotten werden dadurch aufgeschlossen und dadurch leichter zugänglich gemacht für die Verdauungsenzyme. Ausserdem hilft die Zugabe von etwas pflanzlichem Öl, das fettlösliche Karotin zu lösen und vom Körper aufgenommen zu werden.

RATGEBER: Ernährung

Folsäure: täglich mehr Folsäure!

Nicht nur bei Frauen mit Kinderwunsch, auch bei alle anderen Menschen spielt die Erhöhung der täglichen B-Vitamin-Aufnahme eine wichtige Rolle! Eine ausreichende Folsäure-, Vitamin B6- und B12 -Zufuhr trägt zum Schutz der Gefäße bei, so heute Ines Drewe, Diplom Oecotrophologin bei der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen. Diese Vitamine beeinflussen den Homocysteinspiegel im Blut positiv. Zu hohe Homocysteinwerte sind ein Risikofaktor für arteriosklerotische Veränderungen in den Gefäßwänden und damit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Homocystein entsteht bei der Verstoffwechselung der Aminosäure Methionin und wird mit Hilfe der Vitamine Folsäure, B6 und B12 abgebaut.

Somit spielt neben genetischen Faktoren, Alter, Geschlecht, Krankheiten und Medikamenteneinnahme die Ernährung beim Homocysteinstoffwechsel eine wichtige Rolle. Der Verzehr von grünem Gemüse, Weizenkeimen, Vollkornprodukten und Multivitaminsäften unterstützt die tägliche Folsäurezufuhr maßgeblich. Vitamin B6 befindet sich unter anderem in Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchten, Kartoffeln und Linsen. Vitamin B12 ist reichlich in Fleisch, Fisch, Milch und Sauerkraut enthalten. Eine gute Möglichkeit der zusätzlichen Ergänzung der täglichen Folsäurezufuhr bieten Folsäurepräparate mit Depoteffekt, die zusätzlich die Vitamine B6 und B12 enthalten. Außerdem gibt es im Handel mit Folsäure angereicherte Lebensmittel wie fluoridiertes Jodsalz mit Folsäure oder Obst- und Gemüsekonzentrate.

Verschiedene regelmäßig eingenommene Medikamente wirken sich zusätzlich negativ auf den Homocysteinspiegel aus, da sie die Folsäure- beziehungsweise Vitaminen B6- und B12-Aufnahme beeinflussen. Dazu zählen Acetylsalicylsäure, orale Kontrazeptiva, Antibiotika (verursachen einen Vitamin B12-Mangel), Antirheumatika (verursachen einen Vitamin B6-Mangel), Antazida, Parkinsonmittel und Barbiturate.

Eine Gabe geeigneter Folsäure-Supplemente kann die Homocystein-Werte auf einen Normalbereich absenken und so einen langfristigen Schutz vor der Entstehung von Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellen.

RATGEBER: Ernährung

Am 15.05.2009 stand in der Bildzeitung und auf bild.de, warum weniger essen nicht schlank macht.
In BILD erklärt Diät-Experte Dr. Detlef Pape (54, „Schlank im Schlaf“) die häufigsten Ernährungs-Irrtümer.
Wir denken, hier müssen wir einiges richtig stellen! Der Dr. kann irren! Diese Fehler können wir nicht ohne Bemerkungen stehen lassen! Hier kurz unsere Analyse der Fehler des Dr. Pape:

Fette sind nicht schlecht! Die richtigen Öle und Fette sind für unseren Körper sehr wichtig! Zu viele Kohlehydrate machen auch fett! Zu viel ist ungesund, das wussten schon die Menschen vor 10.000 Jahren!
Kalorienzählenmacht dumm! Wer aber zu viel in sich sinnlos hinein isst, also zu viel Kilokalorien/Tag zu sich nimmt, der wird dick! Ist doch logisch, oder?
Frisches und reifes Obst ist gesund! Obst immer ohne andere Nahrungsmittel essen – Obst kann man immer essen, nur auf die richtige Fruchtauswahl kommt es an.
 Salze sind nicht ungesund! verschiede Salze sind sogar lebenswichtig! Hohe Salzmengen (15–20g/Tag) sind aber dennoch nicht optimal!
Der Körper braucht täglich dringend 100 bis 200g richtigen Zucker, aber keinen Industriezucker! Hier können Sie sehen, dass Obst der beste Zuckerlieferant ist! Kohlenhydrate zerfallen im Körper einfach nicht zu Wärme! Hallo Herr Dr. was spaltet denn den Zucker auf! Achtung: Vitamine und Enzyme! Achtung, wo bekommt man solche Vitalstoffe, ja richtig aus Gemüse und Obst!!!
Zu viel Pommes und das täglich, das kann der Figur schaden undder Gesundheit auch!Sehen Sie dazu den Film “SUPER SIZE ME!” an. Wir haben die englische Original-Version auf unserem Server: München Blogger 2.0 veröffentlicht!
Ketchup schadet, da zu viel Industriezucker darin ist! Farbstoff Lycopin ist nicht gleich natürliches Lycopin! Unser Körper benötigt schon das natürliche pflanzliche Lycopin!!
Gemüse schützt vor Krebs! Wer nichts dazulernen will, der bleibt dumm!
Eier erhöhen den Cholesterinspiegel nicht! Eine gute Schokolade enthält einige Vitalstoffe, die unser Körper braucht.
Bitte Lightprodukte weg lassenund statt dessen das Essen selbst zubereiten! Diese Lightprodukte sind Mogelpackungen!Häufig wird nur der Zusatz von Fett verringert. Das Industrie-Essen ist nicht optimal für unseren Körper.
Wir benötigen eigentlich keinen Süßstoff und kein Indutrie-Essen! Industriekäse ist nicht gesund! Andere Kalziumquellen gibt es genügend.
Es kommt immer auf die Zusammensetzung der Nahrung an. Wenn das Verhältnis nicht stimmt, verliert man Muskelmasse.

Täglich und mehr Gemüse und Obst auf den Tisch!

Gemüse- und Obstkonsum ist eine der einfachsten, effektivsten und wohlschmeckendsten Möglichkeiten, die eigene Gesundheit zu schützen und länger zu leben, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Daniela Rösler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen.

Gesellschaftssprecher Sven-David Müller empfiehlt täglich ein Kilogramm Gemüse und Obst zu verzehren. Darin inbegriffen sind auch Kartoffeln sowie Gemüse- und Obstsäfte. Für Menschen, die diese Empfehlung nicht erreichen, besteht auch die Möglichkeit, Gemüse- und Obstkonzentrate einzusetzen. Die Produkte müssen ihre Bioverfügbarkeit und ihren Gesundheitsnutzen jedoch in Studien nachweisen können, schränkt Müller ein. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist ein geringer Gemüse- und Obstverzehr ursächlich für weltweit 2,7 Millionen Todesfälle jährlich. Ein ausreichender Verzehr von Gemüse und Obst ist ein wirksamer Schutz vor koronaren Herzerkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Übergewicht und verschiedene Krebsarten. Da die vorherrschenden Ernährungsgewohnheiten in vielen Ländern, vor allem in Asien, Afrika sowie Ost- und Zentraleuropa, bei weitem nicht dem Soll entsprechen, haben sich WHO und Food and Agriculture Organization (FAO) jetzt zusammengeschlossen und eine weltweite Initiative gestartet, um den Verzehr von Gemüse und Obst zu fördern. Wir unterstützen diese Kampagne, so Müller.

Gemüse und Obst sind eine leckere Maßnahme zur Vorbeugung von Zivilisationserkrankungen, die im Verantwortungsbereich eines jeden Einzelnen liegt. Zudem trägt jeder neben dem Schutz der eigenen Gesundheit durch entsprechende Ernährungsgewohnheiten auch zu einer Entlastung des maroden Gesundheitssystems bei. Eine sinnvolle Ergänzung der gesunden Ernährung sind Präparate mit der konzentrierten Kraft aus Gemüse und Obst, sofern sie wissenschaftlich untermauert sind, so Müller abschließend.

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RATGEBER: Ernährung

Salze des Lebens

Erfahrungen ausder Praxis mit homöopathischer Ergänzung. Der menschliche Körper besteht aus organischen und anorganischen Stoffen. Bestimmt Zusammenhänge, dieman kennen sollte. Von der Harmonie der Stoffe hängen Leben und Gesundheit des Menschen ab. Bestimmten Zellsalze unterstützen diese Harmonie und halten uns an Leben. Wirstellen einige Symptome und zugehörige Rezepte ausführlich dar. In allen geeigneten Fällen wird das homöopathische Arzneimittel alternativ oder substituierend zur Anwendung kommen. Welche Mineralstoffe sollten in unseren Nahrungsmitteln vorkommen?

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