Archiv der Kategorie ERNÄHRUNG

RATGEBER: Ernährung

Die Ernährung der Deutschen lässt zu Wünschen übrig!
Die tägliche Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen der Menschen in Deutschland ist noch nicht optimal, berichtet Diplom Oecotophologin Daniela Rösler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen anlässlich der MEDICA 2003 in Düsseldorf.

Gesellschaftssprecher Sven-David Müller rät zu einer gesunden Kost und dem Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln in bestimmten Lebenssituationen. Verschiedene Studien (1, 3, 4) belegen, dass die Vitamin- und Mineralstoffzufuhr in Deutschland bei vielen Menschen nicht den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V. herausgegebenen Empfehlungen entspricht. Besonders die Folsäureversorgung ist nicht gewährleistet. Erschwerend kommt hinzu, dass die geltenden Zufuhrempfehlungen lediglich die lebenswichtigen metabolischen, physischen und psychischen Funktionen gesunder Menschen sicherstellen sollen. Zur Deckung des Bedarfs von Kranken, Rekonvaleszenten, Personen mit Verdauungs- und Stoffwechselstörungen sowie bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme reichen die Zufuhrempfehlungen nicht aus (2). Es stellt sich daher die Frage, für wie viele Menschen in Deutschland die Zufuhrempfehlungen überhaupt ausreichend sind. Beispielsweise erhöht die Einnahme der Antibaby-Pille den Bedarf an Vitamin D, B6, B12, Folsäure, Vitamin C. Menschen mit Diabetes mellitus benötigen mehr Vitamin C, Zink und Chrom als gesunde Menschen. Doch Vitamine und Mineralstoffe können auch vor Krankheiten schützen. So trägt die ausreichende Zufuhr von Folsäure, Vitamin B6 und B12 durch die Senkung des Homocysteinspiegels zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei. Eine gesunde Kost mit viel Gemüse und Obst, Ballaststoffen sowie einem günstigen Fettsäurenmuster liefert einem gesunden Menschen die benötigten Vitamine und Mineralstoffe. Die Verwendung von fluoridiertem Jodsalz mit Folsäure hilft bei der Deckung der besonders schlecht zugeführten Vitamine und Mineralstoffe. In besonderen Lebenssituationen ergänzen Nahrungsergänzungsmittel, beispielsweise Gemüse- und Obstkonzentrate, die gesunde Ernährung und helfen, einen erhöhten Vitamin- und Mineralstoffbedarf zu decken. Empfehlenswert sind Folsäurepräparate, die gleichzeitig Vitamin B6 und B12 enthalten. Machen Sie Ihren persönlichen Vitamin-Check!

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GESUNDES ESSEN

GESUNDES ESSEN FÜR ZAPPELPHILIPPS

Dass gesundes Essen wichtig ist für Kinder und Erwachsene haben wir ja alle zumindest schon gehört. Selten denken wir jedoch bei unserer Nahrung an Krankheitsprävention. Dabei kann eine falsche Ernährung Auslöser für viele Krankheiten sein und eine gesunde Ernährung vor Krankheiten schützen oder solche sogar heilen. Bei so genannten Zappelphilipp Kinder zeigen beispielsweise viele Untersuchungen einen möglichen Zusammenhang zwischen einer Unterversorgung mit gewissen Mikronährstoffen und Hyperaktivität bei Kindern.

Hyperaktive Kinder leiden unter Unaufmerksamkeit, Impulsivität und motorischer Unruhe, die häufig zu schulischem Leistungsabfall, sozialer Isolation und einem schlechten Selbstwertgefühl führen. Die genauen Ursachen sind bis heute nicht gänzlich geklärt. Neben genetischen Veranlagungen, sozialen Faktoren und Umwelteinflüssen, werden heute immer häufiger auch Ernährungsgewohnheiten als mögliche Ursache diskutiert. Neuere Studien haben zum Beispiel gezeigt, dass eine Unterversorgung mit Omega-3-Fettsäuren und anderen Mikronährstoffen den Energiestoffwechsel des Gehirns negativ beeinflussen.

Bei hyperaktiven Kindern liegt die durchschnittliche Konzentration an Magnesium, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Eisen, Vitamin B6 und Calcium niedriger als bei gesunden. Deshalb raten Experten, dass bei betroffenen Kindern zuerst die Ernährungsgewohnheiten und der Stand der Mikronährstoffe im Körper überprüft werden sollten, bevor man eine medikamentöse Behandlung beginnt. Dank modernster Diagnostik können solche versteckten Defizite erkannt und behandelt werden.

Süssigkeiten, süsse Softdrinks und Lebensmittel tierischer Herkunft in der Ernährung steigern zudem die Übererregbarkeit des Nervensystems, indem sie das Säure-Base-Gleichgewicht verschieben. Deshalb sollten auf dem Speiseplan von hyperaktiven Kindern ganz viel Gemüse und Produkte aus Vollgetreide stehen. Weissmehl, Zucker und Süssigkeiten sollten hingegen so wenig wie möglich genossen werden. Dazu braucht es eine konsequente Umstellung, die zuerst einmal im Kopf beginnt, indem unsere Ernährung vor allem als Krankheitsprävention verstanden wird.

GESUNDHEIT HEUTE

ESSEN SIE SICH GESUND!

Warum muss alles immer gegessen werden? Die Antwort ist einfach: einatmen kann man nur Luft!  Alle wichtigen Vitalstoffe müssen durch unseren Magen und dadruch verstoffwechselt werden. Nur so kann unser Körper die lebenswichtigen Stoffe assimilieren. Also essen Sie was für Sie gut ist.

Heute stelle ich Ihnen ein traditionelles, sehr nahrhaftes japanisches Esseen aus vergorenen Sojabohnen vor: NATTO.
Zur Herstellung werden ungeschälte Sojabohnen zuerst in Wasser eingeweicht und dann gekocht. Anschließend wird die Masse mit dem Bakterium Bacillus natto beimpft und etwa drei bis fünf Stunden bei 42 °C bedampft.

Natto werden zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben, die teils aus der Bohne selbst, teils aus den bei der Fermentierung gebildeten Enzymen Nattokinase und Pyrazin resultieren sollen. Daneben bilden die Bakterien das Vitamin B12. Des Weiteren ist in Natto eine relativ große Menge Selen und der so genannte Lebensretter, das langkettige Vitamin K2 enthalten. Wenn Sie sich das Gericht nicht selbst zubereiten können, so sollten Sie zumindest die Inhaltstoffe aus dem Gericht Natto Ihrem Körper zufuhren. Bei lifemax erfahren Sie dazu mehr…

Ihr Gesundheitsapostel

Winterzeit ist Suppenzeit

Wie wäre es mit einer heißen Suppe? Feine Cremesuppen, frische Gemüsesuppen, deftige Eintöpfe ? gerade im Winter bereichern Suppen unseren Speiseplan. Mit frischen Kräutern und viel Gemüse werden Suppen zu wahren Vitaminbomben.

Gemüsesuppen sind nicht nur leicht, sie stärken auch unsere Abwehrkräfte und machen uns fit für den Winter. Die Zutaten der Suppe bestimmen Nährwert und Geschmack. Hülsenfrüchte und Fleisch machen sie proteinreicher. Suppeneinlagen wie Reis, Nudeln oder Kartoffeln erhöhen ihren Kohlenhydratgehalt. Noch gesünder werden sie durch die Verwendung von frischen Kräutern, Knoblauch und Zwiebeln, die neben Vitaminen und Mineralien ausserdem antibakterielle Stoffe enthalten und so das Immunsystem auf natürliche Art stärken.

Dass Suppen dick machen, ist ein Vorurteil. Der Fettgehalt von Suppen bezogen auf eine Mahlzeit ist häufig so gering, dass kaum ein anderes Gericht mithalten kann. Suppen sind nicht nur gesund, sie machen satt und wärmen uns von innen.

In der chinesischen Küche werden Suppenhühner mehrere Tage ausgekocht. Die Chinesen glauben, dass so die gesamte Lebenskraft und positive Energie auf die Suppe übergeht. Fleischsuppen müssen tatsächlich lang köcheln; es dauert einfach bis der Geschmack in die Suppe übergeht. Gemüsesuppen hingegen sind meistens relativ schnell zubereitet.

Suppen gibt es in schier unermesslicher Variation, der Fantasie sind punkto Zutaten kaum Grenzen gesetzt. Sie wärmen uns, wenn wir im Winter nach einem Spaziergang durchfroren nach Hause kommen, versorgen unseren Körper mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen, sind nie langweilig und erst noch preiswert.

Mit diesem Rezept wird Ihnen nicht nur ums Herz warm:

Kürbissuppe mit Ingwer
Zutaten: für 4 bis 6 Personen:
500 g Kürbis in Würfeln
1 kleine Zwiebel,
1 kleine mehlige Kartoffel
2 walnussgroße Stücke Ingwer
400 ml ungesüßte Kokosmilch
2 TL rote Currypaste
400 ml Gemüsebrühe
Salz
2 EL ungeschälte Kürbiskerne
50 ml Öl

Zubereitung:

  • Zwiebel schälen, fein hacken, Kartoffel schälen und würfeln.
  • Ingwerstücke schälen und längs in Scheiben schneiden. Die Hälfte davon ganz belassen, die übrigen in Streifen schneiden. 1 EL dicken Rahm von der Kokosmilch abnehmen und beiseite stellen.
  • Zwiebel, Ingwerstreifen und Currypaste verrühren und 5 Min. in einer großen Kasserolle sanft anschmoren. Kürbiswürfel ca. 1 ? 2 Min. mitdünsten. Restliche Kokosmilch aus der Dose, Gemüsebrühe und Kartoffel dazugeben, alles leicht salzen.
  • Das Gemüse in etwa 20 Min. weich kochen, pürieren. Kürbiskerne ohne Fett anrösten. Öl erhitzen, Ingwerscheiben darin 1?2 Min. knusprig braten. Kürbissuppe erhitzen, auf Schalen verteilen, mit Kokosrahm, Kürbiskernen und Ingwerscheiben garnieren.

GESUNDHEIT HEUTE

Essen Sie genügend sekundäre Pflanzenstoffe?
Eine Reihe von pflanzlichen Inhaltsstoffen hat in den letzten Jahren von sich reden gemacht: die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe. Diese Gruppe beinhaltet chemisch sehr unterschiedliche Verbindungen, von denen bisher nur ein kleiner Teil erforscht ist. Derzeit geht man von einer Gesamtzahl von 50.000 bis 100.000 aus. Sie dienen Pflanzen als Farbstoffe, zum Schutz vor Krankheiten und Schädlingen und regulieren das Wachstum. Da sie nur in sehr geringen Mengen vorkommen und im Gegensatz zu Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten keinen eigenen Nährwert haben, schenkte man ihnen lange Zeit kaum Beachtung. Mittlerweile weiß man jedoch, dass sie nicht nur für die Pflanzen, sondern auch für den Menschen wichtige Schutzfunktionen ausüben; deshalb nennt man sie auch bioaktive Stoffe. Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen, die häufig Obst und Gemüse und damit auch sekundäre Pflanzenstoffe verzehren, wesentlich seltener von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs betroffen sind.

Nahrungsmittel die warm halten

Um die beissende Kälte des Winters einigermassen zu ertragen, investieren wir viel Energie und Geld in die beste Heizung und funktionstüchtigste Kleidung. Daneben vergessen wir, dass wir unserem Körper auch von innen helfen müssen, die kalten Aussentemperaturen ausgleichen zu können. Dass ein Eis bei Minustemperaturen uns nicht erwärmt, wissen wohl die meisten, während Zimt und Ingwer bekannt sind als wärmende Wintergewürze. Doch welche Nahrungsmittel helfen dem Körper sonst noch beim warm halten?

Nach der fernöstlichen Philosophie sind Atmung und Nahrung die wichtigsten Energiequellen des Menschen. Das ganzheitliche Prinzip der 5-Elemente Ernährung findet sich in der Traditionellen Chinesischen Medizin, im aus Indien stammenden Ayurveda und ebenfalls in vielen neueren westlichen Nahrungslehren. Ein wichtiges Prinzip in diesem System ist die Erhaltung der inneren Wärme des Körpers. Denn unsere Organe können nur problemlos funktionieren, wenn sie genug Wärme bekommen. Gerade wenn die Temperaturen draussen am sinken sind, sollte man den Anteil an wärmenden Nahrungsmitteln erhöhen, um sich vor Erkältungskrankheiten und Frösteln oder innerer Kälte zu schützen.

Wer zuviel energetisch kühlende Lebensmittel isst, kann sein Wärmegefühl im Körper regelrecht einfrieren. Die Folgen davon sind Kälteempfindlichkeit, kalte Füsse, Blässe, Müdigkeit, eine höhere Infektanfälligkeit etc. In diesem Fall sollten öfters wärmende Nahrungsmittel in die Ernährung eingebaut werden. Dazu gehören Gewürze wie zum Beispiel Zimt, Muskat, frischer Ingwer, Chilischoten, Nelken und Muskat. Doch auch Zwiebeln, Lauch und viele Getreidesorten gehören in diese Gruppe und helfen unserem Körper aktiv zu bleiben. Kaltem Wasser sind Kräuter –und Früchtetees vorzuziehen, da sie helfen, die nötige Wärme zu erhalten.

Zu den kühlenden Lebensmitteln gehören unter anderem Zitrus – und Südfrüchte. Dies ist nicht schwierig zu verstehen, denn sie wachsen auch in klimatisch heissen Regionen, um die dort lebenden Menschen abzukühlen. Ebenfalls kühlend auf den Organismus wirken rohe Tomaten, Gurken, Yoghurt, rohes Obst und Gemüse, sowie grüner Tee und Pfefferminztee. Diese Nahrungsmittel sollten also hauptsächlich im Sommer genossen werden, während im Winter eher gekochtes Gemüse und andere wärmende und neutrale Nahrungsmittel auf dem Speiseplan stehen sollten.

Wer isst was zu Weihnachten?

Weihnachten wird vielerorts mit verschiedensten Traditionen gefeiert. Doch egal wo und wie gefeiert wird, überall bildet das Weihnachtsessen den Höhepunkt der Festivitäten. Entsprechend haben sich in jedem Land bestimmte Esstraditionen herausgebildet, die auch heute noch weitgehend eingehalten werden. Neben der eigenen Weihnachtstradition ist uns wohl der amerikanische Truthahn am bekanntesten. Aber was tischt der Rest der Welt zu Weihnachten auf?

Die Schweiz scheint eines der wenigen Ländern zu sein, das nicht ein einheitliches traditionelles Weihnachtsessen kennt. In der Schweiz darf das Festmahl variieren, doch für eine Mehrheit der Bevölkerung ist ein gutes Stück Fleisch ein Muss.

Ein Gänse – oder Entenbraten gehört in Deutschland auf den Weihnachtstisch, am liebsten mit einer leckeren Füllung. Am Heiligabend sind Würste und Kartoffelsalat die grossen Renner.

In Dänemark werden am 24. Dezember Gänse - Enten – oder Schweinebraten mit Rotkohl und braun glasierten Kartoffeln gespiesen. Zum Nachtisch gehört ein Reisbrei in dem eine Mandel versteckt wird. Diese Mandel soll im nächsten Jahr Glück bringen.

In Frankreich gibt es viele regionale Unterschiede. Austern, Schnecken, Gänsebraten mit leckeren Käseplatten sind beliebt. Im ganzen Land gehören zum Nachtisch die bekannten „buche de noël“. Dies ist ein mit Buttercreme gefüllter Baumkuchen, der wie ein Holzscheit aussieht.

Der gefüllte Truthahn mit dem traditionellen Plumpudding sind in England Tradition. Die Pioniere haben diese Tradition auch in die USA gebracht, wo sich das Weihnachtsessen nicht gross vom Thanksgiving Festmahl unterscheidet.

Auch in Australien finden sich heute noch viele englische Traditionen rund ums Weihnachtsessen. Doch der Truthahn wird heute, nicht zuletzt wegen den heissen Sommertemperaturen rund um Weihnachten, von den leichteren Meeresfrüchten abgelöst. Doch der Plumpudding ist immer noch eine beliebte Nachspeise zusammen mit dem Früchtekuchen.

In Polen, Litauen und Tschechien wird das Weihnachtsessen von Tradition und Aberglaube bestimmt. Bestimmten Nahrungsmitteln werden aussergewöhnliche Kräfte zugesprochen und gehören aus diesem Grund auf den Weihnachtstisch. Neben der Wahl der Nahrungsmittel gibt es zahlreiche Regeln, die befolgt werden sollen. Zum Beispiel darf kein Licht im Haus brennen bis die ersten Sterne am Himmel leuchten. Und erst dann wird das Essen serviert.

RATGEBER: Ernährung

Begünstigt ein hoher Zuckerverzehr die Entstehung von Krebs?

Laut einer schwedischen Studie vom Karolinska Institut kann eine zu hohe Zuckeraufnahme über einen langen Zeitraum die Entstehung von Pankreaskarzinomen fördern!

Demnach kann der regelmäßige Konsum großer Zuckermengen in Form von gesüßten und gezuckerten Speisen sowie Getränken die Bauchspeicheldrüse schädigen und somit die Entstehung eines Pankreaskarzinoms begünstigen (1,2).

Etwa 80.000 gesunde Männer und Frauen gaben über acht Jahre ihre Ernährungsgewohnheiten zu Protokoll. In diesem Zeitraum erkrankten 131 Teilnehmer an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Untersuchung ergab, dass der Zuckergehalt der Nahrung einen entscheidenden Einfluss auf die Entstehung von Pankreastumoren hat. Personengruppen, bei denen mehr als zweimal täglich Limonaden und zuckerhaltige Getränke auf dem Speiseplan stehen, wiesen ein um bis zu 90 Prozent höheres Erkrankungsrisiko im Vergleich zu Personen auf, die derartige Getränke nicht konsumierten. Bei Teilnehmern mit einem häufigen Verzehr gesüßter Getränke, darunter vor allem gezuckerter Kaffee, war das Risiko, ein Pankreaskarzinom zu entwickeln, noch um bis zu 70 Prozent erhöht (1).

Aufgrund der häufig zu späten Diagnose und der begrenzten Behandlungsmöglichkeiten gilt Bauchspeicheldrüsenkrebs als eine der Krebserkrankungen, die mit sehr geringen Heilungschancen verbunden sind. Deshalb ist es besonders wichtig, das Wissen sowie das Bewusstsein über mögliche Ursachen, Risikofaktoren und Folgen von ernährungs(mit)bedingten Erkrankungen zu vertiefen, betont Susanna C. Larsson vom Karolinska Institut in Stockholm. So ist bei einer übermäßigen Zuckerzufuhr neben dem erhöhten Risiko für Pankreastumore ebenso die Gefahr einer Insulinresistenz und damit die Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ II gegeben, was wiederum zu weiteren Stoffwechselstörungen führen kann.

Der Prävention von Erkrankungen, die durch die Ernährung beeinflussbar sind, kommt eine immer größere Bedeutung zu. Es ist zunehmend wichtig, nicht nur die Therapie stetig verbessern zu wollen, sondern auch zu lernen, ihnen - beispielsweise mit einer bewussteren und gesünderen Ernährungsweise - vorzubeugen.

Literatur:
(1) Larsson SC, Bergkvist L, Wolk A: Consumption of sugar and sugar-sweetened foods and the risk of pancreatic cancer in a prospective study. Am J Clin Nutr. 2006;84(5):1171-1176
(2) Schernhammer ES, Hu FB, Giovannucci E, Michaud DS, Colditz GA, Stampfer MJ, Fuchs CS. Sugar-sweetened soft drink consumption and risk of pancreatic cancer in two prospective cohorts. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2005;14(9):2098-2105

ERNÄHRUNG HEUTE

Was ist Vitamin K? Wie wirkt Vitamin K2?
Alle Antworten dazu hat der lifemax-Berater

Rezepte: Gesunde Ernährung

Ein gesundes und festliches Essen

Feiertage sind eine Zeit des Zusammenseins und der verschiedensten Festivitäten. Das Essen hat dabei immer eine grosse Bedeutung. Oft essen wir jedoch mehr und schwerer als wir es sonst tun und fühlen uns dabei träge und müde. Doch Feiertagsmenus müssen nicht immer schwer aufliegen. Lassen sie sich hier von einem leichten und einfach zu kochenden Rezept inspirieren.

Leider werden Fischrezepte allzu oft in die Osterküche verbannt, was bei den gesunden und geschmacklichen Qualitäten des Fischs eine wahre Verschwendung scheint. Fisch liefert nicht nur hochwertige Eiweisse, sondern enthält auch viele Mineralien und Vitamine, welche die Cholesterinwerte positiv beeinflussen. Obendrein ist Fisch kalorienarm, äusserst vielseitig verwendbar und sehr schmackhaft. Warum also ihre Gäste nicht auch während der Weihnachtszeit mit einem leckeren Fischrezept verwöhnen? Wir haben hier für sie ein einfaches und Fischrezept gewählt, das sicher gelingt und gut ankommt.

Fisch auf Süsskartoffelbett

Zutaten für 4-6 Personen:

1kg Süsskartoffeln
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Rosmarin
1 grosse Karpfe
½ Liter Weisswein
frische Kräuter nach Geschmack

Kartoffeln schälen, in fingerdicke Scheiben schneiden und auf den Boden einer grossen Backform verteilen. Salzen, pfeffern und Rosmarin darauf verteilen. Durchmischen sie alles gut mit einigen Esslöffeln Olivenöl und geben sie die Form in den auf 200 Grad Celsius Vorgeheizten Ofen. Etwa 20 Minuten garen. Den in der Zwischenzeit gesäuberten Fisch pfeffern, salzen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Auf das Kartoffelbett setzen und etwa 10 Minuten garen. Dann den Wein dazu giessen und für weitere 20 Minuten in den Ofen schieben. Wenn der Fisch gar ist, nach Belieben mit frischen Kräutern servieren. ? Guten Appetit!

RATGEBER: Ernährung

Feldsalat - vielseitig und gehaltvoll

Schon Rapunzels Mutter konnte diesem Salat nicht widerstehen, mit fatalen Folgen wie die meisten von Ihnen wissen. Für uns, die wir diesen köstlichen Wintersalat ungefährdet auf dem Markt oder im Laden kaufen können, hat dieses zur Familie des Baldrians gehörende Gewächs nur Positives zu bieten. Feldsalat hat viele Namen - man kennt ihn unter anderem als Acker- oder Rapunzelsalat, Schafmaul, Mauseöhrchen, als Nüsslisalat in der Schweiz, als Vogerlsalat in Österreich.

Der schmackhafte Rapunzelsalat, der in mühevoller Handarbeit geerntet werde muss, ist ein Wintergemüse (selbst Temperaturen bis minus 15 Grad lassen ihn kalt). Er versorgt uns in der kalten Jahreszeit mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Punkto Provitamin A und Vitamin C überholt er Kopfsalat und Endivie und besitzt darüber hinaus einen hohen Gehalt an Kalium, Calcium und vor allem an Eisen. Neben der Petersilie ist Feldsalat damit einer der bedeutendesten Eisenspendern unter den Gemüsepflanzen - möglich, dass Rapunzels Mutter deshalb so wild darauf war. Übrigens: Das in den Wurzeln und teilweise auch den Blättern enthaltene Baldrianöl ist für seine nervenstärkende und beruhigende Wirkung bekannt.

Da Feldsalat sehr empfindlich ist, sollten Sie ihn sorgfältig behandeln und möglichst rasch verzehren. Die Rosetten des Feldsalats sind oft voll Sand und Erde und müssen deshalb gründlich gewaschen werden. Schneiden Sie nur das Wurzelende ab und lassen Sie die Rosetten ganz, das sieht am schönsten aus. Am Besten waschen Sie ihn erst kurz bevor Sie ihn anrichten, weil er schnell welkt. Wenn Sie ihn besonders knackig mögen, legen Sie in vorher noch kurz in eiskaltes Wasser. Aber Achtung: Ist der Feldsalat beim Anrichten noch nass, fällt er sofort zusammen. Trocknen Sie ihn vorher also gut ab, entweder in einem Küchenhandtuch oder mit der Salatschleuder.

Geschmacklich harmoniert Feldsalat besonders gut mit frischen Pilzen, Zwiebeln und Knoblauch, gerösteten Speckwürfeln, gehackten Eiern oder Brotcroutons. Auch mit warmem Schafskäse, Walnüssen, gerösteten Pinienkernen oder frischen Früchten (filetierte Orangenschnitze z.B.), kross gebratener Hühnchen- oder Entenbrust kommt Feldsalat geschmacklich und optisch gut zur Geltung.

Feldsalat mit Speck und Champignons
280 g Feldsalat
120 g magerer Räucherspeck
200 g Champignons
75 g Pinienkerne
4 Scheiben Weizentoast, Butter zum Braten und Anrösten

  • Für das Dressing 4 EL Himbeeressig, 5 - 6 EL Rapsöl, Salz und Pfeffer aus der Mühle und etwas scharfen Senf zu einer glatten Masse verrühren, anschliessend 3 fein gehackte Schalotten unterziehen. Feldsalat verlesen, waschen, trocknen und auf grossen, flachen Tellern anrichten.
  • Räucherspeck in feine Streifen schneiden, in Butter kross braten und über den Feldsalat verteilen.
  • Champignons und Pinienkerne in Butter zart anrösten und dazu geben. Himbeer-Dressing darüber träufeln und mit in Butter gerösteten Weißbrot-Croutons garnieren.

Essen für zwei?

Essen für zwei? Ernährung in der Schwangerschaft

Die grösste Sorge der meisten schwangeren Frauen ist, dass sie alles richtig machen für das Wohlbefinden des in ihrem Bauch heranwachsenden Lebewesens. Und gerade die Ernährung spielt in dieser Zeit der Veränderungen eine sehr wichtige Rolle für die Gesundheit von Mutter und Kind. Wie verändert sich der Nährstoffbedarf in der Schwangerschaft, auf was ist speziell zu achten in Bezug auf die Ernährung und muss frau wirklich für zwei essen?

Alle Energie und Mikronährstoffe gelangen über die Nahrung in unseren Körper. Das Kind bekommt also alles, was es für seine Entwicklung braucht, durch das Essen und Trinken der Mutter. Aus diesem Grund ist die Ernährung für die Entwicklung des Fötus und die Gesundheit der Mutter massgebend. Der Bedarf an Proteinen und Mikronährstoffen, insbesondere Folsäure, Vitamin D, B, A, B und Eisen, ist während der Schwangerschaft stark erhöht und muss entsprechend bei der Ernährung beachtet werden. Diese Mikronährstoffe kann die werdende Mutter zum grössten Teil über einen genügenden Obst - und Gemüseverzehr zu sich nehmen.

Ist von etwas nicht genug vorhanden, kommt es zu einem Mangel, der bei Mutter und Kind zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Ein Beispiel für einen Nährstoffmangel, der sich negativ auf die Gesundheit der Mutter auswirkt, ist die ungenügende Kalziumzufuhr. Der Kalziumspeicher der Mutter, die Knochen, ist zwar gross genug, so dass der Fötus mit genügend Kalzium versorgt wird. Doch für die Mutter kann dieser Raub an den Knochen ein erster Schritt Richtung Osteoporose sein. Der Folsäuremangel hingegen wirkt sich direkt negativ auf den Fötus aus. Ein Folsäuremangel zu Beginn der Schwangerschaft kann zu der schweren Missbildung „offener Rücken“ (Spina Bifida) führen.

Doch auch ein Zuviel an gewissen Substanzen kann sich sehr schädlich auf den Fötus auswirken. Alkohol gehört in diese Kategorie und sollte möglichst während der ganzen Schwangerschaft vermieden werden. Auch von rohen tierischen Produkten wird während der Schwangerschaft abgeraten. Nicht nur auf rohes Fleisch und rohen Fisch, auch auf rohe Eier (z.B. in Tiramisu) sollte verzichtet werden. Diese Lebensmittel können im rohen Zustand nämlich Infektionserreger erhalten, die gefährliche Folgen für das Ungeborene haben können.

Zusammenfassend gilt also, dass die werdende Mutter nicht etwa für zwei essen muss. Viel wichtiger ist, dass sie auf die Qualität ihrer Ernährung schaut, um sicher zu gehen, dass das Kind und sie selber keinen Nährstoffmangel haben.

RATGEBER: Ernährung

Kann gesunde Ernährung die altersbedingte Makuladegeneration verhindern?

Lesen Sie mehr dazu: http://aerzteblatt-student.de/doc.asp?docid=102216

ERNÄHRUNG HEUTE

Die neue Broschüre zum Thema Gemüse und Obst ist kostenlos erhältlich!

Bei einem Vergleich zwischen der Soll- und der Ist-Aufnahme von Gemüse und Obst in Deutschland zeigte sich, dass nur zirka 2 Prozent der Bevölkerung die empfohlene Menge verzehren, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Heike Laakmann von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen. Gesellschaftssprecher Sven-David Müller empfiehlt die Aufnahme von mindestens 750 Gramm Gemüse und Obst pro Tag, besser sind 1000 Gramm Gemüse, Obst und Pellkartoffeln. Der durchschnittliche Ist-Verbrauch der Deutschen an Gemüse beträgt nur 248 Gramm, der an Obst nur 290 Gramm. Der Schwerpunkt sollte auf dem Verzehr von Gemüse liegen. Gemüse und Obst enthalten wichtige Inhaltsstoffe und haben positive Effekte auf die Gesundheit. Deshalb hat man sie in letzter Zeit vielfach in den Mittelpunkt gestellt durch Kampagnen wie “Fünf am Tag”, welche die Erhöhung des Gemüse- und Obstverzehrs zum Nutzen der Gesundheit bezwecken. Wenn man bewusst versucht, diese fünf Portionen in den Tagesablauf einzuplanen, ist dies gar nicht so schwierig. Eine Portion ist grob die Menge, die in eine Hand passt. Die Broschüre gibt nützliche Tipps zur Umsetzung der täglichen Aufnahme von genügend Gemüse und Obst. Sie erläutert ebenso die wichtigsten Inhaltsstoffe von Gemüse und Obst wie Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Diese besitzen positive Effekte für die Gesundheit, da sie unter anderem Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, Übergewicht, Diabetes mellitus Typ II, Bluthochdruck und Krebs wirksam vorbeugen können. Für Menschen, die es nicht schaffen, die empfohlene Gemüse- und Obstmenge täglich umzusetzen, kann zusätzlich zur gesunden Ernährung der Einsatz von Gemüse- und Obstkonzentraten in Form von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein, deren Wirkung durch wissenschaftliche Studien belegt ist. Die Broschüre erläutert ebenfalls den Einkauf, die Lagerung und die richtige Zubereitung von Gemüse und Obst. Des weiteren enthält sie einen Saisonkalender der wichtigsten Gemüse- und Obstsorten.

RATGEBER: Ernährung

Obstverzehr schützt vor Lungenkrebs

Verantwortliche Wirkstoffe bislang unerforscht. Der Genuss von Obst und Gemüse verringert das Lungenkrebs-Risiko. Einen umgekehrten Zusammenhang zwischen Obstkonsum und Neuerkrankungen an Lungenkrebs zeigen die aktuellen Daten aus EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition), der größten europäischen Studie zur Rolle von Ernährung, Lebensweise, Stoffwechsel und Erbfaktoren bei der Entstehung von Krebs und anderen chronischen Erkrankungen. Das berichtet das deutsche Krebsforschungszentrum http://www.dkfz.de.

In der EPIC-Studie werden seit 1992 rund 500.000 Menschen in 10 europäischen Ländern zu ihren Lebensgewohnheiten befragt und ihre Gesundheitsentwicklung untersucht. Darüber hinaus stehen von allen Probanden Blutproben und Messwerte für weitere Analysen zur Verfügung. Für die vorliegende Auswertung wurden Daten zur Nachbeobachtung bis 1998 verwendet, für einige Zentren sogar bis 2002. Während dieser Zeit entwickelten 1074 Studienteilnehmer einen Lungenkrebs, von denen 860 für eine ausreichend detaillierte Analyse zur Verfügung standen.

Die Wissenschaftler untersuchten den Einfluss des Obst- und Gemüseverzehrs auf die Neuerkrankungsrate an Lungenkrebs. Die Ergebnisse wurden nach Berücksichtigung des Rauchverhaltens gewichtet, um Verzerrungen zu vermeiden. Nach Höhe des Obst- und Gemüseverzehrs wurden die Probanden in fünf gleich große Gruppen (Quintilen) unterteilt. Probanden aus der Quintile mit dem höchsten Obstkonsum (ca. 500 Gramm pro Tag) zeigten im Vergleich zu Probanden mit dem niedrigsten Obstkonsum (weniger als 70 Gramm pro Tag) ein um 40 Prozent niedrigeres Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Der indirekt proportionale Zusammenhang zwischen Obstverzehr und Lungenkrebs wurde am deutlichsten bei Nordeuropäern und bei Menschen, die zum Zeitpunkt der Erstbefragung Raucher waren. Für die Gruppe der Raucher zeigt sich ein inverser Zusammenhang, also ein sinkendes Lungenkrebsrisiko mit steigendem Gemüseverzehr.

Welche Nährstoffe in Obst und Gemüse für den Schutzeffekt verantwortlich sind, ist aber noch nicht näher erforscht. “Wir vermuten, dass insbesondere die Kombination verschiedener Inhaltsstoffe, wie Antioxidanzien einschließlich der Vitamine C und E oder sekundäre Pflanzenstoffe eine Rolle spielen”, erklärt Privatdozent Jakob Linseisen vom Deutschen Krebsforschungszentrum. Die EPIC-Daten legen aber Gewicht auf die Empfehlung an die Bevölkerung, möglichst viel frisches Obst und Gemüse zu essen. Dies soll jedoch insbesondere bei Rauchern nicht eine falsche Sicherheit vortäuschen: die Wirkung des Obstverzehrs ist klein im Vergleich dazu, was man bewirkt, wenn man mit dem Rauchen aufhört.

Quelle: pressetext.austria

Was Hänschen nicht isst, isst Hans nimmer mehr

Eltern müssen Vorbild in Sachen gesunde Ernährung für ihre Kinder sein!
Das Verhalten der Eltern spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Ernährungsgewohnheiten ihrer Kinder, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Achten Eltern von Anfang an auf eine gesunde abwechslungsreiche Ernährung bei ihren Sprösslingen, könnten eine Reihe ernährungs(mit)bedingter Erkrankungen im Erwachsenenalter vermieden werden, weiß Gesellschaftssprecher Sven-David Müller-Nothmann.

Mit der Frage, wie Eltern das Verhalten beeinflussen und wie sie eine gesunde Ernährungsweise unterstützen können, beschäftigt sich ein jetzt erschienener Artikel in der renommierten Fachzeitschrift International Journal of Obesity (1). Der Autor Doktor Benton vom Institut für Psychologie der Universität Wales stellt heraus, dass es nicht allein genügt, wenn Kinder über gesundes Essen und Trinken Bescheid wissen, sondern von ganz entscheidender Bedeutung sind Neigungen und Verhaltensmuster, die durch das Elternhaus von frühester Kindheit an geprägt werden. Eine Schlüsselrolle für die Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Ernährungsverhaltens stellen daher die Eltern da. Sie müssen zum einen über gesundes Ernährungsverhalten aufgeklärt sein und zum anderen auch über geeignete Strategien verfügen, dieses Wissen an die Kinder weiterzugeben. Denn nur weil die Eltern dem Kind sagen, dass Obst und Gemüse gesund sind, isst es deshalb nicht automatisch mehr davon. Eine Ursache dafür liegt in der emotionalen Steuerung des Essverhaltens.

Benton gibt in seinem Artikel eine Reihe von Ratschlägen, wie Eltern diese emotionale Seite ansprechen und beeinflussen können. Ganz wichtig ist, dass Kinder ihre Mahlzeiten in einer angenehmen familiären Atmosphäre essen. Eltern sollten die Essenszeiten nicht für Streitigkeiten oder Bestrafungen mißbrauchen. Kinder zu zwingen, bestimmte Lebensmittel zu essen, führt eher zu einer noch größeren Ablehnung. Auch sogenannte Weisheiten, wie “Es wird gegessen was auf den Tisch kommt”, oder “Es wird erst aufgestanden, wenn der Teller leer ist”, sind wohl etwas überholte Erziehungsmaßnahmen. Besser ist es, die Kinder so oft wie möglich in die Wahl von Mahlzeiten, beim Einkauf von Lebensmitteln und bei deren Zubereitung mit einzubeziehen. Neben einer gesunden Ernährungsweise, spielt auch reichlich körperliche Bewegung, am besten an der frischen Luft, eine entscheidende Rolle, um Übergewicht und Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Erkrankungen des Herzens vorzubeugen, so Sonntag abschließend.

[Quelle:(1) D Benton: Role of parents in the determination of the food preferences of children and the development of obesity. International Journal of obesity (2004) 28, 858-869]

Ihr lifemax-Team 

RATGEBER: Ernährung

Warum sind wir so dick?

Problematisierung und Erkenntnis: Wir Deutsche sind zu dick. Dicke Kinder leiden häufig auch psychisch darunter. Dicke Kinder und dicke Menschen leiden oft unter dem unfairen Verhalten anderer. Viel wichtiger als das Aussehen ist das Verhalten.

Warum sind wir so dick?  
Wir sind zu dick, weil wir zu viel und zu viel Süßes esses und uns kaum bewegen.

Aber wie können wir das ändern? In einfachen Schritten beschreiben wir die unterschiedlichsten Aspekte des »richtigen Essens« in allen Lebenslagen. Nutzen Sie unsere Fähigkeiten, um ihre zu erweitern.  

lifemax
Wir geben gerne Unterstützung in allen Lebenslagen.

RATGEBER

DER FAKTOR: “C”

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist als essenzielles Vitamin erforderlich, um das menschliche Leben aufrecht zu erhalten. Unser Körper stellt Vitamin C nicht selbst her und kann es auch nicht speichern. Aber Vitamin C muss jederzeit in unserem Körper vorhanden sein. Deshalb müssen wir uns das Vitamin C aus unserer Nahrung holen.

Sind Megadosen davon wirklich für eine optimale Gesundheit nötig? Diese Frage hat mich lange beschäftigt. In einem Apfel sind oft nur noch 5 mg Vitamin C enthalten. Aber die Wirkung dieser 5 mg des natürlichen Vitamins C ist größer als die von 1500 mg chemisch isoliertem künstlich erzeugten Vitamin C. Dies macht deutlich, dass es auf die Summe aller sogenannter Sekundärstoffe ankommt.

Kann man die Einnahme von chemisch isoliertem künstlich erzeugten Vitamin C rechtfertigen? Nein! Die Wirkung von chemisch isoliertem künstlich erzeugten Vitamin C ist so wie die Wirkung von Kopien der echten Euro-Scheine. Nur selten kann man damit punkten. Der Käufer lehnt diese Kopien meist ab, da diese Kopien ja nicht echte Geld darstellen. Genauso ist es mit chemisch isoliertem künstlich erzeugten Vitamin C. Der Körper kennt dieses Vitamin nicht wirklich, dennoch muss der Körper mit den chemischen Reaktionen umgehen.

Fazit: Das chemisch isoliertem künstlich erzeugten Vitamin C nützt nicht und schadet sogar unseren Körper! Warum sollte man dafür Geld asugeben?

Mehr über die positive Wikung von natürlichen Vitamin C bei lifemax…

RATGEBER: Ernährung

Mit Karotinoiden in die Sonne!

Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin: Möhren – ein essbarer Sonnenschutz! Möhren schützen die Haut vor den schädlichen Einflüssen der Sonne, berichtet heute Daniela Rösler, Diplom Oecotrophologin bei der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen. Sven-David Müller, Gesellschaftssprecher, empfiehlt Sonnenhungrigen die zusätzliche Aufnahme von täglich sechs Milligramm ß-Karotin und 15 Milligramm Zink-Histidin, damit es kein böses Erwachen aus dem Sonnenbad gibt.

Sonnenanbeter sollten nicht nur auf einen ausreichenden Schutzfaktor ihrer Sonnencreme achten, sondern auch Karotinoid-haltige Lebensmittel, wie Möhren, Tomaten und rote Paprika verzehren beziehungsweise im Sommer zu Karotinoid-haltigen Gemüse- und Obstkonzentraten greifen. Die Hautschutzfunktion der Karotinoide belegte jüngst eine deutsche Studie (siehe Quelle). Die 36 Probanden dieser placebokontrollierten Studie wurden in drei Gruppen eingeteilt. Die zwei Verumgruppen erhielten täglich entweder 24 Milligramm ß-Karotin oder ein Gemisch mit jeweils acht Milligramm ß-Karotin, Lutein sowie Lycopin. Zu Beginn der Studie, nach sechs und nach zwölf Wochen ermittelten die Wissenschaftler den Karotinoid-Spiegel im Serum und in der Haut sowie die Hautreaktionen nach einer Bestrahlung mit einem Sonnenlichtsimulator. In der ß-Karotin-Gruppe stieg die Serumkonzentration des ß-Karotins um das drei- bis vierfache an, bei der Gruppe mit der Karotinoid-Mischung zeigte sich für die verschiedenen substituierten Karotinoide jeweils eine ein- bis dreifache Steigerung der Serumkonzentration. In der Kontrollgruppe traten keinerlei Veränderungen der Serumkonzentrationen auf. Die durch die simulierte Sonnenlichteinstrahlung hervorgerufenen Hautrötungen waren in beiden Verum-Gruppen nach zwölf Wochen signifikant reduziert.

Karotinoide zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und sind weit verbreitete Naturfarbstoffe. Gemüse und Obst erhalten durch die Karotinoide eine charakteristische gelbe, orangerote oder rote Farbe. Von den rund 700 bekannten Karotinoiden sind vor allem ß-Karotin und Lycopin für ihre gesundheitsschützenden Wirkungen bekannt. Sie wirken antioxidativ und schützen dadurch nicht nur die Haut vor den schädlichen Folgen der UV-Strahlung, sondern auch vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Neben den Karotinoiden wirkt sich auch das Spurenelement Zink positiv gegen einen Sonnenbrand aus. Es fängt die schädlichen freien Radikale ab und wirkt prophylaktisch gegen Hautkrebs. Der innere Sonnenschutz ersetzt aber auf keinen Fall den äußeren. Auch bei reichlicher Karotinoid- sowie Zink-Zufuhr, möglichst in Form des gut bioverfügbaren Zink-Histidin ist der Einsatz von Sonnenschutzmitteln und eine dem Hauttyp angepasste “Sonnenzeit” unabdingbar, damit die Haut weder akuten noch dauerhaften Schaden davon trägt.

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Quelle: Heinrich U, et al.: Supplementation with ß-carotene or a similar amount of mixed carotenoids protects humans from uv-induced erythema. J Nutr 2003, 133, 98-101

RATGEBER: Ernährung

Täglich und mehr Gemüse und Obst auf den Tisch! 

Gemüse- und Obstkonsum ist eine der einfachsten, effektivsten und wohlschmeckendsten Möglichkeiten, die eigene Gesundheit zu schützen und länger zu leben, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Daniela Rösler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen.

Gesellschaftssprecher Sven-David Müller empfiehlt täglich ein Kilogramm Gemüse und Obst zu verzehren. Darin inbegriffen sind auch Kartoffeln sowie Gemüse- und Obstsäfte. Für Menschen, die diese Empfehlung nicht erreichen, besteht auch die Möglichkeit, Gemüse- und Obstkonzentrate einzusetzen. Die Produkte müssen ihre Bioverfügbarkeit und ihren Gesundheitsnutzen jedoch in Studien nachweisen können, schränkt Müller ein. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist ein geringer Gemüse- und Obstverzehr ursächlich für weltweit 2,7 Millionen Todesfälle jährlich. Ein ausreichender Verzehr von Gemüse und Obst ist ein wirksamer Schutz vor koronaren Herzerkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Übergewicht und verschiedene Krebsarten. Da die vorherrschenden Ernährungsgewohnheiten in vielen Ländern, vor allem in Asien, Afrika sowie Ost- und Zentraleuropa, bei weitem nicht dem Soll entsprechen, haben sich WHO und Food and Agriculture Organization (FAO) jetzt zusammengeschlossen und eine weltweite Initiative gestartet, um den Verzehr von Gemüse und Obst zu fördern. Wir unterstützen diese Kampagne, so Müller.

Gemüse und Obst sind eine leckere Maßnahme zur Vorbeugung von Zivilisationserkrankungen, die im Verantwortungsbereich eines jeden Einzelnen liegt. Zudem trägt jeder neben dem Schutz der eigenen Gesundheit durch entsprechende Ernährungsgewohnheiten auch zu einer Entlastung des maroden Gesundheitssystems bei. Eine sinnvolle Ergänzung der gesunden Ernährung sind Präparate mit der konzentrierten Kraft aus Gemüse und Obst, sofern sie wissenschaftlich untermauert sind, so Müller abschließend.

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ERNÄHRUNG HEUTE

Warum sind wir so dick?
Problematisierung und Erkenntnis: Wir Deutsche sind zu dick. Dicke Kinder leiden häufig auch psychisch darunter. Dicke Kinder und dicke Menschen leiden oft unter dem unfairen Verhalten anderer. Viel wichtiger als das Aussehen ist das Verhalten.

Warum sind wir so dick?
Wir sind zu dick, weil wir zu viel und zu viel Süßes esses und uns kaum bewegen.

Aber wie können wir das ändern? In einfachen Schritten beschreiben wir die unterschiedlichsten Aspekte des »richtigen Essens« in allen Lebenslagen. Nutzen Sie unsere Fähigkeiten, um ihre zu erweitern.

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Wir geben gerne Unterstützung in allen Lebenslagen.

Jedes achte Mineralwasser zu hoch mit Uran belastet (Foodwatch!)

Das giftige Schwermetall Uran belastet Trink- und Mineralwasser – in einigen Fällen so stark, dass gesundheitliche Risiken für Säuglinge und Kleinkinder nicht ausgeschlossen werden können. foodwatch fordert sichere gesetzliche Grenzwerte. Doch was deutsche Behörden als kritischen “Leitwert” ansehen, ist nach einer aktuellen wissenschaftlichen Stellungnahme der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA nicht mehr haltbar…Mehr bei foodwatch.de

ERNÄHRUNG HEUTE

Jetzt Tomaten essen!

Die bioaktiven Inhaltsstoffe der Tomaten tragen zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs bei.

Lifemax empfiehlt jetzt täglich 250 Gramm Tomaten zu essen. Über 1.000 verschiedene Sorten des kalorienarmen Fruchtgemüse gibt es. Doch egal ob Cocktail-, Kirsch-, Fleisch-, Flaschen- oder die normale Rundtomate, ihnen ist eines gemein: ihr Verzehr hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit. Obwohl Tomaten zu 93 Prozent aus Wasser bestehen haben es die roten Früchte in sich. Sie enthalten dreizehn Vitamine, siebzehn Mineralstoffe, reichlich sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und Fruchtsäuren. Besonders reich sind sie an Kalium, Magnesium, Folsäure, Vitamin C und dem sekundären Pflanzeninhaltsstoff Lycopin. Dieses gehört zur Gruppe der Carotinoide und ist für die rote Farbe des Fruchtgemüses mitverantwortlich. Lycopin besitzt antikanzerogene und antioxidative Eigenschaften und ist deshalb für den Menschen von besonderer Bedeutung. Es ist wirksam beim Abbau reaktiver Sauerstoffverbindungen und kann so zum Schutz vor der Entstehung von Krebserkrankungen und Herz-Kreislauf-Krankheiten beitragen.

Oxidiertes LDL-Cholesterin ist für die Entstehung der Arterienverkalkung von Bedeutung und entsteht durch den Einfluss radikalischer Verbindungen. Eine Verringerung des Gehaltes an oxidiertem LDL zeigte sich nach dem Verzehr von Tomatenprodukten. Weiterhin gibt es Hinweise darauf, dass Lycopin die Aktivität eines Enzyms der Cholesterinsynthese vermindert (1). Der regelmäßige Verzehr von Tomaten und Tomaten-Erzeugnissen kann auch zum Schutz der Erbsubstanz vor Schädigungen durch freie Radikale beitragen, da sie nicht nur eine gute Quelle für Lycopin darstellen, sondern auch besonders gut bioverfügbares Vitamin C enthalten (2). Die Zubereitung beeinflusst die Verfügbarkeit des Lycopins. Zerkleinern und schonendes Erhitzen steigert diese, deshalb wird der sekundäre Pflanzeninhaltsstoff aus verarbeiteten Tomaten-Erzeugnissen besser aufgenommen als aus frischen Tomaten. Ideal ist Tomatensaft und Tomatenmark.

Aber Achtung: Tomate ist nicht gleich Tomate. Besonders der Reifegrad und das Anbauverfahren beeinflussen den Geschmack sowie den Gehalt an Lycopin und verschiedenen Nährstoffen. Der Reifegrad beeinflusst vor allem die sensorischen Eigenschaften. Grün geerntete Tomaten reifen zwar bei der Lagerung nach, jedoch erreichen Tomaten nur ihr volles Aroma, wenn die Reifung an der Pflanze erfolgt. Freiland-Tomaten sind Gewächshaus-Tomaten überlegen. Sie haben nicht nur einen höheren Lycopin-Gehalt, sondern sind meist auch geschmacklich überzeugender.
Quellen:

  1. Rao AV.: Lycopene, tomatoes and the prevention of coronary heart disease. Exp Biol Med 2002 Nov; 227(10): 908-13.
  2. Riso, P. et al.: Lycopene and vitamin C concentrations increase in plasma and lymphocytes after tomato intake. Effects on cellular antioxidant protection. European Journal of Clinical Nutrition advance online publication 31 March 2004; doi:10.1038/sj.ejcn.1601974

RATGEBER: Ernährung

Mühelos zum gesund essen

Wir alle möchten gesund sein und die meisten von uns wissen, dass eine gesunde Ernährung eine grosse Rolle spielt für unsere Gesundheit. Doch dies in die Tat umzusetzen, scheint oft schwieriger als das Matterhorn zu besteigen. Aus diesem Grund schlagen wir vor, ihre Ernährung Schritt für Schritt umzustellen, indem sie pro Woche jeweils einen Punkt beachten. Nach einer Woche nehmen sie dann den nächsten Punkt dazu, bis sie in Woche 5 ihre Ernährung von Grund auf „gesundet“ haben – ganz mühelos!

Woche 1 Gegen die Fastfood – Falle: Bereiten sie alle Mahlzeiten selber zu. Vermeiden sie Fertiggerichte aus der Mikrowelle oder sonstiges schnelles Fertigessen. Fertigessen ist meist zu salzig und zu fettig.

Woche 2 Nehmen sie genügend komplexe Kohlenhydrate zu sich, denn Kohlenhydrate sind die Hauptenergielieferanten für den Menschen. Komplexe Kohlenhydrate stecken in Getreide, Volkornprodukten, Hülsenfrüchten, aber auch in Gemüse und Obst. Mit genügend komplexen Kohlenhydraten im Bauch wird auch das Verlangen nach Zucker automatisch kleiner.

Woche 3 Gemüse und Obst sind unentbehrlich für eine gesunde Ernährung. Sie liefern uns viele Schutzstoffe und Nährstoffe. Deshalb gilt von dieser Woche an: 5 am Tag!

Woche 4 Egal was ihnen in vielen Diäten gesagt wird: Der Körper braucht Fette! Der Trick ist, die richtigen Fette zu wählen. Bleiben sie fern von tierischen Fetten, ölen sie stattdessen mit qualitativ hoch stehendem Olivenöl, Sesamöl, Rapskernöl, Sonneblumenöl, etc. Kalt gepresst ist am besten!

Woche 5 Achten sie in dieser Woche darauf, was sie trinken. Softdrinks, mit richtigem oder künstlichem Zucker, sind zu vermeiden. Gewöhnen sie sich an, Tee oder Wasser zu trinken. Tee wärmt uns nicht nur von innen im Winter sondern liefert auch wertvolle Mineralstoffe.

Gratuliere, wenn sie diese 5 Schritte gegangen sind, denn jetzt sind sie auf dem besten Weg zu einer lang anhaltenden gesunden Ernährung. Seien sie nicht überrascht, wenn sich ihr körperliches Wohlbefinden schon nach diesen 5 Wochen stark verbessert hat!

RATGEBER: Ernährung

Gewicht aus dem Gleichgewicht

Auf der einen Seite sterben Models auf und neben dem Laufsteg an akuter Unterernährung und mit ihnen zahlreiche andere magersüchtige Frauen und Männer weltweit. Auf der anderen Seite erreichen uns erschreckende Berichte zu steigendem Übergewicht in der Bevölkerung und den gesundheitlichen Schreckenszahlen, die dies mit sich bringt. Dünn, dünner, am dünnsten scheint das Schönheitsideal zu sein und wer das nicht erreicht frisst sich vor Kummer krank. Es scheint, dass wir wieder lernen müssen, was ein gesundes Körpergewicht ist und wie wir damit glücklich sein können.

Ein gesundes Gewicht hat einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit und unser allgemeines Wohlbefinden. Unter – oder Übergewicht jedoch können die Ursache für viele medizinische Probleme sein. Beide dieser Risikogruppen, die der Unter -und Übergewichtigen, nimmt heute leider laufend zu. Dabei wissen viele Leute gar nicht mehr was ein gesundes Gewicht ist, denn unsere Wahrnehmung ist in den meisten Fällen sehr verzerrt. Statt mit objektiven Standards vergleichen sich viele Leute mit Anderen.

Der „Body Mass Index“(BMI) ist eine der Methoden, mit der man errechnen kann, ob eine Person ein gesundes Gewicht im Verhältnis zu ihrer Grösse hat. Sie können sich ihren BMI mit unserem BMI-Rechner auf dieser Seite selber errechnen. Zu beachten ist jedoch, dass der BMI unter gewissen Umständen nicht so genau ist. Wenn sie sehr muskulös oder Sportler sind kann es sein, dass sie in einer der oberen Kategorien sind, obwohl sie einen gesunden Anteil an Körperfett haben. Der BMI ist ebenfalls ungeeignet für Schwangere und Stillende Frauen sowie für sehr zerbrechliche Menschen.

Doch neben all dem Wägen und Messen gilt es auch unseren Fokus auf unseren Körper wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. In den meisten Fällen wird dem Körpergewicht nämlich eine viel zu grosse Aufmerksamkeit geschenkt. Nicht selten pendelt sich das Gewicht von alleine auf einem gesunden Wert ein, wenn wir ein bisschen weniger auf den Körper und sein Gewicht fixiert sind und uns stattdessen mehr damit beschäftigen, dass es unserem Geist gut geht. Schlussendlich ist unser Körper doch nur eine vergänglich Hülle, zu der wir Sorge geben, aber nicht über-fixiert darauf sein müssen.

RATGEBER: Ernährung

Rotweininhaltstoff verlangsamt das Altern

Eine in Weinen, roten Trauben und Granatäpfeln enthaltene Substanz, das Resveratrol, kann offenbar altersbezogene Veränderungen der Herzfunktion dämpfen und den Alterungsprozess verlangsamen. Das berichten Wissenschaftler der University of Wisconsin-Madison http://www.wisc.edu. Im Mausmodell habe sich gezeigt, dass bereits niedrige Dosierungen, regelmäßig verabreicht, einen ähnlich förderlichen Effekt auf die Lebensspanne hätte wie eine Kalorienrestriktion. Frühere Untersuchungen waren zu dem Ergebnis gekommen, dass man schon eine ganze Flasche Rotwein zu sich nehmen müsste, um die erforderliche Menge an Resveratrol aufzunehmen. “Der Stoff scheint aber schon in erheblich geringeren Dosen aktiv zu sein”, sagt Studienleiter Tomas Prolla. Den Schätzungen der US-Forscher zufolge würde die Menge in einem Glas Rotwein genügen.

Der natürliche Alterungsprozess bei Tieren wie Menschen wird eingeleitet durch Veränderungen in der Aktivität und Funktion von tausenden Genen in den Organen. Die Gruppe um Prolla untersuchte daher, inwieweit Resveratrol die Genexpression bei Mäusen in Bezug auf Herz, Muskeln und Gehirn verändert. Bei Tieren, denen Resveratrol verabreicht wurden, hätten sich den Forschern zufolge denn auch weniger alterungsfördernde genetische Veränderungen als bei den konventionell gefütterten Mäusen eingestellt. Auch zeigten sich Ähnlichkeiten zwischen den Wirkungen von Resveratrol und einer kalorienreduzierten Ernährungsweise. So läge der Prozentsatz der Gene, die vom Alterungsprozess betroffen sind, in beiden Versuchen zwischen 90 und 92 Prozent. Prolla und seine Kollegen sind sich sicher, dass Resveratrol die Lebensqualität verbessern kann, indem es die verschiedenen Faktoren des Alterns, beispielsweise die Herzfunktion, positiv beeinflusst.

“Resveratrol - als Nahrungsergänzung oder aus frischen Trauben oder Äpfeln - kann durchaus eine gesundheitsfördernde Wirkung haben, nicht nur in Bezug auf das Altern”, meint Universitätsprofessor Walter Jäger vom Department für klinische Pharmazie und Diagnostik an der Universität Wien http://merian.pch.univie.ac.at im Gespräch mit pressetext. “Es wurde ja bereits gezeigt, dass es die Expression bestimmter Sirtuin-Gene fördert. Außerdem wirkt es antioxidativ.” Dennoch sei es schwierig eine wirksame Menge zu bestimmen, da die Substanz im Körper verstoffwechselt und zersetzt wird. “Wie schnell Resveratrol und seine Stoffwechselprodukte abgebaut werden, wird derzeit untersucht”, so Jäger. Vor allem für Kinder, ältere Menschen oder schwangere Frauen sei es daher ratsamer Resveratrol eher aus Weintrauben oder Äpfeln als aus Wein zu beziehen. Denn der von den Pflanzen als Schutz gegen Parasiten produzierte Stoff findet sich vor allem in der Schale der Früchte.

Schwangerschaft

Schwangerschaft: Junk-Food schädigt Kinder langfristig

Fette Ernährung trägt zur Entstehung von Typ-2-Diabetes beiEine schlechte Ernährung während der Schwangerschaft oder während des Stillens kann unter Umständen lang anhaltende Gesundheitsschäden beim Kind hervorrufen. Wissenschaftler des Royal Veterinary College http://www.rvc.ac.uk und des Wellcome Trust http://www.wellcome.ac.uk führten Tests mit Ratten durch. Die Jungen von Tieren, die mit fetten, nicht mehr natürlichem Futter ernährt wurden, wiesen große Mengen von Fett im Blut und um die wesentlichen Organe auf, auch nachdem sie wieder anders gefüttert wurden. Diese Ratten verfügten über ein erhöhtes Diabetes-Risiko. Eine spätere Veränderung des Futters reduzierte das Risiko nicht mehr. Details der Studie wurden in The Journal of Physiology http://www.rvc.ac.uk veröffentlicht.Frühere Studien des gleichen Forscherteams haben laut BBC bereits nachgewiesen, dass junge Ratten, deren Muttertiere während der Trächtigkeit und des Säugens mit Junk-Food ernährt wurden, wahrscheinlicher selbst ein erhöhtes Verlangen danach hatten. Neu ist die Erkenntnis, dass selbst bei einer anderen Ernährung, der Schaden bereits angerichtet worden sein kann. Die Wissenschaftlerin Stephanie Bayol erklärte, dass die Ernährung der Mutter während der Schwangerschaft und dem Stillen für die Gesundheit des Kindes auf lange Zeit große Auswirkungen haben kann. “Wir sagen immer, Du bist was Du isst. Es kann aber genauso wahr sein, dass Du bist, was Deine Mutter gegessen hat.” Für besonders Besorgnis erregend halten die Forscher, das Fett, das sich um alle großen Organe ansammelt. Es soll bei der Entstehung von Typ-2-Diabetes eine entscheidende Rolle spielen.Die Jungen von ungesund gefütterten Muttertieren waren anfälliger für Diabetes, auch wenn sie anders gefüttert wurden. Zwischen den Geschlechtern gab es interessante Unterschiede. Die männlichen Jungen hatten erhöhte Insulinwerte und einen normalen Blutzucker. Bei den weiblichen Jungen waren die Werte genau umgekehrt. Sie neigten auch dazu, fetter zu sein. Mitautor Neil Stickland betonte, es gäbe keinen Grund, warum dieses Prinzip nicht auch für den Menschen gelten sollte. “Menschen teilen mit Ratten eine ganze Anzahl von fundamentalen biologischen Systemen.” Studien mit menschlichen Teilnehmern hätten bereits nachgewiesen, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Gewicht der Eltern und dem Gewicht der Kinder gibt.

NEWS!

Mehr Gemüse und Obst auf den Tisch: Jeder ist seiner Gesundheit Schmied!

Gemüse- und Obstkonsum ist eine der einfachsten, effektivsten und wohlschmeckendsten Möglichkeiten, die eigene Gesundheit zu schützen und länger zu leben, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Daniela Rösler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen.

Aachen, 17.11.03:
Gesellschaftssprecher Sven-David Müller empfiehlt täglich ein Kilogramm Gemüse und Obst zu verzehren. Darin inbegriffen sind auch Kartoffeln sowie Gemüse- und Obstsäfte. Für Menschen, die diese Empfehlung nicht erreichen, besteht auch die Möglichkeit, Gemüse- und Obstkonzentrate einzusetzen. Die Produkte müssen ihre Bioverfügbarkeit und ihren Gesundheitsnutzen jedoch in Studien nachweisen können, schränkt Müller ein. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist ein geringer Gemüse- und Obstverzehr ursächlich für weltweit 2,7 Millionen Todesfälle jährlich. Ein ausreichender Verzehr von Gemüse und Obst ist ein wirksamer Schutz vor koronaren Herzerkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Übergewicht und verschiedene Krebsarten. Da die vorherrschenden Ernährungsgewohnheiten in vielen Ländern, vor allem in Asien, Afrika sowie Ost- und Zentraleuropa, bei weitem nicht dem Soll entsprechen, haben sich WHO und Food and Agriculture Organization (FAO) jetzt zusammengeschlossen und eine weltweite Initiative gestartet, um den Verzehr von Gemüse und Obst zu fördern. Wir unterstützen diese Kampagne, so Müller.

Gemüse und Obst sind eine leckere Maßnahme zur Vorbeugung von Zivilisationserkrankungen, die im Verantwortungsbereich eines jeden Einzelnen liegt. Zudem trägt jeder neben dem Schutz der eigenen Gesundheit durch entsprechende Ernährungsgewohnheiten auch zu einer Entlastung des maroden Gesundheitssystems bei. Eine sinnvolle Ergänzung der gesunden Ernährung sind Präparate mit der konzentrierten Kraft aus Gemüse und Obst, sofern sie wissenschaftlich untermauert sind, so Müller abschließend.

SICH KÜHL ESSEN

Wenn die Temperaturen schwitzende Höhen erreichen, vergeht so manchen der Appetit, denn Hunger und Hitze scheinen nicht zusammen zu passen. Das ist normal und braucht niemanden weiter zu beunruhigen. Doch wer seine Ernährung und seine Flüssigkeitszufuhr der Wärme anpasst, tut seinem Körper einen grossen Gefallen und kann sich von innen her etwas abkühlen.

Auch die besten Deos versagen bei hochsommerlichen Temperaturen und unsere Körper verlieren beachtliche Mengen an Flüssigkeit mitsamt Mineralstoffen, die für das Funktionieren unseres Körpers unersetzlich sind. Ideale Getränke sind nun lauwarme Kräuter- oder Früchtetees, wie zum Beispiel frischer Pfefferminztee mit Zitrone. Kaffee und schwarzer Tee sind hingegen eher ungeeignet, da sie dem Körper Wasser entziehen. Auch Limonade und Cola sind bei weitem nicht so durstlöschend wie uns die Werbung vorgaukelt und haben ausserdem viel zu viel Zucker und damit unnötige Kalorien. Wer vor allem Wasser trinkt, sollte auf den Mineralstoffgehalt in den verschiedenen Mineralwassern achten.

Die Mahlzeiten sollten jetzt leicht aber fein sein. Schwere Mahlzeiten kann der Körper bei hohen Temperaturen weniger gut verdauen. Salate in allen Variationen sind jetzt Saison und können mit ein wenig Getreide einfach zu einer sättigenden Hauptspeise gerüstet werden. Salate und Gemüse dürfen auch gerne leicht gekocht werden und mit etwas Olivenöl abgeschmeckt werden. Statt Fleisch eher Fisch auf den Tisch und zur Nachspeise viel Obst – da kühlt sich der Körper nicht nur ab, auch Urlaubsgefühle kommen garantiert auf!

Wie wäre es zum Beispiel mit einem leckeren Kartoffel-Salat mit Hüttenkäse, Tomaten, Gurken und viel Schnittlauch? Dazu Kartoffeln zubereiten und vierteln, 3 Esslöffel Hüttenkäse, gewürfelte Tomaten, Gurkenscheiben und fein geschnittener Schnittlauch mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer zugeben, alles gut mischen und servieren. Zur sommerliche Nachspeise passt ein frischer Fruchtsalat mit Joghurt.

Nährwerte Wege, um ihr Training zu optimieren

Muskelzuwachs und Fettabbau sind schwierig zu erreichen mit Trainieren alleine. Wer sein Workout auf das nächste Level bringen will, kombiniert Training mit richtiger Ernährung und den richtigen Nahrungsergänzungsmitteln. Doch nicht alle kennen die Geheimnisse der richtigen Nahrung vor und nach dem Training. Lesen sie weiter und finden sie heraus wie sie ihr Training nährreich vor – und nachbereiten.

 

Wer an Muskelkraft zunehmen möchte, braucht einen gewissen Kalorienüberschuss. Selbstverständlich heisst das nicht irgendwelche Kalorien, sondern hochwertige Kohlenhydrate, Proteine und Fette:

  • Kohlenhydrate liefern in erster Linie genügend Energie für harte Trainingseinheiten. Solche mehrfache Kohlenhydrate finden sich vor allem in Getreideprodukten.
  • Proteine sind die eigentliche Bausubstanz der Muskeln. Das heisst, wer Muskelaufbauen möchte, sollte nebst dem eigentlichen Training viel Protein aufnehmen. Magerquark, Hüttenkäse, Thunfisch oder Tofu sind reiche Proteinquellen.
  • Richtige Fette dienen zum Beispiel als „Schmiermittel“ für die Gelenke und helfen dem Körper, gewisse Vitamine aufzunehmen. Gute Lieferanten sind beispielsweise Rapsöl oder Leinöl und sollten bei keiner Nahrung fehlen.
  • Früchte und Gemüse beinhalten sekundäre Pflanzenstoffe, mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen, die einen optimalen Energietransport ermöglichen und Schäden an den Muskeln durch Übersäuerung reduzieren können. Sie helfen ausserdem wichtige Nährstoffe zu den Muskeln und unerwünschte Produkte von den Muskeln weg zu transportieren.
  • Doch nicht nur was gegessen wird ist wichtig sondern auch wann: Ein bis zwei Stunden vor dem Workout sollte eine leicht verdauliche hochwertige Mahlzeit eingenommen werden. Zusammen mit einem Nahrungsergänzungsmittel 15 bis 45 Minuten vorher hilft dies, ihr maximales Potenzial zu erreichen.

    Unmittelbar nach einem intensiven Training sollten die Speicher wieder mit hochwertigen Eiweissen und Kohlenhydraten aufgefüllt werden. Dies soll eine Insulinausschüttung bewirken, das wiederum den Muskelaufbau fördert. Auch Getränke mit hohem Zuckergehalt können unmittelbar nach dem Training unbekümmert konsumiert werden.

Schokolade - Genuss fürs Herz

Aachen (fet) - Amerikanische Wissenschaftler von der Harvard University, Boston, konnten nun mit Hilfe einer Analyse von 136 Medline-Publikationen, die gesundheitsfördernde Effekte von Schokolade auf das Herzkreislaufsystem bestätigen.

Die Forscher um Eric Ding untersuchten im Zeitraum von 1995 bis 2004 veröffentlichte Publikationen hinsichtlich der Beziehungen zwischen den Inhaltsstoffen von Schokolade, wie Kakao, Stearinsäure sowie Flavonoide und dem Risiko an kardiovaskulären Erkrankungen zu leiden. Bisher galt die Stearinsäure als Cholesterinspiegel erhöhende Fettsäure und daher die Schokolade als wenig wertvoll. Das Review konnte nun die positiven Effekte der Schokolade herausstellen.

Verantwortlich für die positiven Effekte von Pralinen, Schokoherzen & Co sind vor allem die Flavonoide. Flavonoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die auch in pflanzlichen Lebensmitteln, wie Weintraube, Zwiebel und Apfel vorkommen. Kakao ist besonders reich an den Flavonoidsubstanzen Epicatechin, Catechin sowie Procyanidinen.

Neben der antioxidativen Eigenschaft der Flavonoide, senken die Inhaltsstoffe der Schokolade den Blutdruck, vermindern Entzündungen, senken die Blutplättchenaggregation, reduzieren das schlechte Cholesterin LDL und erhöhen das gute Cholesterin HDL. Darüber hinaus fanden sich kaum Beweise für eine negative Wirkung der Stearinsäure auf den Cholesterinspiegel.

Der einzige Wehmutstropfen der Ergebnisse folgt: die gesundheitsfördernden positiven Wirkungen sind hauptsächlich in dunkler Schokolade zu erwarten. Entscheidend ist hier das Verhältnis von Kakaomasse zu Kakaobutter. Dunkle Schokolade enthält wesentlich mehr Kakaomasse und damit Flavonoide, was sich in einem höheren antioxidativen Potential niederschlägt. Die Messungen ergaben Werte von 170 Milligramm Flavanole und Procyanidine pro 100 Gramm dunkler Schokolade. Die Milchschokolade weist nur 70 Milligramm pro 100 Gramm auf (1).

Schokolade, insbesondere Bitterschokolade mit einem hohen Kakaoanteil ist somit ein ausgezeichnetes Genussmittel und lässt sich als gelegentliches Highlight in die Kost einfügen.

Literatur:
(1) Ding E., Hutfless S., Ding X., Girotra S.: Chocolate and Prevention of Cardiovascular Disease: A Systematic Review. Nutrition & Metabolism 2006

Quelle:
Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.
Mariahilfstr. 9, 52062 Aachen

RATGEBER: Ernährung

Trinken Sie Wasser! 

Wenn das Thermometer in die Höhe klettert und sich für längere Zeit dort breit macht, kann es schon mal passieren, dass wir unseren ansonsten kühlen Kopf verlieren. Viele Menschen leiden an Kreislaufproblemen bei hohen Temperaturen. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwächen und andere Gesundheitsprobleme können auftreten. Besonders ältere Menschen und Personen, die an der prallen Sonne arbeiten sind gefährdet. Doch ob Bauarbeiter, Gärtner, Mutter, Vater, Büroangestellte oder Schulkinder – für alle gilt es ein paar kühle Regeln bei heissen Temperaturen einzuhalten!

Wenn die Temperaturen in die Höhe klettern leiden viele Menschen an Kreislaufproblemen und fühlen sich müde und schlapp. Bei zu langer Sonnenbestrahlung kann es zu einem Sonnenstich, der schmerzhaften Reizung der Hirnhäute, kommen. Auch zu Bewusstlosigkeit kommt es oft aufgrund von Hitzeerschöpfung. Richtige Kleidung und Kopfbedeckung, regelmässige Pausen im Schatten, eine gesunde leichte Ernährung und richtiges Trinkverhalten sind jetzt ein Muss. Unser Organismus versucht die Hitze in unserem Körper mit Schwitzen auszugleichen und durch körperliche Anstrengung wird dieser Flüssigkeitsverlust zusätzlich angeregt.

Deshalb gilt es jetzt lockere und leichte Kleidung zu tragen und viel zu trinken, am besten bevor man durstig wird. Dies gilt auch für jene, die sich den ganzen Tag drinnen aufhalten. Zimmerwarmes Mineralwasser oder lauwarme Kräuter- oder Früchtetees sind jetzt ideal. Vermeiden Sie eisgekühlte Getränke, sowie gesüsste Limonadengetränke und Alkohol. Vermeiden Sie ausserdem fettreiche und schwere Nahrung, da für deren Verdauung viel Blut im Magen-Darmtrakt benötigt wird und so den Kreislauf belastet. Wählen Sie jetzt eine leichte frische Kost mit reichlich Gemüse, Obst und leichtverdaulichem Fisch.

Vermeiden Sie ausserdem auch innerlichen Stress, der den Kreislauf unnötig belastet. Versuchen Sie die Dinge etwas gelassener zu nehmen und statt sich zu nerven, zaubern Sie ein Lächeln in Ihr Leben. Oftmals wenn wir eine Situation auf solche Weise umfänglich akzeptieren können, haben wir das Problem eigentlich schon behoben. Deshalb nehmen Sie sich Zeit und bewahren Sie einen kühlen Kopf!

Gesunder Tee

Gesunder Tee

Seit Tee vor fast 5000 Jahren zum ersten Mal erwähnt wurde, kann das heisse Aufgussgetränk auf eine steile Karriere zurückblicken, die noch lange nicht zu Ende ist. Seit dem 17. Jahrhundert auch in Europa äusserst beliebt, nahm dieses Getränk wesentlichen Einfluss auf kulturgeschichtliche Ereignisse und sogar politische Begebenheiten. Heute, wird Tee vor allem als Heil- und Genussgetränk genossen. Der heute vorgestellte Tee heisst Kukicha und verbindet Genuss und Gesundheit in schönster Harmonie.

Die Teepflanze gehört zur Familie der Kamelien und ist heimisch in China und Indien. China gilt als Entdecker des Tees, Japan hat ihn perfektioniert und England kolonialisiert. Streng genommen gibt es nur vier richtige Teesorten ? schwarzer, grüner, oolong und weisser Tee. Sie werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten gepflückt und unterschiedlichen Oxidationsprozessen ausgesetzt. Kräutertees enthalten keine Blätter der Teepflanze.

Teetrinker auf der ganzen Welt wussten es schon lange: Tee ist gesund und tut gut. Wissenschaftler scheinen dies mit einer Vielzahl von veröffentlichen Untersuchungen zu bestätigen und schreiben dem grünen und schwarzen Tee weitreichende Gesundheitsfördernde Wirkungen zu. Ob der Tee anregend oder beruhigend wirken soll, kann der Teetrinker weitgehend selber bestimmen. Das Koffein (oder Tein) löst sich schon nach 2 Minuten, während die Gerbstoffe sich langsam lösen und noch in den nächsten drei Minuten freigesetzt werden. Dies bedeutet, je kürzer der Tee zieht, desto anregender wirkt er, je länger er zieht, desto beruhigender wirkt er auf den Magen- und Darmtrakt.

Kukicha ist ein grüner Tee, der aus kleinen Zweigen eines Teestrauchs hergestellt wird, die erst nach 3 Jahren geerntet werden. Der Name Kukicha stammt vom japanischen Wort ?Kuki?, was so viel wie ?Stiel? bedeutet. Der Hauptanteil des Kukicha Tees sind Blattstiele, die bei der Sencha- und Banchaproduktion ausgesiebt werden. Mit Stücken vom Stamm zusammen werden sie viermal geröstet. Kukicha Tee enthält praktisch kein Koffein, dafür umso mehr Mineralien und hat die Fähigkeit, sowohl Säureüberschüsse als auch basische Konditionen im Körper zu neutralisieren. Der hohe Anteil an Mineralien fördert zudem die Wundheilung. Der Geschmack ist leicht, feinherbig, frisch und aromatisch und ist bis in den späten Abend für die ganze Familie das ideale Getränk. Kochen sie den Tee für 10 Minuten mit geschlossenem Deckel und sieben sie ihn ab. Teemenge und Kochzeit entscheiden, wie kräftig der Tee wird. Die Teezweige können problemlos zweimal aufgekocht werden.

Nutzen sie also die verbleibenden Wintermonate, um auf Entdeckungsreise zu gehen. Erkunden sie die reiche Welt des Tees und schaffen sie sich ihr eigenes Teeritual. Um 5 Uhr wie in England, am Morgen, während der Arbeit oder vor dem Schlafen gehen.

Menu-Hit - Frühling auf dem Teller

Menu-Hit - Frühling auf dem Teller

Warum nicht mal die Zutaten fürs Mittag- oder Abendessen im Wald und auf der Wiese sammeln? Der Frühling lockt nicht nur mit ersten warmen Sonnenstrahlen und grüner Pracht, er hat auch punkto Vitalstoffe so einiges zu bieten.

Mit den folgenden Menuvorschlägen bereiten Sie ausgefallene Gaumenfreuden und tun gleichzeitig etwas für die Gesundheit.

Löwenzahnsalat mit Blüten
Löwenzahn gehört zu den schon länger bekannten Naturheilkräutern. Er enthält unter anderem gesunde Bitterstoffe, viel Kalium und verschiedene Carotinoide. Wie viele Frühlingspflanzen hat der Löwenzahn eine ausgeprägte blutreinigende Kraft und regt sämtliche Verdauungsorgane sowie Niere und Blase an. Er eignet sich daher vorzüglich zu einer Frühjahrskur.

1 - 2 Hand voll junger Löwenzahnblätter pro Person
1 Apfel
Löwenzahnblütenköpfe (nur die gelben Blütenblätter), einige Gänseblümchen und Veilchenblüten ganz als Garnitur

Alle Zutaten sauber waschen und gut trocknen lassen. Die Löwenzahnblätter auf einem grossen Teller anrichten. Apfel in feine Scheiben schneiden und über den Salat verteilen. Zum Abschluss Löwenzahn-Blütenblätter, Gänseblümchen- und Veilchenblüten über den Salat streuen.
Dazu passt ein Salatdressing aus weissem Balsamicoessig, Baumnussöl, Kräutersalz und frisch gemahlenem Pfeffer.

Spaghetti mit Bärlauchpesto
Der Bärlauch ist eine altbekannte Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze, die seit einigen Jahren eine Renaissance erlebt. Da Bärlauch durch Erhitzen wertvolle Geschmackstoffe verliert und seinen hohen Vitamin-C-Gehalt einbüsst, sollte er lieber klein geschnitten und roh unter Salate oder unter andere Speisen gemischt auf den Tisch kommen. Bereits die Römer kannten den Bärlauch als “Herba salutaris”, was so viel bedeutet wie Heilkraut, und schätzten ihn als magen- und blutreinigendes Mittel. Wenn der Bärlauch bereits aufgeblüht ist, gelten die Blätter nicht mehr als heilsam; wohl aber die Blüten.

Achtung: Bärlauch wird immer wieder mit der giftigen Herbstzeitlosen verwechselt. Hier die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale:

  • Bärlauch hat einen starken knoblauchartigen Geruch, die Herbstzeitlose ist geruchlos
  • Die Blätter des Bärlauchs haben einen Stiel
  • Im unteren Bereich der Blätter von Herbstzeitlosen versteckt sich die Frucht, eine 3-teilige Kapsel mit 3 schwarzen Fädchen an der Spitze

Falls Sie auf Nummer sicher gehen wollen: Bärlauch wird mittlerweile auch im Handel angeboten

Zutaten für Bärlauchpesto
5 Handvoll Bärlauchblätter
2 Prisen Salz
etwas Pfeffer
100 g Baumnuss- oder Pinienkerne
ca. 100 ml Olivenöl
100 g Parmesan oder Sbrinz gerieben
Alles im Cutter zu einem feinen Pesto verarbeiten

Im Teller mit den heissen Spaghetti vermischen und geniessen. Das Pesto hält sich mit einer Schicht Olivenöl bedeckt im Kühlschrank mind. 4 Wochen, wenn der Käse erst vor Gebrauch zugefügt wird, noch länger.

Im Sommer ist gut Kirschen essen

Im Sommer ist gut Kirschen essen

Mit der Pracht des Sommers kommen auch die Kirschen. Für 2 Monate nur werden wir beglückt mit dieser wunderbaren Frucht, die uns verführt mit ihrer Süsse, ihrer sinnlichen Form und Farbe. Voll gespickt mit Vitaminen, Phosphor, Kalzium und Fluor ist sie uns ausserdem sehr wohlgesinnt. Als Symbol der Vergänglichkeit erinnert sie uns an die Kürze des Sommers und ermutigt uns, das Beste aus dieser kurzen sowie wertvollen Zeit zu machen.

Mit dem Sommer kommen die Kirschen. Knallrot hängen sie von den Bäumen und verführen uns mit ihrer Farbe, Form und Frische. Der römische Feldherr Lucullus soll die ersten gezüchteten Kirschen nach Germanien gebracht haben und bis heute sind sie heiss begehrt. Pfundweise werden sie verpackt, verkauft und verarbeitet.
Am besten schmecken die Kirschen frisch vom Baum und lassen sich im Kühlschrank wegen ihrer empfindlichen Haut höchstens zwei bis drei Tage aufbewahren. Länger lassen sie sich nur in der Tiefkühltruhe halten.

Die Verführung der Kirsche ist glücklicherweise nicht nur eine sinnliche sondern auch eine sehr gesunde. Die kleine runde Frucht ist gespickt mit den Vitaminen B, C und E, sowie Fluor, Kalium, Kalzium, Phosphor und Magnesium. Ausserdem enthalten sie reichlich Zink, ein Spurenelement, das wir besonders nötig brauchen, aber nicht überall so großzügig finden wie in Kirschen. Die roten Farbstoffe der Frucht, die so genannten Anthozyane, wirken obendrein entzündungshemmend und helfen beim Aufbau des Bindegewebes.

Spätestens im August ist dann aber auch schon wieder fertig mit dieser süssen Verführung. Mit dem Ende des Sommers kommt auch das Ende der Kirschenzeit. Wie ein jedes Leben ist auch das der Kirsche vergänglich und macht sie umso kostbarer. Wir geniessen sie im Moment des Sommers und geben uns alle Mühe, nicht eine dieser roten, runden Früchte zu verschwenden. Stattdessen pflücken und verarbeiten wir sie mit aller Sorgfalt und Liebe, um das Beste aus dieser kurzen, üppigen Zeit des Sommers und der Kirsche zu machen.

Kochen gegen Knochenschwund

Kochen gegen Knochenschwund

Osteoporose oder Knochenschwund ist laut WHO die am meisten unterschätzte chronische Krankheit unserer Zeit. Etwa 10 Millionen Menschen in Amerika leiden darunter und nochmals 18 Millionen sind gefährdet. In Deutschland sind es ungefähr 7,8 Millionen, also etwa 25 % aller Deutschen, die betroffen sind. Vor allem Frauen über 50 gehören zu den Risikogruppen. Osteoporose ist durch eine verringerte Knochenmasse und eine poröse Knochenstruktur gekennzeichnet, mit der Folge einer vermehrten Brüchigkeit. Neben einer Verbesserung der Muskelkraft und der Koordination, ist vor allem die Ernährung äusserst wichtig bei der Vorbeugung von Osteoporose.

Eine richtige, knochengesunde Ernährung, hilft die Gefahr von Osteoporose einzudämmen. Damit der Knochen seine Stabilität nicht verliert, benötigt er genügend Bausubstanz - das Mineral Calcium. Wenn dem Körper nicht genug Calcium aus der Nahrung zugeführt wird, dann stiehlt der Körper das Calcium aus den Knochen. Dieses ?gestohlene? Calcium braucht er dann überall da, wo Calcium sonst noch gebraucht wird im Körper. Dies ist natürlich schlecht für die Knochen, denn es macht sie schwächer und führt zu Osteoporose. Calcium muss täglich ausreichend (1200 ? 1500 mg) zugeführt werden. Gute Calcium Lieferanten sind unter anderem Milch, Käse, Joghurt, Tofu, Brokkoli und Grünkohl.

Das Vitamin D sorgt dafür, dass das Calcium aus der Nahrung hin zu den Knochen transportiert wird. Für einen besseren Einbau der Calcium-Bausteine in den Knochen sorgt das Vitamin K1, das in Salaten, grünem Gemüse und grünen Kräutern reichlich enthalten ist, und das Vitamin C. Das Vitamin D kann der Körper für etwa 3 Monate speichern. Zwischen April und September reicht in unseren Breitengraden ein täglicher Aufenthalt von 30 Minuten im Freien für genügend Vitamin D. Im Herbst und Winter jedoch steht bei uns die Sonne so tief, dass zu wenig UV-Licht vorhanden ist, welches die Vitamin D Bildung unterstützt. Deshalb ist vor allem im Winter eine Vitamin D reiche Ernährung (Seefisch, Lebertran) wichtig.

Ausserdem ist es wichtig auf übermässigen Genuss von phosphathaltigen Lebensmitteln zu verzichten. Denn zu viele Phosphate senken die Verfügbarkeit des Calciums für die Knochen. Viel Phosphat enthalten Fleisch, Wurst und Softdrinks wie Coca-Cola. Vorsicht ist auch beim übermässigen Alkoholkonsum geboten. Schon geringe Mengen von Alkohol schwemmen Calcium aus dem Körper. Einzuschränken ist auch das Rauchen, was ebenfalls zu einem Verlust an Calcium für den Körper führt. Wer auf diese Art knochengesund kocht und lebt, kann das Risiko für Osteoporose beträchtlich senken.

ERNÄHRUNG HEUTE

PICKNICK FREUDEN

Ob romantisch zu zweit, festlich gestimmt in der Gruppe oder mitsamt der ganzen Familie – ein Picknick im Freien macht Spass und schmeckt vor allem lecker! Damit so ein Picknick auch sicher zum Erfolg wird, braucht es nicht viele Zutaten: Gutes Wetter, frohe Laune und ein gut gefüllter Picknickkorb reichen für den Genuss im Freien. Finden sie hier ein paar Anregungen wie auch ihr nächstes Picknick gut gelingen wird.

 

Neben dem Wetter und der guten Laune ist das Wichtigste an jedem Picknick sicher was auf den Teller kommt. Der Name Picknick stammt aus dem Französischen Raum, wo es im 18.Jahrhundert in Mode kam im Freien zu speisen. „Pic un nic“ heisst übersetzt „Nimm dir eine Kleinigkeit“. Dementsprechend gehören Speisen in den Picknickkorb, die ohne viel Aufwand transportiert und verspiesen werden können. Bei der Zubereitung von solchen Picknickleckereien sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Für mich persönlich dürfen feine Salate an keinem Picknick fehlen. Zum Beispiel ein feiner Nudelsalat mit Essiggurken, Tomaten und Käse. Salatsaucen jedoch möglichst mit Essig und Öl zubereiten, da Mayonnaise und Milchprodukte an der Sonne schnell schlecht werden. Ein anderer Favorit von mir sind Ziegenkäse – Gemüse Röllchen, die mit Tortillas gemacht werden und in kleine Häppchen geschnitten werden. An heissen Sommertagen will man ausserdem einen selbstgemachten Eistee mit frischer Minze und Zitrone nicht missen. An eher kühlen Tagen sorgt eine Thermoskanne mit heissem Kaffee oder Kakao für warme Herzen. Gemüsestangen, Obst und Brot gehören selbstverständlich mit in den Picknickkorb.

Vergessen sie nicht eine grosse Decke mitzunehmen! Ein paar Kissen machen das Sitzen auf dem Boden noch bequemer. Taschenmesser, Servietten, genügend Wasser, Sonnenschutz, Insektenschutz, Abfallsack, Korkenzieher und vielleicht ein paar Duftkerzen sind weitere wichtige Kleinigkeiten, die beim Picknick nicht fehlen dürfen. Mit diesen Zutaten wird ein Picknick im Freien garantiert für alle zum Genuss.

GESUNDHEIT HEUTE

Cholesterin-Spiegel: Wollen Sie Ihren Cholesterin-Spiegel senken?
Was soll man machen, wenn der Cholesterin-Spiegel durch Ernährung und Bewegung sich nicht beeinflussen lässt?
Ein hoher Cholesterinwert lässt sich nur teilweise durch die optimale Ernährung senken, dennoch sollten Sie es machen.

Achten Sie immer auch eine GESUNDE Ernährung! Gesunde Ernährung hilft fast immer. Falls Ihr Cholesterinwert immer noch sehr hoch ist, so können Sie nach anderen Ursachen suchen.  Besuchen Sie deshalb einen Spezialisten. Erhöhte Cholesterinwerte oder erhöhte Triglyzeride im Blut bereiten keinerlei Beschwerden: keine Schmerzen! Aber die Spätfolgen merken Sie dann.

In Deutschland haben 40 Prozent der Erwachsenen erhöhte Cholesterinwerte.

Unser Tipp: sofortige Behandlung nötig. Achten Sie auf einen gesunden Lebensstil und nehmen Sie geeigneten Medikamenten ein. Fragen Sie Ihren Arzt.

Wir wünschen Ihnen beste Gesundheit.

Hilft eine Software wirklich?

Hilft eine Software wirklich?

Der “GESO Ernährungsberater” wurde für PC-User entwickelt, die sich bewusst ernähren und alles protokollieren wollen. Das Programm protokolliert alle Mahlzeiten, rechnet die enthaltenen Kalorien und Nährstoffe aus und erstellt umfassende Tagesanalysen.

Software mit folgenden Features: Nährwerttabellen pro Lebensmittel, Nährstoffbeschreibungen, Tagesanalyse, Tagesbedarf und Rezepte. Preis: Shareware / 15,00 €

ERNÄHRUNG HEUTE

Täglich und mehr Gemüse und Obst auf den Tisch!
Gemüse- und Obstkonsum ist eine der einfachsten, effektivsten und wohlschmeckendsten Möglichkeiten, die eigene Gesundheit zu schützen und länger zu leben, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Daniela Rösler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen.

Gesellschaftssprecher Sven-David Müller empfiehlt täglich ein Kilogramm Gemüse und Obst zu verzehren. Darin inbegriffen sind auch Kartoffeln sowie Gemüse- und Obstsäfte. Für Menschen, die diese Empfehlung nicht erreichen, besteht auch die Möglichkeit, Gemüse- und Obstkonzentrate einzusetzen. Die Produkte müssen ihre Bioverfügbarkeit und ihren Gesundheitsnutzen jedoch in Studien nachweisen können, schränkt Müller ein. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist ein geringer Gemüse- und Obstverzehr ursächlich für weltweit 2,7 Millionen Todesfälle jährlich. Ein ausreichender Verzehr von Gemüse und Obst ist ein wirksamer Schutz vor koronaren Herzerkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Übergewicht und verschiedene Krebsarten. Da die vorherrschenden Ernährungsgewohnheiten in vielen Ländern, vor allem in Asien, Afrika sowie Ost- und Zentraleuropa, bei weitem nicht dem Soll entsprechen, haben sich WHO und Food and Agriculture Organization (FAO) jetzt zusammengeschlossen und eine weltweite Initiative gestartet, um den Verzehr von Gemüse und Obst zu fördern. Wir unterstützen diese Kampagne, so Müller.

Gemüse und Obst sind eine leckere Maßnahme zur Vorbeugung von Zivilisationserkrankungen, die im Verantwortungsbereich eines jeden Einzelnen liegt. Zudem trägt jeder neben dem Schutz der eigenen Gesundheit durch entsprechende Ernährungsgewohnheiten auch zu einer Entlastung des maroden Gesundheitssystems bei. Eine sinnvolle Ergänzung der gesunden Ernährung sind Präparate mit der konzentrierten Kraft aus Gemüse und Obst, sofern sie wissenschaftlich untermauert sind, so Müller abschließend.

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