Archive für 6.10.2009

NEWS!

Wintergemüse - Die Fitmacher der Saison
Auch im Winter ist das regionale Gemüseangebot vielfältig, preiswert und besonders im Hinblick auf die optimale Nährstoffzusammensetzung eine optimale Gelegenheit, seinem Körper etwas Gutes zu tun. Wer im Winter fit und gesund sein möchte, bei dem sollte Kohlgemüse mehrmals in der Woche auf dem Speiseplan stehen, berichtet heute die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. aus Aachen.

In den nassen, kalten Monaten zwischen November und Februar ist die Erkältungsgefahr besonders hoch. Gerade in dieser Jahreszeit macht sich eine Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen schnell unangenehm in Form einer lästigen Erkältung bemerkbar. Bei diesen Witterungen ist der Organismus zusätzlich auf eine optimale Versorgung mit Vitaminen angewiesen. Das regionale angebotene Wintergemüse bietet dafür eine geradezu perfekte Grundlage. Die hierzulande typischen Gemüsesorten sind vor allem Kohlsorten wie Blumen-, Rot-, Weiß-, Grün- und Rosenkohl sowie Wirsing, Brokkoli und Kohlrabi. Diese Gemüsesorten strotzen geradezu vor wichtigen, die Abwehr unterstützenden Vitamine und Mineralstoffen wie Vitamin C, Eisen, Calcium, Phosphor und Magnesium.

Diese Vitalstoff-Kombination ist besonders in der kalten und dunklen Jahreszeit empfehlenswert. Vitamin C schützt und stärkt den Organismus vor Erkältungsviren. Calcium, Phosphor und Magnesium tragen zur Gesunderhaltung der Knochen bei. Dies ist besonders in dieser Jahreszeit zur Prävention einer Osteoporoseentstehung von großer Bedeutung, da die Sonneneinstrahlung in dieser Zeit wesentlich geringer ist. Aus diesem Grund bietet sich eine Kombination des Wintergemüses mit fettem Seefisch besonders gut an, da Fisch eine ideale Quelle für Vitamin D darstellt. Vitamin D benötigt der Organismus zur optimalen Aufnahme des Calciums über den Darm in die Blutbahn.

Des Weiteren weist Kohlgemüse bei einer sehr hohen Nährstoffdichte eine sehr geringe Energiedichte auf. Durch den hohen Ballaststoff- und Wassergehalt sorgt der Verzehr von Kohl für eine gute langanhaltende Sättigung bei minimaler Energiemenge. 100 Gramm Kohlgemüse liefern, je nach Sorte, gerade mal zwischen 15 - 40 Kalorien. Ein weiteres Plus sind die reichlich enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, die zusätzlich das Immunsystem stärken, so Judith Männich abschließend.

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WELLNESS

Streicheleinheiten für Körper und Seele

Wer kennt das nicht? Der Rücken schmerzt, Schultern und Genick sind verspannt. Oder man steht unter Hochspannung, kommt nicht zur Ruhe, der Magen rebelliert, nachts fällt man erschöpft ins Bett und kann trotzdem nicht schlafen. Massagen können in solchen Fällen wahre Wunder wirken; sie sind für den gesamten Organismus und auch für die Psyche eine Wohltat. Das Angebot an Massagen ist vielfältig. Um Ihnen die Qual der Wahl zu erleichtern, finden Sie im folgenden eine Auswahl an Massagetechniken.

Die klassische Massage (Schwedische Massage)

Die klassische Massage wird in vielfältiger Weise als Therapieform oder zum allgemeinen Wohlbefinden eingesetzt. Dies ist wohl die geläufigste Anwendung, da sie meistens durch den Arzt verordnet wird. Ziel der klassischen Massage ist die Entspannung und Lockerung der Muskulatur. Durch die Steigerung der Durchblutung können Ablagerungen im Gewebe besser abtransportiert werden. Die klassische Massage wird angewandt bei Schmerzen des Bewegungsapparates durch haltungs- und stressbedingte Verspannungen und Durchblutungsstörungen. Aber auch im Bereich der stressbedingten psycho-somatischen Krankheitsbilder (Herz und Kreislauf) kann sie helfen.

Shiatsu

Shiatsu bedeutet wörtlich übersetzt Finger- bzw. Daumendruck. Der Masseur übt langsamen, anhaltenden Druck auf bestimmte Punkte entlang der Körpermeridiane aus. Die Meridiane (Energieleitbahnen) haben die Aufgabe, die Lebensenergie im Körper zu transportieren und zu verteilen. Durch gezielten Druck auf diese Energiebahnen sollen Blockaden aufgelöst und der Energiefluss wiederhergestellt werden. Shiatsu eignet sich für Menschen mit Haltungs-, Nacken-, Rückenproblemen und Verspannungen. Darüber hinaus lindert Shiatsu die Folgen von durch die Psyche ausgelöstem Stress.

Klangmassage

Die Klangschalenmassage (kurz Klangmassage) mit Klangschalen hat die Harmonisierung von Körper, Geist und Seele zum Ziel. Die Methode ist sehr meditativ und lehnt sich an östliche Heilmethoden an. Eine oder mehrere Klangschalen werden auf den Körper aufgelegt und zum Schwingen gebracht. Diese Schwingungen bringen dem Körper Ruhe und Entspannung, was sowohl vorbeugende Wirkung hat als auch ein Aktivieren der Selbstheilungskräfte bewirkt.

Hot-Stone-Massage

Bei der Hot-Stone-Massage handelt es sich um eine alte asiatische Massageart. Schon 200 Jahre v. Chr. wurden in Fernost heiße Steine zur Heilung von Muskelbeschwerden und Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Es wird mit warmen, besonders glatten Basaltsteinen in Kombination mit speziellen Heilkräuterölen massiert. Die wohlige Wärme der Steine entspannt, lockert die Muskulatur und fördert gleichzeitig die Durchblutung und somit den Abtransport von Schlackenstoffen.

Ayurvedische Massage

Ayurveda, das “Wissen vom Leben”, soll aus dem Gleichgewicht geratene Körperkräfte wieder in Einklang bringen. Die vor über 3000 Jahren in Südindien entstandene Gesundheitslehre findet auch in unseren Breitengraden immer mehr Anhänger. Zentrales Element dieser Lehre sind die Ölmassagen. Ziel ist es, die Körperkräfte wieder in Einklang miteinander zu bringen. Während der einstündigen Massage verwendet ein Ayurveda-Masseur rund einen halben Liter warmes Kräuteröl. Die Ölmassagen reinigen und nähren den Körper und wirken ausgleichend auf den gesamten Organismus. Ayurveda kann Krankheitssymptome wie Migräne, Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit, Rheuma, Verdauungsstörungen und Ekzeme lindern oder ganz zum Verschwinden bringen.

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