Ernährung

 

Ernährung heute

WISSEN AKTUELL

 

Schon länger ist bekannt: Frisches Obst und Gemüse ist für unseren Körper sehr wichtig. Eine optimale Ernährung hat positive Auswirkungen auf Herz, Kreislauf und Blutgefäße des Menschen. Dies wird auch durch unsere Studie nachgewiesen. Unsere Pilot-Studie zeigt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen optimaler Ernährung und körperlicher Gesundheit.Mit unserer Doppel-Null-Studie haben wir ebenfalls nachgewiesen, dass durch die ausschließliche Einnahme von künstlich hergestellten, hoch dosierten Vitaminen (A, B, C und E) kein positiver Effekt erzeugt werden kann. Im Gegenteil, einige unserer Studienteilnehmer hatten schlechtere Werte als vor der Einnahme von künstlichen Vitaminen. Das bedeutet, dass es günstiger und gesünder ist, keine chemisch isolierten Vitamine zu nehmen.
Sind künstliche Vitamine nun gefährlich?
Derartige Vitaminpräparate werden in Massen produziert und oft hochdosiert geschluckt. In Deutschland werden jedes Jahr Hunderte Millionen Euro dafür ausgegeben. Es gibt immer wieder Meldungen, die vor sogenannter Hypervitaminose warnen. Neueste Studien belegen, dass künstliche Vitamine schädlich sein können, ja sogar unter Umständen das Leben verkürzen. Info-Video: http://www.youtube.com/watch?v=bx0Xwcss8BI
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Vollwertiges Essen hält gesund und fördert Leistung und Wohlbefinden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse 10 Regeln formuliert, die Ihnen helfen, genussvoll und gesund zu essen. Wir haben diese Erkenntnisse noch um ein paar wichtige Punkte ergänzt, damit Ihr Körper bestens versorgt ist und Sie sich wohl fühlen.

  • ESSEN SIE SICH GESUNG
  • ESSEN SIE SICH FIT
  • ESSEN SIE, UM LÄNGER ZU LEBEN

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Essen Sie genügend Vitalstoffe?
Vitalstoffe wie Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Amino- und Fettsäuren erfüllen lebensnotwendige Aufgaben in zahlreichen Stoffwechselprozessen unseres Körpers. Daneben wird ihnen ein krankheitsvorbeugender Effekt zugeschrieben. Liegen Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens vor, kann die Ursache ein Vitalstoffmangel sein. Vitalstoffe sind zur Gesunderhaltung des Körpers wichtig und spielen besonders für das Immunsystem eine bedeutende Rolle. In jüngster Zeit rückt der präventive, also krankheitsvorbeugende Effekt der Vitalstoffe immer mehr in den Vordergrund: Beispielsweise gilt mittlerweile als gesichert, dass eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung das Darmkrebsrisiko deutlich senken kann. Aber auch das Herz-Kreislauf-System profitiert von einer ausreichenden Versorgung mit den richtigen Vitalstoffen. Ein Mangel kann sich in einem breiten Spektrum an Beschwerden äußern: von Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens bis hin zu schwerwiegenden, lebensbedrohlichen Erkrankungen. Um ihren Körper optimal zu unterstützen, sollten Sie daher auf eine regelmäßige und ausreichende Zufuhr aller wichtigen Vitalstoffe achten. Dabei ist es wichtig, ihren individuellen Bedarf zu berücksichtigen.


Essen Sie genügend sekundäre Pflanzenstoffe?
Eine Reihe von pflanzlichen Inhaltsstoffen hat in den letzten Jahren von sich reden gemacht: die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe. Diese Gruppe beinhaltet chemisch sehr unterschiedliche Verbindungen, von denen bisher nur ein kleiner Teil erforscht ist. Derzeit geht man von einer Gesamtzahl von 50.000 bis 100.000 aus. Sie dienen Pflanzen als Farbstoffe, zum Schutz vor Krankheiten und Schädlingen und regulieren das Wachstum. Da sie nur in sehr geringen Mengen vorkommen und im Gegensatz zu Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten keinen eigenen Nährwert haben, schenkte man ihnen lange Zeit kaum Beachtung. Mittlerweile weiß man jedoch, dass sie nicht nur für die Pflanzen, sondern auch für den Menschen wichtige Schutzfunktionen ausüben; deshalb nennt man sie auch bioaktive Stoffe. Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen, die häufig Obst und Gemüse und damit auch sekundäre Pflanzenstoffe verzehren, wesentlich seltener von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs betroffen sind.

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Wellness: Ernährung heute 
Hören Sie ein Gespräch mit Mediziner. > start (ca. 10 min / ca. 600kB)

Ernährung und Inhaltstoffe
Hören Sie was Dr. B. Behr sagt. > start (ca. 11 min / ca. 700kB)

Ernährung aus zahnmedizinischer Sicht
Hören Sie was Prof. Dr. Dr. A Valentin sagt. > start (ca. 14 min / ca. 900kB)

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Viel frisches, reifes Obst und erntefrisches Gemüse
Mehrmals am Tag sollte man frisches Obst und Gemüse essen - und zwar die unterschiedlichsten Sorten. Erst dann ist man mit fast allen Nährstoffen versorgt. Obst und Gemüse sollte immer roh verzehrt werden, da so die höchste Vitamindosis gewährleistet ist. Optimal sind erntefrische Erzeugnisse aus der Region: Sie haben nur kurze Lager- und Transportzeiten hinter sich und so noch den vollen Vitamingehalt.

Achten Sie immer auf Ihre Ernährung und bedenken Sie: Wer glaubt, Gesundheit sei teuer, der sollte es mal mit Krankheit probieren! 
 
Sinnvolle Ergänzungen: Natürliche Nahrungsergänzungsmittel
Aufgrund unseres hektischen Lebensstils finden wir oft nicht die Zeit, um täglich frisches Obst und Gemüse einzukaufen. Doch inzwischen gibt es Alternativen: Nahrungsergänzungsmittel, die ausschließlich natürliche Stoffe enthalten. So verwenden manche Firmen, wie etwa Juice Plus+, nach eigenen Angaben Fruchtsaft und Fruchtmark als Basis für ihre Produkte. Bei der Herstellung wird das Obst oder Gemüse auf dem Höhepunkt der Reife geerntet. Anschließend wird es sofort gereinigt und zu Saft verarbeitet. Danach wird der Saft getrocknet, pulverisiert und in Kapseln gefüllt. 
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Ernährung von Kindern und Jugendlichen
Als Ernährung von Kindern und Jugendlichen
Univ. Doz. Dr. Gerald Tulzer ist Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde und Leiter des Departments für Kinder-Kardiologie an der Landes Kinderklinik Linz. Für ihn nimmt die Ernährung eine zentrale Stellung ein. In kaum einem anderen Lebensabschnitt ist Ernährung so wichtig wie im Kindesalter.
(www.kinderherzzentrum.at)

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen
Benötigt ein Erwachsener im Schnitt täglich 30 kcal pro Kilogramm Körpergewicht, so brauchen Kleinkinder aufgrund von Wachstum, Reifung und Entwicklung bis zu 100 kcal/kg - also mehr als das dreifache. Unzureichende Versorgung des Körpers in diesem Lebensalter mit notwendigen Nährstoffen führt zwangsläufig zu Krankheit. Oft noch nicht im Kindesalter, aber im frühen Erwachsenenalter.

Kinder sind schlecht ernährt
Tatsache ist, dass die Ernährung unserer Kinder im Allgemeinen leider sehr schlecht ist (Ernährungsbericht 1998 - Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales; außerdem: Bundesministerium für Verbraucherschutz; Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Wien). Kinder essen zuviel Fett und Zucker und zu wenig Kohlenhydrate, es wurde ein Mangel an Vitamin B, ß-Carotin und Folsäure nachgewiesen; die Empfehlung lautet: mehr Obst und Gemüse.
Übergewicht oft Ursache von Zivilisationskrankheiten
Alarmierende Zahlen belegen, dass heute bereits jedes vierte Kind übergewichtig ist. Und wir wissen, dass 80 % der dicken Kinder auch dicke Erwachsene sein werden. Arterienverkalkung, Altersdiabetes und Bluthochdruck kommen immer häufiger schon im Jugendalter vor. Wenn man weiß, dass 50 % aller Todesfälle auf Herz-Kreislauferkrankungen zurückzuführen sind und diese wiederum überwiegend ernährungsbedingt sind, kann man erahnen, was richtige Ernährung hier für die Volksgesundheit bewirken könnte - viel mehr als neue Medikamente und Operationsmethoden.

Mehr Obst und Gemüse
In den Richtlinien der jeweiligen Ernährungskommissionen nimmt neben der Reduktion von Fett und Zucker die Empfehlung für mehr Obst und Gemüse stets eine zentrale Stellung ein. Zweifelsohne besteht hier im Kindesalter das größte Defizit. Die im Obst und Gemüse enthaltenen Inhaltsstoffe wie Vitamine, Enzyme und vor allem sekundäre Pflanzenstoffe sind gerade im Wachstum und in der Entwicklung unentbehrlich. Mangelerscheinungen können sich in Blässe, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Verdauungsproblemen bis hin zu häufigen Infekten und chronischen Krankheiten äußern.