Archiv der Kategorie ERNÄHRUNG

Alleskönner Zwiebeln

Freudentränen!

Es gibt sie in vielen Farben und Grössen. Bei ihrer Zubereitung werden immer ein paar Tränen vergossen und sie wird als Gemüse, zum Würzen und als Heilmittel eingesetzt. Die Rede ist von der Zwiebel, die fast auf der ganzen Welt erhältlich ist und wegen ihrem derben Geruch oft als unfeines Alltagsgemüse abgetan wird. Dabei verfeinert sie nicht nur ein manches Gericht, sondern strotzt nur so von sekundären Pflanzenstoffen, die nicht nur gegen Krebs, sondern den Körper auch vor Infektionen mit Bakterien oder Viren schützen und ausserdem das Immunsystem anregen.

Die klassische Küchenzwiebel stammt aus den Steppengebieten des west- und mittelasiatischen Raumes (wahrscheinlich aus dem Gebiet des heutigen Afghanistan). Sie gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird schon seit mehr als 5000 Jahren kultiviert. Die Zwiebel kommt in gelber, weisser oder roter Farbe daher und wird als Gewürz und Gemüse in jeder Küche irgendwie verwendet. Während die Haushaltszwiebel, der gelb-braune Klassiker, als scharfer Alleskönner gilt, werden die edlen Schalotten in der Gourmetküche bevorzugt. Für das Auge ist die rote Zwiebel unschlagbar und macht als Dekoration auf jedem Salat eine gute Figur. Die weissen Gemüsezwiebeln sind süsslicher und sehr saftig im Fleisch und eignen sich gut zum Füllen.

Leider geht das Verarbeiten der Zwiebeln nicht ganz ohne Tränen. Ihren typischen Geruch und Geschmack verdanken die Zwiebeln nämlich schwefelhaltigen, ätherischen Ölen, die sich beim Schälen und Verarbeiten schnell im Raum verbreiten und die Schleimhäute reizen. Deshalb gilt es schnell zu arbeiten, ein scharfes Messer zu benutzen, nicht zu nah über das Schneidbrett zu lehnen und auf keinen Fall mit den Zwiebelhänden ins Gesicht zu fassen. Da Öle durch Wasser gebunden werden, macht es Sinn, die Zwiebel, das Messer und das Schneidbrett vor und nach der Zubereitung unter Wasser zu halten und das Werkzeug schnell abzuwaschen.

Doch diese paar Tränen stehen in keinem Verhältnis zum aussergewöhnlichen Reichtum an sekundären Pflanzenstoffen, die in der Zwiebel vorkommen. Diese sekundären Pflanzenstoffe mildern Entzündungsreaktionen wie Schwellungen, Rötungen und Schmerzen. Keimhemmend und keimtötend bietet die Zwiebel fast gegen jedes Leiden Abhilfe. Sie lindert Verdauungsbeschwerden, Husten, Entzündungen und hält das Gefässsystem jung. Angesichts all dieser positiven Eigenschaften der Zwiebel, lassen sich meiner Meinung nach, die beim Schneiden vergossenen Tränen mühelos in Freudentränen umwandeln!

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Äpfeln machen fit!

“An apple a day keeps the doctor away”

Frische Äpfel aus deutschen Landen helfen jetzt die Jahreszeit gesund zu überstehen und sind gut für die schlanke Linie, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Judith Bünker von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Herbstzeit ist Apfelzeit und mit nur rund 50 Kilokalorien pro 100 Gramm sind Äpfel ein hervorragender und energiearmer Gesundsnack für Zwischendurch, weiß der Gesellschaftssprecher Sven-David Müller. Der Kohlenhydratgehalt beträgt durchschnittlich 11 Gramm pro 100 Gramm der Frucht. Äpfel enthalten Kohlenhydrate wie Glucose und Fructose sind damit für einen raschen und dauerhaften Energiekick gut geeignet. Im Apfel stecken aber auch Ballaststoffe, die zu einer besseren Sättigung führen, die Verdauung fördern und zum Schutz vor Darmkrebs beitragen. Pektin, das den Hauptanteil der Ballaststoffe im Apfel ausmacht, bindet Cholesterin und kann damit einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel ausüben. Das beliebte Obst enthält reichlich Vitamine und Mineralstoffe: Vor allem Kalium, das den Blutdruck senkt und wichtig ist für den Wasserhaushalt, und die Nerven- und Muskelfunktionen sowie Vitamin C, das dabei hilft die Erkältungssaison unbehelligt zu überstehen, finden sich in den Früchten. Der Vitamin C-Gehalt variiert je nach Sorte und Reifezustand und kann bis zu 35 Milligramm betragen. Vitamin C-reiche Sorten sind Berlepsch, Jonagold und Braeburn. 2 Äpfel täglich sind ein optimaler Abwehrschutz. Hierzulande sind Äpfel ein wichtiger Lieferant von sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Sie enthalten verschiedene Flavonoide, besonders Catechin, Epigallogatechin und Quercetin sind in den Früchten reichlich zu finden. Sie sind wirksame Antioxidantien und senken das Risiko für Krebs und Herzkreislauferkrankungen. Die wertvollen sekundären Pflanzeninhaltstoffe befinden sich überwiegend in den Randschichten der Früchte, wer besonders viel von dem Powerstoff aus der Frucht aufnehmen möchte sollte seine Äpfel deshalb ungeschält verzehren. Deutsche Äpfel sind unbedingt zu bevorzugen, da diese im Gegensatz zu den Importäpfeln in der Regel nicht gewachst sind. Denn trotz gründlichen Waschens verbleiben meist noch Reste der Wachsschicht auf der Schale. Auch geschmacklich sind die deutschen Äpfel der Importware überlegen und aufgrund der kürzeren Transportwege kommen die deutschen Früchte meist frischer in den Handel. So zahlreich wie die Anzahl der Apfelsorten, so vielfältig sind auch die Verwendungsmöglichkeiten. Sie ergänzen optimal eine Mahlzeit für Schüle, Büro oder auch Zuhause. Auch beim Backen und Kochen finden sie Verwendung, sie lassen sich zu Apfelmus oder Saft verarbeiten oder sorgen als getrocknete Apfelschnitze für eine fruchtige Abwechslung im Müsli. Auch in der Hausapotheke ist das Kernobst von Bedeutung, geriebener Apfel ist ein wirksames Mittel gegen Durchfall. Roh verzehrte Äpfel reinigen außerdem die Zähne, massieren das Zahnfleisch und sind damit für die Zahnreinigung zwischendurch, wenn keine Zahnbürste zur Hand ist, gut geeignet. Besonders jetzt wo das Obst Saison hat, empfiehlt es sich täglich mindestes einen frischen Apfel roh zu verzehren, so Bünker abschließend.

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RATGEBER: Ernährung

Pflanzliche Östrogene statt synthetischer Hormonkeule!

Es muss nicht immer die chemische, nebenwirkungsbehaftete Hormonkeule sein, die Frauenknochen bei Östrogenmangel während oder nach den Wechseljahren vor Osteoporose schützt, pflanzliche Östrogene bieten vermutlich einen ebenso zuverlässigen Knochenschutz jedoch ohne Nebenwirkungen, betont heute Sven-David Müller-Nothmann, Sprecher der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.

Die Knochengesundheit von Frauen während oder nach den Wechseljahren hängt von mehreren Faktoren, besonders aber von der Östrogenproduktion in den Eierstöcken ab: Ein Östrogen-Mangel durch Unterproduktion, unter dem viele Frauen in fortgeschrittenem Alter leiden, ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Osteoporose (Knochenschwund), erklärt Müller-Nothmann. Daher schlucken viele Frauen bereits ab einem Alter von vierzig Jahren synthetische Hormonpräparate, die allerdings mit unerwünschten Nebenwirkungen, beispielsweise einem erhöhten Krebsrisiko, einhergehen. Die Bedeutung der Phytoöstrogene, die zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe gehören, für die Lösung dieses Problems erklärt sich aus der strukturellen Ähnlichkeit dieser Substanzen mit den im Körper produzierten Östrogenen. Phytoöstrogene könnten vermutlich stellvertretend für diese in den Knochenstoffwechsel eintreten und für kräftige Knochen bis ins hohe Alter sorgen. Diese Hypothese diskutieren Ernährungswissenschaftler schon seit geraumer Zeit, doch bis jetzt fehlten kontrollierte Studien, die die positive Wirkung der Phytoöstrogene anhand eindeutiger Ergebnisse klären konnten. Doch jetzt fanden britische Wissenschaftler heraus: Frauen, die täglich auf Rotklee basierende Isoflavonsupplemente (Isoflavone sind die in der Sojabohne am häufigsten vertretenen Phytoöstrogene) einnahmen, zeigten im Vergleich zu denjenigen, die keine Supplemente einnahmen, während und nach der Menopause weitaus geringere Mineralstoff- und Knochendichteeinbußen an der Wirbelsäule (1). Dieses Ergebnis stellten die Forscher nach Urin- und Blutuntersuchungen sowie Messungen der Knochendichte und der Körperzusammensetzung heraus. Außerdem war die protektive Wirkung der Isoflavone auf die Knochen menopausaler Frauen im Vergleich zu der Wirkung auf die Knochen jüngerer Frauen, wo sie für eine höhere Knochenmasse sorgen, sogar größer. Weiterhin senken Phytoöstrogene vermutlich das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen, weswegen besonders Frauen mittleren Alters nicht auf den Genuss dieser Substanzen verzichten sollten, so Müller-Nothmann. Phytoöstrogene sind in allen pflanzlichen Lebensmitteln, besonders reichlich aber in Sojaprodukten, also Sojamilch, -keimlinge, Tofu etc. enthalten - ein Stück Tofu oder Sojakeimlinge im Salat sind für die Knochen von Frauen ab vierzig also Gold wert, so Müller-Nothmann abschließend.

Quelle: (1) Atkinson C, Compston JE et al: The effects of phytoestrogen isoflavones on bone density in women: a double-blind, randomized, placebo-controlled trial. American Journal of Clinical Nutrition 2004; 79: 326-333

RATGEBER: Ernährung

Kirschen: Die roten Fitmacher senken den Blutzucker!

Kirschen sind nicht nur ein idealer sommerleichter Snack, sondern enthalten auch viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Darüberhinaus könnten Typ 2 Diabetiker von der blutzuckerregulierenden Wirkung der in Kirschen enthaltenen Polyphenole profitieren, berichtet heute Diplom-Ingenieurin der Ernährungstechnik Elisabeth Warzecha von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.

Wissenschaftler der Staatsuniversität von Michigan in East Lansing, USA, fanden in Laborversuchen heraus, dass Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe) aus Kirschen die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüsenzellen anregen können (1). Die Zellen, die die amerikanischen Forscher mit Polyphenolen behandelten, produzierten 50 Prozent mehr Insulin als die Zellen ohne Zusatz. Ob die Ergebnisse auch auf den Menschen anzuwenden sind, müssen weitere Untersuchungen zeigen. Weiterhin senken Kirschen den Plasma-Harnsäurespiegel, wie das renommierte Journal of Nutrition im Jahr 2003 berichtete (2). So beugen Kirschen Gichtanfällen vor und sind idealer Bestandteil einer purinarmen Ernährungsweise. Bereits die alten Römer schätzten die zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften der Kirschen. Neben sekundären Pflanzenstoffen enthalten Kirschen Vitamin C und Folsäure, die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor sowie Kieselsäure und Pektin. Die enthaltenen Mineralstoffe sind besonders für Kinder günstig, da sie den Knochen- und Zahnaufbau unterstützen. Mit ihrem geringen Kaloriengehalt von 60 Kilokalorien pro 100 Gramm sind Kirschen zudem ein optimales Schlankobst. Die Hitzeeinwirkung bei der Verarbeitung von Kirschen zu Kuchen, Roter Grütze, Konfitüren oder Säften zerstört viele wertvolle Inhaltsstoffe der Kirsche. Elisabeth Warzecha empfiehlt daher, die Kirschen am besten frisch zu genießen. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte während und unmittelbar nach dem Kirschverzehr Vorsicht walten lassen bei der Flüssigkeitszufuhr, da das enthaltene Pektin Flüssigkeit bindet und im Magen quillt, was zu unangenehmen Bauchschmerzen und Blähungen führt, so Elisabeth Warzecha abschließend.

Quelle:

  1. Bolleddula Jayaprakasam et al: Insulin Secretion by Bioactive Anthocyanins and Anthocyanidins Present in Fruits, Journal of Agricultural and Food Chemistry 2005: 53 (1), 28-31
  2. Robert A. Jacob et al: Consumption of Cherries Lowers Plasma Urate in Healthy Women, Journal of Nutrition 2003: 133 (6), 1826-1829

RATGEBER: Ernährung

Mediterrane Ernährung

Frische und gesunde Küche senkt die Sterblichkeit um bis zu 14 Prozent

Athen (pte/08.04.2005/14:30) - Die mediterrane Ernährungsweise kann die Lebensdauer um bis zu ein Jahr verlängern. Denn durch diese Ernährungsweise, die reich an frischem Gemüse und Obst ist und nur wenig gesättigte Fette enthält, verbessert sich nicht nur der allgemeine Gesundheitszustand, sondern auch die Sterblichkeitsrate wird signifikant gesenkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine pan-europäische Studie der University of Athens Medical School http://www.nut.uoa.gr/english, deren Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe des British Medical Journals http://www.bmj.com veröffentlicht wurden.

An der Studie nahmen 74.607 Frauen und Männer über 60 Jahren teil. Die Forscher erfassten Informationen über ihren Gesundheitszustand, die bisherige Ernährungsweise, den Lifestyle, die medizinische Vorgeschichte, Rauch- und Trinkgewohnheiten und die physischen Aktivitäten der Probanden. Danach gaben sie den Teilnehmern einen Punkteplan, der auf der Einhaltung einer mediterranen Diät beruhte. Je mehr sich die Probanden an den Ernährungsplan hielten, desto mehr Punkte bekamen sie. Die mediterrane Ernährung basiert vor allem auf dem Verzehr von viel frischem Obst und Gemüse, Fisch, Getreide, ungesättigten Fetten - wie beispielsweise Olivenöl-, wenig Alkohol - meist Wein - und nur geringen Mengen von Milch- und Fleischprodukten.

In weiter Folge konnten die Forscher ermitteln, dass jene Probanden mit der höchsten Punktezahl auch die niedrigsten Sterberaten aufwiesen. Bereits ein Unterschied von zwei Punkten bewirkte eine achtprozentige Reduktion der Mortalität. Je drei Punkte mehr steigerten die Lebenserwartung um elf Prozent und eine Steigerung um vier Punkte zog eine Senkung der Sterblichkeitsrate um 14 Prozent nach sich. Das bedeutet, dass 60-jährige Männer, die sich eng an einer mediterranen Ernährungsweise orientieren, eine um ein Jahr gesteigerte Lebenserwartung haben als gleichaltrige Männer, die dies nicht tun. Die Forscher stellten weiters fest, dass die Ergebnisse vor allem in den mediterranen Ländern am signifikantesten waren.

RATGEBER: Ernährung

Blumenkohl und Brokkoli - Die universellen Nährstoffbomben!

Schon die alten Römern schätzten Blumenkohl und Brokkoli als kalorienarme, vitamin- und mineralstoffreiche Fitmacher, die nachweislich vor Krebs schützen, berichtet heute Diplom-Ingenieurin der Ernährungstechnik Elisabeth Warzecha.

Wissenschaftler der John Hopkins Universität von Baltimore, USA, stellten in Laborversuchen fest, dass die in Brokkoli und Blumenkohl enthaltenen Glucosinolate (sekundäre Pflanzenstoffe) bei Brust- und Magenkrebs antikarzinogen wirken (1, 2). Das aus Brokkoliröschen isolierte Sulforaphan reduzierte bei weiblichen Ratten das Auftreten, die Anzahl und die Entwicklungsrate von Brustkrebs. Sulforaphane wirken hemmend auf das Magengeschwür- und Magenkrebsbakterium Helicobacter pylori (2). Für Geschmack und Geruch von Blumenkohl und Brokkoli sind die Glucosinolate mitverantwortlich. Zudem beeinflussen Glucosinolate den körpereigenen Entgiftungsprozess positiv. Daneben besitzt das in Blumenkohl und Brokkoli reichhaltig enthaltene Vitamine C antioxidative Wirkungen. Vitamin A, Folsäure sowie die Mineralstoffe Calcium, Magnesium, Eisen und Kalium sind für die immunsteigernde und herz-kreislaufstärkende Wirkung von Blumenkohl und Brokkoli verantwortlich. Beide Gemüsesorten eignen sich wegen ihrer zarten und bekömmlichen Struktur bestens für verschiedene Schonkostarten und bieten Diabetikern wegen ihrem geringen Kohlenhydratanteil eine gesunde Abwechslung in ihrem Ernährungsplan. Die als Gemüse hauptsächlich verzehrten Teile sind nicht die Blätter, sondern die gestauchten Blütenstiele und Blütenknospen der Kohlpflanzen. Blumenkohl und Brokkoli am besten sehr frisch genießen, empfiehlt die Ernährungsexpertin Elisabeth Warzecha. Beide Gemüse verlieren bereits nach zwei bis drei Tagen viele ihrer wertvollen Inhaltsstoffe und reifen nach. Blanchiert lässt sich Blumenkohl und Brokkoli hervorragend einfrieren. Am besten verwendet man das zarte Gemüse in Suppen, Aufläufen, als kalorienarme Gemüsebeilage oder als Rohkostsalat. Die Saison für Blumenkohl und Brokkoli beginnt Ende Mai und endet im November, so Elisabeth Warzecha abschließend.

Quelle:

  1. Xiangqun Gao et al: Powerful and prolonged protection of human retinal pigment cells, keratinocytes, and mouse leukemia cells against oxidative damage: The indirect antioxidant effects of sulforaphane, Proc Natl Acad Sci USA. 2001: 98 (26), 15221-15226
  2. Jed W. Fahey et al: Sulforaphane inhibts extracellular, intracellular, and antibiotic-resistant strains of Helicobacter pylori and prevents benzo[a]pyrene-induced stomach tumors, Proc Natl Acad Sci USA. 2002: 99 (11), 7610-7615

RATGEBER: Ernährung

Fast Food kann tödlich sein! Hot Dogs und Co. erhöhen Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs

In einer aktuellen Studie der University of Hawaii (1, 2) kamen US-amerikanische Forscher zu dem Ergebnis, dass ein übermäßiger Verzehr von Hot Dogs, Würsten und anderen industriell verarbeiteten Fleischwaren - sogenannten processed meats - zu einem erhöhten Risiko von Bauchspeicheldrüsenkrebs führen kann, berichtet heute Diplom-Oecotrophologin Ann-Margret Heyenga von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen.

Die Forscher unter der Leitung von Ute Nothlings vom Krebsforschungszentrum der Universität von Hawaii in Honolulu präsentierten die Ergebnisse der multiethnischen Kohortenstudie (Multiethnic Cohort Study) jüngst aus Anlass des 96. Jahrestreffens der Amerikanischen Vereinigung für Krebsforschung (American Association for Cancer Research - AACR) in Anaheim, Kalifornien, USA. Von 1996 bis 2003 analysierte das Forscherteam von 190.545 Studienteilnehmern Daten über Ernährungs- und Rauchgewohnheiten, Vorkommen von Pankreaskrebs in der Familie und ethnische Zugehörigkeit. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die Personen, die am häufigsten verarbeitetes Fleisch aßen, ein 67 Prozent erhöhtes Krankheitsrisiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs aufwiesen. Während ein großer Verzehr von Schwein und rotem Fleisch das Krebsrisiko um 50 Prozent erhöhte, konnten die Experten bei Geflügel, Fisch und Milchprodukten keinen Zusammenhang mit einer Krebserkrankungshäufigkeit feststellen. Insgesamt ermittelte das Forscherteam 482 Fälle von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Entscheidend für das erhöhte Risiko von Pankreaskrebs ist jedoch nicht der Fett- oder Cholesteringehalt des Fleisches, sondern wie das Fleisch bearbeitet wurde, betonen die Forscher. Die während der Verarbeitung stattfindenden chemischen Reaktionen führen zum Entstehen von karzinogenen Substanzen wie heterozyklischen Aminen oder polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen, die für das erhöhte Krebsrisiko verantwortlich sind. Obwohl, laut Nothlings, weitere Forschungsarbeit notwendig ist, macht diese Studie jedoch deutlich, dass Gesundheitsbewusste den Verzehr von rotem verarbeiteten Fleisch reduzieren und statt dessen gedämpften oder fettarm zubereiteten Fisch und Geflügel für eine gesunde Ernährungsweise bevorzugen sollten, so Ann-Margret Heyenga abschließend. 2.386 Zeichen

Quellen:

  1. www.aacr.org/ (April 20, 2005, press conference with Ute Nothlings, DrPH, Cancer Research Center, University of Hawaii, Honolulu; William Nelson, M.D., Ph.D., professor of oncology, urology, pharmacology and molecular sciences, Johns Hopkins University School of Medicine, Baltimore; April 20, 2005, presentations, annual meeting, American Association for Cancer Research, Anaheim, California)
  2. www.hawaii.edu/crch/

RATGEBER: Ernährung

Dr. med. Ulrich Th. Strunz: Pflanzliche Kost schützt vor koronaren Herzerkrankungen!

Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin: Herzensgute Ernährung mit reichlich Vollkornprodukten, Gemüse und Obst.

Reichlicher Konsum von Vollkornprodukten, Gemüse und Obst senkt das Risiko für koronare Herzerkrankungen berichtet heute Dr. med. Ulrich Theodor Strunz, Kurator der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen. Doktor Strunz und Sven-David Müller, Sprecher der Gesellschaft, empfehlen daher täglich mindestens ein Kilogramm Gemüse, Obst und Kartoffeln zu verzehren sowie Weißmehl- durch Vollkornprodukte zu ersetzen. Eine aktuelle, im renommierten American Journal of Clinical Nutrition publizierte Studie belegt positive Effekte von Vollkornprodukten, Gemüse und Obst auf das Mortalitätsrisiko und die Häufigkeit koronarer Herzerkrankungen (1). Die Forscher nahmen die Ernährungsgewohnheiten von 11.940 Probanden unter die Lupe, die zu Beginn der elfjährigen Follow-up Periode keinerlei Anzeichen für koronare Herzerkrankungen zeigten. Von den 11.940 Studienteilnehmern erlitten 535 innerhalb der elf Jahre eine koronare Herzerkrankung. Die Häufigkeit koronarer Herzerkrankungen lag bei Probanden mit einer mittleren täglichen Zufuhr von drei Mahlzeiten mit Vollkornprodukten um 28 Prozent niedriger als bei Probanden, die täglich durchschnittlich nur 0,1 Mal Vollkornprodukte verzehrten. Der Verzehr von Gemüse und Obst wirkt sich vorwiegend auf die Gesamtmortalität aus. Das Mortalitätsrisiko von Probanden mit einem durchschnittlichen täglichen Verzehr von 7,5 Gemüse- und Obstportionen lag um 22 Prozent niedriger als bei Probanden, die pro Tag durchschnittlich nur 1,5 Gemüse- und Obstportionen verzehrten. Vollkornprodukte, Gemüse und Obst versorgen den Körper mit lebensnotwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, fördern die Verdauung durch Ballaststoffe und beugen Übergewicht durch einen vergleichsweise niedrigen Kaloriengehalt vor. Ausreichend Gründe also, täglich mehrere Portionen Vollkornprodukte, Gemüse und Obst zu verzehren, so Strunz abschließend.

Quelle: Steffen LM, et al.: Association of whole-grain, refined-grain, ans fruit and vegetable consumption with risks of all-cause mortality and incident coronary artery disease and ischemic stroke: the Atherosclerosis Risk in Communities (ARIC) Study. Am J Clin Nutr 2003; 78:383-90

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Mit Karotinoiden in die Sonne!

Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin: Möhren – ein essbarer Sonnenschutz! Möhren schützen die Haut vor den schädlichen Einflüssen der Sonne, berichtet heute Daniela Rösler, Diplom Oecotrophologin bei der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen. Sven-David Müller, Gesellschaftssprecher, empfiehlt Sonnenhungrigen die zusätzliche Aufnahme von täglich sechs Milligramm ß-Karotin und 15 Milligramm Zink-Histidin, damit es kein böses Erwachen aus dem Sonnenbad gibt.

Sonnenanbeter sollten nicht nur auf einen ausreichenden Schutzfaktor ihrer Sonnencreme achten, sondern auch Karotinoid-haltige Lebensmittel, wie Möhren, Tomaten und rote Paprika verzehren beziehungsweise im Sommer zu Karotinoid-haltigen Gemüse- und Obstkonzentraten greifen. Die Hautschutzfunktion der Karotinoide belegte jüngst eine deutsche Studie (siehe Quelle). Die 36 Probanden dieser placebokontrollierten Studie wurden in drei Gruppen eingeteilt. Die zwei Verumgruppen erhielten täglich entweder 24 Milligramm ß-Karotin oder ein Gemisch mit jeweils acht Milligramm ß-Karotin, Lutein sowie Lycopin. Zu Beginn der Studie, nach sechs und nach zwölf Wochen ermittelten die Wissenschaftler den Karotinoid-Spiegel im Serum und in der Haut sowie die Hautreaktionen nach einer Bestrahlung mit einem Sonnenlichtsimulator. In der ß-Karotin-Gruppe stieg die Serumkonzentration des ß-Karotins um das drei- bis vierfache an, bei der Gruppe mit der Karotinoid-Mischung zeigte sich für die verschiedenen substituierten Karotinoide jeweils eine ein- bis dreifache Steigerung der Serumkonzentration. In der Kontrollgruppe traten keinerlei Veränderungen der Serumkonzentrationen auf. Die durch die simulierte Sonnenlichteinstrahlung hervorgerufenen Hautrötungen waren in beiden Verum-Gruppen nach zwölf Wochen signifikant reduziert.

Karotinoide zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und sind weit verbreitete Naturfarbstoffe. Gemüse und Obst erhalten durch die Karotinoide eine charakteristische gelbe, orangerote oder rote Farbe. Von den rund 700 bekannten Karotinoiden sind vor allem ß-Karotin und Lycopin für ihre gesundheitsschützenden Wirkungen bekannt. Sie wirken antioxidativ und schützen dadurch nicht nur die Haut vor den schädlichen Folgen der UV-Strahlung, sondern auch vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Neben den Karotinoiden wirkt sich auch das Spurenelement Zink positiv gegen einen Sonnenbrand aus. Es fängt die schädlichen freien Radikale ab und wirkt prophylaktisch gegen Hautkrebs. Der innere Sonnenschutz ersetzt aber auf keinen Fall den äußeren. Auch bei reichlicher Karotinoid- sowie Zink-Zufuhr, möglichst in Form des gut bioverfügbaren Zink-Histidin ist der Einsatz von Sonnenschutzmitteln und eine dem Hauttyp angepasste “Sonnenzeit” unabdingbar, damit die Haut weder akuten noch dauerhaften Schaden davon trägt.

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Quelle: Heinrich U, et al.: Supplementation with ß-carotene or a similar amount of mixed carotenoids protects humans from uv-induced erythema. J Nutr 2003, 133, 98-101

RATGEBER: Ernährung

Rote Beete - Rote Farbe der Gesundheit

Das Gemüse mit der roten Farbe: In der Schweiz Rande, in Deutschland Rote Beete oder Rübe und in Österreich auch Rahne genannt, ist das Wintergemüse in allen Sprachen eine gesunde und beliebte Zutat, die auch regional erhältlich ist. Die rot violette Farbe verdankt die Rande den Anthocyanen, wirkungsvollen sekundären Pflanzenstoffen, die auch in Holunder- und Heidelbeersaft, oder im Traubensaft und Rotwein vorkommen. Diese geben der Roten Beete eine hohe antioxidative Kapazität, was unsere Gesundheit zu schätzen weiss.

Nicht nur unsere Augen erfreuen sich an den Farben der Natur. Auch unsere Gesundheit weiss die gespeicherte Lebensenergie in den Farben zu schätzen. Stark präsent in der Natur sind die rot-blau-violetten Farbstufen, die sich unter anderem in der Rande finden, die Anthocyanen. Diese sekundären Pflanzenstoffe gehören zur Gruppe der Polyphenolen. Die verschiedenen Abstufungen dieses Pflanzenstoffes, lassen sich besonders schön an den Verfärbungen der Blätter im Herbst sehen.

In der Naturheilkunde gilt, dass gerade diese sekundären Pflanzenstoffe die Sauerstoffzufuhr in den Zellen verbessert. Deshalb werden Tinkturen aus Holunderbeeren oder Randen oft als Begleittherapie bei bösartigen Geschwülsten angewendet. Die Rande wird nicht zuletzt auch wegen ihres hohen Kalium, Eisen, Vitamin B und Folsäure Gehalt, oft und gerne als Zutat für feine Salate zubereitet. Da sie nicht seht hitzebeständig ist, sollte sie nicht zu heiss gekocht werden sondern möglichst roh genossen werden.

Menschen mit einer Neigung zu Nierensteinen sollten die Rote Beete jedoch nur in Massen geniessen, da sie reich an Oxalsäure ist. Doch ein feiner ungekochter Randensalat ab und zu, tut immer gut. Mixen sie die Randen mit geschälten Orangenscheiben und einer Ingwer, Olivenöl, Essig Sauce und fertig ist eine herrliche Beilage zu einem Winteressen. Keine Sorgen, wenn ihre Urin und Stuhlausscheidungen nachher leicht rötlich gefärbt sind. Dies ist völlig harmlos und wird wieder vorbeigehen.

ERNÄHRUNG HEUTE

Zu wenig Gemüse und Obst schadet der Gesundheit

98 Prozent der Bundesbürger essen zu wenig Gemüse und Obst und riskieren damit ernährungs(mit)bedingte Erkrankungen, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Judith Bünker von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Ernährungsfachleute empfehlen täglich 650 Gramm Gemüse und 350 Gramm Obst zu essen. Tatsächlich verzehren die Deutschen aber weitaus weniger und schaden damit ihrer Gesundheit. Nur durchschnittlich 248 Gramm Gemüse und 290 Gramm Obst stehen täglich auf dem Speiseplan, weiß der Gesellschaftssprecher Sven-David Müller.

Eine gemüse- und obstreiche Kost kann Risikofaktoren für Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystem wie Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Diabetes mellitus positiv beeinflussen und zum Schutz vor Krebserkrankungen beitragen. Gemüse und Obst enthalten reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und sind kalorienarm. Die enthaltenen Ballaststoffe können den Cholesterinspiegel senken, zum Schutz vor Darmkrebs beitragen und bewirken eine gute und langanhaltende Sättigung, wovon besonders Übergewichtige profitieren. Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, wie Polyphenole, Glucosinolate und Carotinoide aus Obst und Gemüse haben zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen. Sie tragen dazu bei, das Krebsrisiko zu senken, die Bildung freier Radikale zu vermindern und das Immunsystem zu stärken.

Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, Übergewicht, Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Krebs gehören zu den häufigsten Todesursachen und führen zu einer enormen Belastung für das Gesundheitssystem. Alleine an den Folgen chronischer Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkten oder Schlaganfällen starben in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamt im Jahr 2002 394.000 Menschen. Jeder sechste Euro im Gesundheitswesen, das entspricht 35,4 Milliarden Euro, wird für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems ausgegeben. Dabei könnte diesen ernährungs(mit)bedingten Erkrankungen mit der richtigen Ernährungsweise vorgebeugt werden.

Am einfachsten gelingt es 1000 Gramm Gemüse und Obst täglich aufzunehmen, wenn man es sich zur Regel macht, fünf Portionen täglich zu essen: Morgens ein Müsli mit Obst oder ein Glas frisch gepresster Fruchtsaft, mittags eine große Portion Gemüse als Beilage oder Hauptgericht, als gesunder Snack für zwischendurch sind Äpfel, Bananen oder ein paar Möhren bestens geeignet und zum Abendessen noch einen knackigen Salat. Nudel-, Kartoffel- oder Fleischsalat zählen natürlich nicht, sie enthalten viel Mayonnaise und das einzige enthaltene “Gemüse” ist meist nur das zur Dekorationen verwendete Sträußchen Petersilie, witzelt Bünker.

Der Vitalstoff-Cocktail in Gemüse und Obst kann je nach Jahreszeit und Anbauverfahren stark variieren. Daher empfiehlt es sich, deutsches Gemüse und Obst entsprechend der Saison einzukaufen, so Bünker abschließend. Weitere Informationen rund um das Thema Gemüse und Obst finden sich in der Broschüre Gemüse und Obst aus ernährungsmedizinischer Sicht und bei uns.

Ihr lifemax-Team

RATGEBER: Ernährung

Knoblauch

In der Küche wird Knoblauch als leckeres Gewürz geschätzt und medizinisch schon seit dem Altertum als vielseitiges Heilmittel eingesetzt. Knoblauch soll auf den Herz-Kreislaufapparat wirken, gegen Prostata, Darm- und Magenkrebs und verhindert, dass sich Viren und Bakterien weiterbilden.

Ursprünglich stammt der Knoblauch aus Zentralasien und gelangte mit den Römern nach Europa und die ganze Welt. Seit dem Ende des 8.Jahrhunderts wird er als kultivierte Nutzpflanze dokumentiert und angebaut. Der Knoblauch blüht von Ende Juni bis August und wird von September bis Oktober in mehr als 30 Sorten geerntet. Der zu den Lauchgewächsen zählende Knoblauch wird in 2 Hauptbereichen verwendet: Als Nahrungsmittel in der Küche und als Heilmittel in der Medizin.

In der Küche wird der Knoblauch sehr vielfältig eingesetzt. Er kann gebraten, geschmort, gedämpft, eingelegt, gekocht oder roh genossen werden. Je kleiner der Knoblauch geschnitten oder gepresst wird, umso grösser ist sein Aroma und gegart wird er milder. Auf unterschiedliche Weise beeinflusst der Knoblauch viele Küchen der Welt. Nur in Mittel- und Nordeuropa geht man immer noch, wegen seines strengen Geruchs, vorsichtig mit der Verwendung des Knoblauchs um. Doch dank dem Durchbruch internationaler Küchen, breitet sich die Verwendung dieses gesunden Gewürzes auch bei uns immer mehr durch. Zum Glück, denn je mehr Leute Knoblauch essen, desto weniger wird sein strenger Geruch bemerkt!

Knoblauch essen schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch sehr gesund. Als Heilmittel wird er schon seit dem Altertum eingesetzt, und es werden ihm viele positive Eigenschaften zugeschrieben. Seine antioxidative Wirkung schützt unseren Körper vor freien Radikalen, wie zum Beispiel Nikotin oder andere schädliche Umwelteinflüsse. Sie sind wichtig zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und zur Stärkung des Immunsystems. Der Wirkstoff Allicin und der sekundäre Pflanzenstoff Quercetin haben eine antibakterielle Wirkung und helfen Bakterien, Viren und Pilze abzuwehren. Mit solchen wirkungsvollen Inhaltsstoffen wirkt der Knoblauch vielseitig auf den ganzen Körper. Aus diesem Grund lassen sie sich täglich vom Knoblauch schützen!

Ratgeber: Medizin

Die TOMATE

Die „Tomate“ wurde sie erst im 19.Jahrhundert. Dieser Name leitet sich vom Wort xitoamtl ab, wie der rote Liebesapfel in der Aztekensprache Nahuatl bezeichnet wird. Von den Azteken und Mayas schon seit 200 vor Chr. kultiviert, gehört sie mittlerweile auch bei uns zu einem alltäglichen Nahrungsmittel und wird vielseitig zubereitet. Der Hauptbestandteil der Tomate besteht aus Wasser, doch der Rest ist reich an sekundären Pflanzenstoffen, sowie Mineralstoffen und Vitaminen, was diese runde Frucht zu einem äusserst gesunden Naturprodukt macht. Krebs-, Herzinfarkt- und sogar Falten-Gefahren lassen sich mit Tomaten abwehren.

Das kräftige Rot und ihre pralle Form verhalfen der Tomate zum Namen Liebesapfel. Doch sie hat weit mehr zu bieten als eine ansprechende Erscheinungsform. Es sind vor allem ihre wertvollen Inhaltsstoffe, die dieses Nachtschattengewächs zu einem Gewinner machen und sie ist deshalb aus der heimischen Küche nicht mehr wegzudenken. Der spätsommerliche August und September sind bei uns die besten Monate für Tomaten, dann haben sie nämlich reichlich Sonne abbekommen und enthalten durch kurze Transportwege noch viele ihrer wertvollen Inhaltsstoffen.

Vor allem das für die rote Farbe verantwortliche Lycopin ist für die menschliche Gesundheit sehr wertvoll. Der sekundäre Pflanzenstoff Lycopin ist ein Carotinoid, welches antioxidativ wirken soll. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, scheint die Zellmembranen zu schützen und Untersuchungen zu Folge, die Veränderung geschädigter Zellen in Krebszellen zu verhindern. Darüber hinaus hilft das Lycopin dem Immunsystem Grippeerreger abzuwehren und hilft Herzinfarkten und sogar Falten vorzubeugen.

Carotinoide sind fettlöslich, deshalb bei der Nahrungszubereitung darauf achten, ein paar Tropfen hochwertiges Öl beizugeben. Ausserdem entfaltet sich das Lycopin erst bei höheren Temperaturen voll und kann dann vom Körper besser absorbiert werden. Scheuen sie sich nicht, Tomaten aus der Konserve zu kaufen, denn meist ist da der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen höher als bei frischer Ware, da die Tomaten besser ausgereift sind und meist noch am Erntetag verarbeitet wurden. Als Spaghettisauce, Ketchup, Pizzabelag, Saft, Salat, Suppe – der rote Liebesapfel lässt sich auf viele Arten zubereiten. Lassen sie sich verführen.

RATGEBER: Ernährung

Brokkoli für ein junges Immunsystem bis ins hohe Alter

Falls Sie zu den Leuten gehören, die schon in ihrer Kindheit beschlossen haben, Brokkoli nicht zu leiden, dann ist es jetzt höchste Zeit Ihre Meinung zu revidieren! Denn der Brokkoli gehört eindeutig zu den Spitzenreitern in Sachen Gesundheit. Brokkoli ist eine aus Italien eingewanderte Kohlart, die als starker Beschützer vor Krebs gilt, die Verdauung auf Trab hält, den Stoffwechsel auf Touren bringt und ausserdem mit ihren vielen sekundären Pflanzenstoffen zur Verjüngung des alternden Immunsystems beiträgt. Wer jetzt Brokkoli immer noch nicht mag ist selber schuld.

Dass der Brokkoli krebshemmende Wirkungen hat, ist schon länger bekannt. Doch nun zeigen neuste Studien, dass der Brokkoli ausserdem auch sehr wirksam in der Aktivierung des Immunsystems ist. Neben seinem reichen Vorkommen von Vitamin C und E sowie Eisen, sind es vor allem die zahlreichen sekundären Pflanzenstoffe, die den Brokkoli zu einer unschlagbaren Waffe im Kampf gegen freie Radikale machen. Diese sekundären Pflanzenstoffe helfen nämlich dem Immunsystem diese freien Radikale zu bekämpfen, die unsere Körperzellen schädigen. Auf diese Weise wirkt Brokkoli aktiv dem Alterungsprozess entgegen.

Doch Brokkoli ist nicht gleich Brokkoli: Kräftige, grüne Brokkolisorten enthalten beispielsweise bedeutend mehr Chlorophyll, Lutein und Beta Carotin als violette oder graugrüne Sorten. Auch die Witterung beeinflusst die Inhaltsstoffe. Brokkoli, der im Herbst bei kühlen Temperaturen angebaut wird, weist einen besonders hohen Inhaltsstoffgehalt auf. Beim Kauf gilt es darauf zu achten, dass der Brokkoli frisch ist. Denn dieses Gemüse lässt sich nicht lange lagern und sollte unbedingt frisch genossen werden. Brokkoli sollte auch nicht zu lange gekocht werden, denn bei zu langem Kochen gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Am besten nur kurz andämpfen und mit ein bisschen Olivenöl beträufelt geniessen.

Einfach, lecker und schnell zubereitet ist eine Brokkolicremesuppe, die entweder als Vorspeise oder als leichte, satt machende Hauptspeise genossen werden kann. Brokkoli macht sich ausserdem gut in Salaten, entweder roh geraspelt oder nur ganz kurz gekocht. Gesundem Geniessen steht nichts im Weg mit diesem alles könnenden „Heilgemüse“!

Ratgeber: Erste Hilfe

Karotten haben immer Saison

Karotten haben immer Saison und sollten das ganze Jahr über fester Bestandteil einer gesunden Ernährung sein. Jedem Kind wird gesagt, dass die orangefarbenen Wurzeln gut für die Augen sind, in der Hoffnung, dass das Karottenessen etwas leichter über die Bühne gehen würde. Wie gesund sind also diese Weitgepriesenen Karotten wirklich, und wie können ihre Wirkstoffe am besten vom Körper aufgenommen werden?

Die Karotte (auch Möhre, Rübli, Mohrrüben oder Wurzeln genannt) scheint fast so alt wie die Welt zu sein. In der Steinzeit war sie beliebt bei den Jägern und Sammlern und auch bei den Schweizer Pfahlbauten fanden sich Karottensamen aus der Zeit 2000 v Ch. Und bereits im Altertum ist sie eine beliebte Heilpflanze. Die Karotte ist reich an sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralien, was sie zu einer der wertvollsten Gemüsearten macht. Das reiche Vorkommen von Betakarotin gibt der Karotten eine hohe antioxidative Wirkung im Stoffwechsel.

Dieses Betakarotin ist ausserdem eine Vorstufe des Vitamin A, welches in gewissen Augenzellen zu Sehpurpur zerfällt, wenn von Lichtstrahlen getroffen. Dabei entsteht ein elektrisches Signal, welches den Sehreiz im Gehirn auslöst. Wenn der Körper also zuwenig von diesem Sehvitamin erhält, kann er nicht genug Sehpurpur produzieren. Wer einen Vitamin-A-Mangel hat, kann Nachtblind werden. In diesem Sinn helfen Karotten sicher auch zu gesunden Augen. Doch aufgepasst mehr ist nicht unbedingt besser: eine Überdosierung an Vitamin A kann gefährlich werden.

Die moderne Ernährungslehre empfiehlt, Karotten nicht einfach nur roh zu essen. Sie erkennt, dass die Bioverfügbarkeit durch Verarbeitungsmethoden, wie beispielsweise Blanchieren, erhöht wird. Die Cellulosewände der Karotten werden dadurch aufgeschlossen und dadurch leichter zugänglich gemacht für die Verdauungsenzyme. Ausserdem hilft die Zugabe von etwas pflanzlichem Öl, das fettlösliche Karotin zu lösen und vom Körper aufgenommen zu werden.

RATGEBER: Ernährung

Folsäure: täglich mehr Folsäure!

Nicht nur bei Frauen mit Kinderwunsch, auch bei alle anderen Menschen spielt die Erhöhung der täglichen B-Vitamin-Aufnahme eine wichtige Rolle! Eine ausreichende Folsäure-, Vitamin B6- und B12 -Zufuhr trägt zum Schutz der Gefäße bei, so heute Ines Drewe, Diplom Oecotrophologin bei der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen. Diese Vitamine beeinflussen den Homocysteinspiegel im Blut positiv. Zu hohe Homocysteinwerte sind ein Risikofaktor für arteriosklerotische Veränderungen in den Gefäßwänden und damit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Homocystein entsteht bei der Verstoffwechselung der Aminosäure Methionin und wird mit Hilfe der Vitamine Folsäure, B6 und B12 abgebaut.

Somit spielt neben genetischen Faktoren, Alter, Geschlecht, Krankheiten und Medikamenteneinnahme die Ernährung beim Homocysteinstoffwechsel eine wichtige Rolle. Der Verzehr von grünem Gemüse, Weizenkeimen, Vollkornprodukten und Multivitaminsäften unterstützt die tägliche Folsäurezufuhr maßgeblich. Vitamin B6 befindet sich unter anderem in Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchten, Kartoffeln und Linsen. Vitamin B12 ist reichlich in Fleisch, Fisch, Milch und Sauerkraut enthalten. Eine gute Möglichkeit der zusätzlichen Ergänzung der täglichen Folsäurezufuhr bieten Folsäurepräparate mit Depoteffekt, die zusätzlich die Vitamine B6 und B12 enthalten. Außerdem gibt es im Handel mit Folsäure angereicherte Lebensmittel wie fluoridiertes Jodsalz mit Folsäure oder Obst- und Gemüsekonzentrate.

Verschiedene regelmäßig eingenommene Medikamente wirken sich zusätzlich negativ auf den Homocysteinspiegel aus, da sie die Folsäure- beziehungsweise Vitaminen B6- und B12-Aufnahme beeinflussen. Dazu zählen Acetylsalicylsäure, orale Kontrazeptiva, Antibiotika (verursachen einen Vitamin B12-Mangel), Antirheumatika (verursachen einen Vitamin B6-Mangel), Antazida, Parkinsonmittel und Barbiturate.

Eine Gabe geeigneter Folsäure-Supplemente kann die Homocystein-Werte auf einen Normalbereich absenken und so einen langfristigen Schutz vor der Entstehung von Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellen.

Täglich und mehr Gemüse und Obst auf den Tisch!

Gemüse- und Obstkonsum ist eine der einfachsten, effektivsten und wohlschmeckendsten Möglichkeiten, die eigene Gesundheit zu schützen und länger zu leben, berichtet heute Diplom Oecotrophologin Daniela Rösler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen.

Gesellschaftssprecher Sven-David Müller empfiehlt täglich ein Kilogramm Gemüse und Obst zu verzehren. Darin inbegriffen sind auch Kartoffeln sowie Gemüse- und Obstsäfte. Für Menschen, die diese Empfehlung nicht erreichen, besteht auch die Möglichkeit, Gemüse- und Obstkonzentrate einzusetzen. Die Produkte müssen ihre Bioverfügbarkeit und ihren Gesundheitsnutzen jedoch in Studien nachweisen können, schränkt Müller ein. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist ein geringer Gemüse- und Obstverzehr ursächlich für weltweit 2,7 Millionen Todesfälle jährlich. Ein ausreichender Verzehr von Gemüse und Obst ist ein wirksamer Schutz vor koronaren Herzerkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Übergewicht und verschiedene Krebsarten. Da die vorherrschenden Ernährungsgewohnheiten in vielen Ländern, vor allem in Asien, Afrika sowie Ost- und Zentraleuropa, bei weitem nicht dem Soll entsprechen, haben sich WHO und Food and Agriculture Organization (FAO) jetzt zusammengeschlossen und eine weltweite Initiative gestartet, um den Verzehr von Gemüse und Obst zu fördern. Wir unterstützen diese Kampagne, so Müller.

Gemüse und Obst sind eine leckere Maßnahme zur Vorbeugung von Zivilisationserkrankungen, die im Verantwortungsbereich eines jeden Einzelnen liegt. Zudem trägt jeder neben dem Schutz der eigenen Gesundheit durch entsprechende Ernährungsgewohnheiten auch zu einer Entlastung des maroden Gesundheitssystems bei. Eine sinnvolle Ergänzung der gesunden Ernährung sind Präparate mit der konzentrierten Kraft aus Gemüse und Obst, sofern sie wissenschaftlich untermauert sind, so Müller abschließend.

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Was Hänschen nicht isst, isst Hans nimmer mehr

Eltern müssen Vorbild in Sachen gesunde Ernährung für ihre Kinder sein!
Das Verhalten der Eltern spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Ernährungsgewohnheiten ihrer Kinder, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Achten Eltern von Anfang an auf eine gesunde abwechslungsreiche Ernährung bei ihren Sprösslingen, könnten eine Reihe ernährungs(mit)bedingter Erkrankungen im Erwachsenenalter vermieden werden, weiß Gesellschaftssprecher Sven-David Müller-Nothmann.

Mit der Frage, wie Eltern das Verhalten beeinflussen und wie sie eine gesunde Ernährungsweise unterstützen können, beschäftigt sich ein jetzt erschienener Artikel in der renommierten Fachzeitschrift International Journal of Obesity (1). Der Autor Doktor Benton vom Institut für Psychologie der Universität Wales stellt heraus, dass es nicht allein genügt, wenn Kinder über gesundes Essen und Trinken Bescheid wissen, sondern von ganz entscheidender Bedeutung sind Neigungen und Verhaltensmuster, die durch das Elternhaus von frühester Kindheit an geprägt werden. Eine Schlüsselrolle für die Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Ernährungsverhaltens stellen daher die Eltern da. Sie müssen zum einen über gesundes Ernährungsverhalten aufgeklärt sein und zum anderen auch über geeignete Strategien verfügen, dieses Wissen an die Kinder weiterzugeben. Denn nur weil die Eltern dem Kind sagen, dass Obst und Gemüse gesund sind, isst es deshalb nicht automatisch mehr davon. Eine Ursache dafür liegt in der emotionalen Steuerung des Essverhaltens.

Benton gibt in seinem Artikel eine Reihe von Ratschlägen, wie Eltern diese emotionale Seite ansprechen und beeinflussen können. Ganz wichtig ist, dass Kinder ihre Mahlzeiten in einer angenehmen familiären Atmosphäre essen. Eltern sollten die Essenszeiten nicht für Streitigkeiten oder Bestrafungen mißbrauchen. Kinder zu zwingen, bestimmte Lebensmittel zu essen, führt eher zu einer noch größeren Ablehnung. Auch sogenannte Weisheiten, wie “Es wird gegessen was auf den Tisch kommt”, oder “Es wird erst aufgestanden, wenn der Teller leer ist”, sind wohl etwas überholte Erziehungsmaßnahmen. Besser ist es, die Kinder so oft wie möglich in die Wahl von Mahlzeiten, beim Einkauf von Lebensmitteln und bei deren Zubereitung mit einzubeziehen. Neben einer gesunden Ernährungsweise, spielt auch reichlich körperliche Bewegung, am besten an der frischen Luft, eine entscheidende Rolle, um Übergewicht und Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Erkrankungen des Herzens vorzubeugen, so Sonntag abschließend.

[Quelle:(1) D Benton: Role of parents in the determination of the food preferences of children and the development of obesity. International Journal of obesity (2004) 28, 858-869]

Ihr lifemax-Team 

Warum sind wir so dick?

Problematisierung und Erkenntnis: Wir Deutsche sind zu dick. Dicke Kinder leiden häufig auch psychisch darunter. Dicke Kinder und dicke Menschen leiden oft unter dem unfairen Verhalten anderer. Viel wichtiger als das Aussehen ist das Verhalten.

Warum sind wir so dick? Wir sind zu dick, weil wir zu viel und zu viel Süßes esses und uns kaum bewegen.

Aber wie können wir das ändern? In einfachen Schritten beschreiben wir die unterschiedlichsten Aspekte des »richtigen Essens« in allen Lebenslagen. Nutzen Sie unsere Fähigkeiten, um ihre zu erweitern.

lifemax
Wir geben gerne Unterstützung in allen Lebenslagen.

ERNÄHRUNG HEUTE

Gesunde Hagebutten

Sie sind rund, rot, zuckersüss und ausserdem sehr gesund. Am bekanntesten ist sie uns wohl in Form von Tee oder Marmelade. Doch wer hätte gedacht, dass die Hagbutte als Heilpflanze verwendet wird, vor allem gegen Erkältungs- und Infektionskrankheiten?

Um jemanden zu ärgern ist die Hagebutte ein äusserst wirksames Mittel: Man zerdrücke die Hagebutte frisch vom Strauch in der Hand und fertig ist das selbst gemachte Juckpulver! Doch weitaus nützlicher ist die Hagebutte als Heilpflanze, denn sie kann weit mehr als nur jucken. Sie ist gespickt mit sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Deshalb wählen sie die Hagebutte zu ihrem gesunden Begleiter durch diese kalten Wintertage.

Viele Säugetiere und Vogelarten wissen dies längst und mögen die roten Früchte als Winternahrung. Doch auch wir Menschen sind uns den gesunden Kräften der Hagebutte schon lange bewusst. Archäologen konnten nachweisen, dass die Hagebutte schon in Schweizer Pfahlbauten verarbeitet wurde. Im Mittelalter wurde sie gegen Bluthusten, Nierensteine, Ruhr und Erbrechen und in der heutigen Zeit wird sie hauptsächlich zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen Erkältungs- und Infektionskrankheiten verwendet.

Die Hauptwirkung der Hagebutte beruht auf ihrem hohen Vitamin C Gehalt. Aus den getrockneten Hagebuttenschalen werden wunderbare Tees gekocht, der nicht nur heilsam ist sondern auch sehr gut schmeckt. Die roten Früchtchen können ausserdem zu Marmelade oder Muss verarbeitet werden, wobei schon ein Esslöffel des Hagbuttenmuss pro Tag den Vitamin C Bedarf eines Erwachsenen deckt. Ausserdem ist die Hagebutte reich an sekundären Pflanzenstoffen wie Beta-Karotin, Niacin, vielen weiteren Vitaminen und Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Phosphor. Diese wirken schmerzlindern und entzündungshemmend und wirken freien Radikalen entgegen.

Rezepte: Gesunde Ernährung

Kochen Sie Ihre Lieblingsgerichte selbst, vergessen Sie “Light”-Produkte!

Leichte Kost liegt im Trend. Alle Hersteller dürfen ihre Produkte “light” nennen, wenn sie 30 Prozent weniger Fett oder Zucker als das Originalprodukt enthalten. Zum Beispiel: Kartoffelchips! Ein “leichter Genuss”? Nein, Fett im Überfluss!

Kochen Sie Ihr Essen selbst, es lohnt sich! Sie wissen genau was für Zutaten Sie in Ihrem Essen haben und Sie kennen die Grundprodukte, da Sie sie ja selbst eingekauft haben. Achten Sie immer auf Qualität und Frische!

Hier ein Klassiker: Spargel

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Rezepte und wichtige Infos finden Sie bei Ihrem lifemax-Berater.

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Gemüse- und Obst-Fans halten ihre Augen in Schuss!
Mikronährstoffe aus Gemüse und Obst halten die Augen gesund! Wer täglich reichlich Gemüse und Obst verzehrt, versorgt seine Augen mit vielen wichtigen Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, die das Auge schützen und altersbedingten Sehstörungen vorbeugen, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Susanne Sonntag von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Gesellschaftssprecher Sven-David Müller-Nothmann empfiehlt daher den täglichen Konsum von mindestens 750 Gramm Gemüse und Obst. Besonders positive Wirkungen auf die Augen haben die Vitamine C und E sowie die sekundären Pflanzenstoffe Lutein und Zeaxanthin.

Das Auge hat einen intensiven Stoffwechsel, in dem reichlich Sauerstoff verbraucht wird. Gleichzeitig birgt die Kombination aus Licht und Sauerstoff im Auge die Gefahr eines ausgeprägten oxidativen Stresses. Freie Sauerstoffradikale können Zellmembranen und andere organische Zellbestandteile angreifen und zerstören. Die Radikale spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Augenerkrankungen wie dem Grauen Star (Katarakt) oder der altersabhängigen Makuladegeneration. Um das Gewebe des Auges vor einem Radikalangriff zu schützen, muss es ausreichend mit Antioxidantien versorgt sein, so Sonntag. Bedeutend dafür sind vor allem die Vitamine C und E. Vitamin C findet sich in fast allen Gemüse- und Obstsorten, besonders reichlich in Sanddorn, Paprika, Brokkoli und Zitrusfrüchten. Pflanzliche Öle und Nüsse enthalten viel Vitamin E. In der Macula lutea, der Stelle des schärfsten Sehens, kommen die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin in einer besonders hohen Dichte vor. Dadurch erhält die Macula auch ihre typisch gelbe Farbe. Die Carotinoide wirken hier nicht nur als Radikalfänger, sondern filtern auch schädliches UV-Licht. Eine kontinuierliche Zufuhr an Lutein kann das Risiko an altersabhängiger Makuladegeneration zu erkranken, reduzieren. Besonders reich an Lutein sind Gemüsesorten wie Grünkohl oder Spinat. Mais enthält reichlich Zeaxanthin.

Wer seinen Augen etwas gutes tun möchte, sollte auf einen reichlichen und abwechslungsreichen Verzehr von Gemüse und Obst achten! Weitere interessante Informationen zu Inhaltsstoffen aus Gemüse und Obst sowie deren Wirkung liefern wir Ihnen.
Ihr lifemax-Team

Fauler Fruchtzauber Capri-Sonne (Foodwatch!)

Bei Kindern genießt die Capri-Sonne Kultstatus – doch als täglicher Durstlöscher hat das Fruchtsaftgetränk im Schulranzen eigentlich nichts zu suchen. Denn die prallen Früchte auf der Verpackung täuschen über den wahren Inhalt hinweg. Wenig Frucht, dafür viel Wasser, sechseinhalb Stück Würfelzucker pro Trinkbeutel – und Aromen, ohne die Capri-Sonne nicht nach Capri-Sonne schmecken würde… Mehr bei foodwatch.de

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Ernährung von Kindern und Jugendlichen
Univ. Doz. Dr. Gerald Tulzer ist Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde und Leiter des Departments für Kinder-Kardiologie an der Landes Kinderklinik Linz. Für ihn nimmt die Ernährung eine zentrale Stellung ein. In kaum einem anderen Lebensabschnitt ist Ernährung so wichtig wie im Kindesalter.
(www.kinderherzzentrum.at)

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen
Benötigt ein Erwachsener im Schnitt täglich 30 kcal pro Kilogramm Körpergewicht, so brauchen Kleinkinder aufgrund von Wachstum, Reifung und Entwicklung bis zu 100 kcal/kg - also mehr als das dreifache. Unzureichende Versorgung des Körpers in diesem Lebensalter mit notwendigen Nährstoffen führt zwangsläufig zu Krankheit. Oft noch nicht im Kindesalter, aber im frühen Erwachsenenalter.

Kinder sind schlecht ernährt
Tatsache ist, dass die Ernährung unserer Kinder im Allgemeinen leider sehr schlecht ist (Ernährungsbericht 1998 - Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales; außerdem: Bundesministerium für Verbraucherschutz; Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Wien). Kinder essen zuviel Fett und Zucker und zu wenig Kohlenhydrate, es wurde ein Mangel an Vitamin B, ß-Carotin und Folsäure nachgewiesen; die Empfehlung lautet: mehr Obst und Gemüse.
Übergewicht oft Ursache von Zivilisationskrankheiten
Alarmierende Zahlen belegen, dass heute bereits jedes vierte Kind übergewichtig ist. Und wir wissen, dass 80 % der dicken Kinder auch dicke Erwachsene sein werden. Arterienverkalkung, Altersdiabetes und Bluthochdruck kommen immer häufiger schon im Jugendalter vor. Wenn man weiß, dass 50 % aller Todesfälle auf Herz-Kreislauferkrankungen zurückzuführen sind und diese wiederum überwiegend ernährungsbedingt sind, kann man erahnen, was richtige Ernährung hier für die Volksgesundheit bewirken könnte - viel mehr als neue Medikamente und Operationsmethoden.

Mehr Obst und Gemüse
In den Richtlinien der jeweiligen Ernährungskommissionen nimmt neben der Reduktion von Fett und Zucker die Empfehlung für mehr Obst und Gemüse stets eine zentrale Stellung ein. Zweifelsohne besteht hier im Kindesalter das größte Defizit. Die im Obst und Gemüse enthaltenen Inhaltsstoffe wie Vitamine, Enzyme und vor allem sekundäre Pflanzenstoffe sind gerade im Wachstum und in der Entwicklung unentbehrlich. Mangelerscheinungen können sich in Blässe, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Verdauungsproblemen bis hin zu häufigen Infekten und chronischen Krankheiten äußern.

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Die vier Säulen für ein gesundes Alter: Mittelmeerkost, etwas Alkohol, Rauchverzicht und Bewegung
Mit dem richtigen Lebensstil senken Sie Ihr Sterberisiko auf ein Drittel. Hier finden Sie die vier wichtigsten Ratschläge dafür!

Eine Forschergruppe an der Universität von Wageningen in den Niederlanden hat untersucht, welchen Einfluss bestimmte Lifestyle-Faktoren auf die Überlebensrate 70-90-Jähriger haben. „Mittelmeerkost, Nichtrauchen, mäßiger Alkoholgenuss und mindestens 30 Minuten Bewegung pro Tag sind mit einer signifikant niedrigeren Sterberate verbunden, sogar im hohen Alter“, sagt Kim Knoops, die Leiterin der Studie.

Untersucht wurden 1507 Männer und 832 Frauen aus 11 europäischen Ländern über einen Zeitraum von zehn Jahren. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Sterberate auf ein Drittel senken lässt, wenn alle vier Faktoren (Mittelmeerkost, Nichtrauchen, Alkoholgenuss und Bewegung) kombiniert werden.

Dabei wurden alle Sterbefälle berücksichtigt, also auch, wenn jemand mit dem Auto tödlich verunglückt. Betrachtet man jedoch nur bestimmte Krankheiten, wird der Schutz, den eine gesundheitsbewusste Lebensführung bietet, noch augenfälliger. Eric B. Rimm und sein Team von der Harvard-Universität im amerikanischen Boston fanden heraus, dass sich mit einem gesunden Lebensstil Herzkrankheiten um 83 Prozent, Darmkrebs um 71 Prozent und Diabetes sogar um 91 Prozent verringern lassen.
Und das alles nur durch die Beachtung einiger weniger Verhaltens-Regeln:

  1. Säule: Rauchen Sie nicht (mehr).
  2. Säule: Bewegen Sie sich täglich mindestens 30 Minuten, besser noch eine Stunde lang ohne Unterbrechung. Flott spazieren gehen, Rad fahren, Gärtnern oder Putzen genügt; ein besonderes Fitnessprogramm kann schneller wirken, ist aber nicht unbedingt nötig.
  3. Säule: Trinken Sie regelmäßig, aber mäßig Alkohol (bitte beachten: die positive Wirkung von Alkohol ist nur für über 60-Jährige belegt. Bei jüngeren Menschen, vor allem Teenagern, ist regelmäßiger Alkoholkonsum aufgrund der größeren Suchtgefahr nicht zu empfehlen).
  4. Säule: Essen Sie „Mitttelmeer-Kost“: pflanzliche Öle statt Butter, mehr Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Getreideprodukte und Fisch, weniger Fleisch, Wurst und Milcherzeugnisse.
    Zum Schluss noch eine besonders erfreuliche Mitteilung: Das Knoop-Team fand heraus, dass jeder eine Chance hat, sein Leben zu verlängern. Ob Sie in Nord- oder Südeuropa wohnen, dick oder dünn sind, verheiratet oder nicht, welchen Beruf Sie ausüben und ob Sie auf dem Land oder in der Großstadt wohnen, hat auf die Verbesserung Ihrer Lebenserwartung durch die Vier-Säulen-Methode keinen Einfluss.

[Quelle: www.aerztlichepraxis.de]

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Essen Sie viel frisches, reifes Obst und erntefrisches Gemüse?
Mehrmals am Tag sollte man frisches Obst und Gemüse essen - und zwar die unterschiedlichsten Sorten. Erst dann ist man mit fast allen Nährstoffen versorgt. Obst und Gemüse sollte immer roh verzehrt werden, da so die höchste Vitamindosis gewährleistet ist. Optimal sind erntefrische Erzeugnisse aus der Region: Sie haben nur kurze Lager- und Transportzeiten hinter sich und so noch den vollen Vitamingehalt.

Achten Sie immer auf Ihre Ernährung und bedenken Sie: Wer glaubt, Gesundheit sei teuer, der sollte es mal mit Krankheit probieren!

Sinnvolle Ergänzungen: Natürliche Nahrungsergänzungsmittel
Aufgrund unseres hektischen Lebensstils finden wir oft nicht die Zeit, um täglich frisches Obst und Gemüse einzukaufen. Doch inzwischen gibt es Alternativen: Nahrungsergänzungsmittel, die ausschließlich natürliche Stoffe enthalten. So verwenden manche Firmen, wie etwa Juice Plus+, nach eigenen Angaben Fruchtsaft und Fruchtmark als Basis für ihre Produkte. Bei der Herstellung wird das Obst oder Gemüse auf dem Höhepunkt der Reife geerntet. Anschließend wird es sofort gereinigt und zu Saft verarbeitet. Danach wird der Saft getrocknet, pulverisiert und in Kapseln gefüllt.

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WISSEN AKTUELL

Schon länger ist bekannt: Frisches Obst und Gemüse ist für unseren Körper sehr wichtig. Eine optimale Ernährung hat positive Auswirkungen auf Herz, Kreislauf und Blutgefäße des Menschen. Dies wird auch durch unsere Studie nachgewiesen. Unsere Pilot-Studie zeigt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen optimaler Ernährung und körperlicher Gesundheit.

Mit unserer Doppel-Null-Studie haben wir ebenfalls nachgewiesen, dass durch die ausschließliche Einnahme von künstlich hergestellten, hoch dosierten Vitaminen (A, B, C und E) kein positiver Effekt erzeugt werden kann. Im Gegenteil, einige unserer Studienteilnehmer hatten schlechtere Werte als vor der Einnahme von künstlichen Vitaminen. Das bedeutet, dass es günstiger und gesünder ist, keine chemisch isolierten Vitamine zu nehmen.
Sind künstliche Vitamine nun gefährlich?
Derartige Vitaminpräparate werden in Massen produziert und oft hochdosiert geschluckt. In Deutschland werden jedes Jahr Hunderte Millionen Euro dafür ausgegeben. Es gibt immer wieder Meldungen, die vor sogenannter Hypervitaminose warnen. Neueste Studien belegen, dass künstliche Vitamine schädlich sein können, ja sogar unter Umständen das Leben verkürzen. Info-Video: http://www.youtube.com/watch?v=bx0Xwcss8BI

RATGEBER: Ernährung

Frühjahrsmüdigkeit mit Gemüse und Obst bekämpfen

WICHTIG: Süß- und Fettigkeiten raus - Gemüse und Obst rein

Um sich fit für das Frühjahr zu machen, gilt es einfache Regeln einzuhalten, wie eine gesunde abwechslungsreiche Ernährung mit reichlich frischem Gemüse und Obst sowie selbstverständlich ausreichend Bewegung an der frischen Luft, empfiehlt heute Diplom Oecotrophologin Marion Hönig von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen. Im optimalen Fall sollte Jeder täglich ein Kilogramm Gemüse, Obst und Pellkartoffeln verzehren, sagt der Sprecher der Gesellschaft, Sven-David Müller. Denn Gemüse und Obst sind zumeist kalorienarm und enthalten viele wichtige Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe, die unsere Abwehrkräfte stärken und den Stoffwechsel ankurbeln. Die Gemüse- und Obstvariationen sollte der Konsument stets in einer bunten Vielfalt auswählen, da er so seinen Bedarf an lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen sowie den gesundheitsförderlichen sekundären Pflanzeninhaltsstoffe optimal decken kann. Außerdem können Obst- und Gemüsekonzentrate die Nahrung sinnvoll ergänzen sowie Frühjahrsmüdigkeit und Erkältungskrankheiten vorbeugen. Zusätzlich ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei bis drei Litern pro Tag in Form von Mineralwasser, Früchtetees und stark verdünnten Fruchtsäften für die Gesundheit und das Wohlbefinden förderlich.

Bei der Auswahl der Fette sollte der Verbraucher auf die richtige Fettsäurezusammensetzung achten; Eicosane, die vorzugsweise in fettreichen Fischen wie Makrele, Hering und Lachs enthalten sind, schützen den Körper vor kardiovaskulären Erkrankungen, da sie die Adern vor Ablagerungen bewahren. Mindestens zwei bis drei Fischportionen in der Woche oder eine Ergänzung der Ernährung durch Fischölkapseln gewährleisten die Deckung des täglichen Bedarfs an Eicosanen. Wer sich dann noch ballaststoffreich ernährt und somit etwas für eine gute Verdauung unternimmt, der sollte den Kampf gegen die Frühjahrsmüdigkeit gewinnen. Zusätzlich empfiehlt Hönig sich mindestens dreißig Minuten täglich an der frischen Luft körperlich zu betätigen. Die Sonneneinwirkung fördert die Produktion des Vitamin D, das für unseren Knochenstoffwechsel lebenswichtig ist und den Körper vor Knochenschwund bewahrt. Ein ausgedehnter Frühjahrsputz verbraucht Kalorien und kann für gute Laune sorgen, berichtet Hönig abschließend.

GESUNDHEIT HEUTE

Essen Sie genügend Vitalstoffe?
Vitalstoffe wie Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Amino- und Fettsäuren erfüllen lebensnotwendige Aufgaben in zahlreichen Stoffwechselprozessen unseres Körpers. Daneben wird ihnen ein krankheitsvorbeugender Effekt zugeschrieben. Liegen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens vor, kann die Ursache ein Vitalstoffmangel sein. Vitalstoffe sind zur Gesunderhaltung des Körpers wichtig und spielen besonders für das Immunsystem eine bedeutende Rolle. In jüngster Zeit rückt der präventive, also krankheitsvorbeugende Effekt der Vitalstoffe immer mehr in den Vordergrund: Beispielsweise gilt mittlerweile als gesichert, dass eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung das Darmkrebsrisiko deutlich senken kann. Aber auch das Herz-Kreislauf-System profitiert von einer ausreichenden Versorgung mit den richtigen Vitalstoffen. Ein Mangel kann sich in einem breiten Spektrum an Beschwerden äußern: von Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens bis hin zu schwerwiegenden, lebensbedrohlichen Erkrankungen. Um ihren Körper optimal zu unterstützen, sollten Sie daher auf eine regelmäßige und ausreichende Zufuhr aller wichtigen Vitalstoffe achten. Dabei ist es wichtig, ihren individuellen Bedarf zu berücksichtigen.